DEL - Augsburger Panther siegen weiter und bangen

 

(DEL/Augsburg) PM Die Siegesserie der Augsburger Panther geht weiter. Gegen die Iserlohn Roosters gewann der AEV mit 5:4, feierte damit den fünften Sieg in Serie und verließ in sieben der letzten acht Partien das Eis als Sieger. Den Erfolg gegen Iserlohn mussten die Panther aber womöglich teuer bezahlen, denn mit Evan Trupp, Arvids Rekis und Adrian Grygiel mussten gleich drei Akteure verletzt vom Eis. Die Treffer für den AEV erzielten Drew LeBlanc (6.), Jaroslav Hafenrichter (13.), Ben Hanowski (14., 18.) und T.J. Trevelyan (25.). Für Iserlohn waren Hannu Pikkarainen (2., 38.), Jason Jaspers (16.) und Greg Rallo (56.) erfolgreich.

 

 

Boutin wieder im Kader - Valentine und Davies fehlen

 

Personell musste Mike Stewart weiter auf Michael Davies und Scott Valentine verzichten, konnte aber wieder auf Jonathan Boutin zurückgreifen. Dieser nahm zunächst auf der Bank Platz, denn im Tor begann der zuletzt starke Rückhalt Ben Meisner.

 

Und dieser musste ich früh geschlagen geben. Hannu Pikkarainen zog von der blauen Linie ab und der Puck ging an Freund und Feind vorbei ins Augsburger Tor (2.). Evan Trupp hat den Rückstand nicht mehr auf dem Eis miterlebt - der Stürmer musste bereits nach wenigen Sekunden verletzt in die Kabine.

Doch auch ohne Trupp hatte der AEV eine Antwort parat. Drew LeBlanc schloss eine starke Einzelaktion sehenswert aus kurzer Distanz direkt unter die Latte zum 1:1 ab (6.). Der Ausgleich war verdient, da die Panther mehr ins Spiel investierten und auch Chancen hatten, aber auch die Roosters spielten gut mit und hätten durch Louie Caporusso auch erneut in Führung gehen können (10.).

 

Doppelschlag des AEV

 

Meisner blieb im Duell mit dem Ex-Augsburger aber Sieger, konnte sich kurz danach aber bei der Latte bedanken, dass es beim Remis blieb, als Johann Larsson abzog (11.).Der Treffer fiel dann aber auf der anderen Seite: Nachdem Gabe Guentzel eine Zwei-auf-Eins-Situation der Gäste stark klärte, setzten die Panther ihrerseits zum Konter an.

 

 





Stieler bediente den mitgelaufenen Hafenrichter und dieser traf humorlos zum 2:1 (13.). Und 41 Sekunden später konnten die Augsburger Fans erneut jubeln. Matt MacKay behauptete an der Bande stark die Scheibe, legte auf Hanowski quer und dieser versenkte eiskalt (14.).

 

Die Roosters nahmen ihre Auszeit und wechselten auch den Torhüter - für Mathias Lange kam Chet Pickard ins Spiel - aber der Doppelschlag verfehlte seine Wirkung nicht. Die ohnehin schon selbstbewussten Gastgeber bestimmten das Spiel, verpassten es aber nachzulegen.

Effizienter präsentierten sich die Roosters, die fast aus dem Nichts zum Anschlusstreffer kamen. Troy Milam zog ab, Meisner rutschte der Puck im Zeitlupentempo durch die Beine und Jaspers spitzelte den Puck über die Linie (16.).

 

Rekis und Grygiel verletzt vom Eis

 

Der AEV ließ sich von diesem Rückschlag aber nicht beirren und stellte im ersten Überzahlspiel den alten Abstand wieder her. Nachdem Pickard zuvor schon mehrfach herausragend parieren konnte, war er gegen Hanowski chancenlos, als dieser sich schnell um die eigene Achse drehte und das 4:2 erzielte (18.).

Unschön wurde es dann zehn Sekunden vor Drittelende, als Arvids Rekis nach einem üblen Bandencheck von Blair Jones verletzt liegen blieb und nicht mehr weiterspielen konnte. Jones wurde folgerichtig mit einer Spieldauer belegt und so durfte der AEV das Mitteldrittel im Powerplay beginnen.

Und als auch Larsson auf die Strafbank musste, schlugen die Panther bei doppelter Überzahl zu. Die Scheibe lief flüssig durch die eigenen Reihen und am Ende staubte Trevelyan nach einem Abpraller von Lange - der wieder für den kranken Pickard zwischen die Pfosten rückte - zum 5:2 ab (25.).

Zuvor hatten die Panther allerdings den dritten Verletzten zu beklagen, als Adrian Grygiel ohne gegnerische Einwirkung liegen blieb und mit der Trage vom Eis gebrachte werden musste (22.).

 

Roosters verkürzen

 

Die Panther kontrollierten anschließend die Partie und zogen sich etwas weiter zurück. Iserlohn erarbeitete sich mehr Spielanteile, aber die Defensive der Fuggerstädter stand gut und ließ kaum Chancen zu.

Ein Tor fiel dennoch, als Pikkarainen abzog, Meisner an der Schulter traf und der Puck von dort in hohem Bogen über den Goalie ins Tor fiel (38.).

Mit diesem Spielstand ging es auch in den dritten Spielabschnitt, wo die Hausherren auf den sechsten Treffer drängten, aber der durchgebrochene Trevelyan schoss knapp neben das Tor (43.) und auch LeBlanc gelang das 6:3 nicht (48.).

 

Spannung bis zum Schluss

 

So blieb es bis zum Schluss spannend - erst recht, nachdem Rallo per Abstauber vier Minuten vor dem Ende auf 5:4 stellte (56.). Doch obwohl Iserlohn in den letzten Minuten unglaublichen Druck ausübte und auch zu Chancen kam, ließen Meisner und seine Vorderleute den Ausgleich nicht mehr zu.

 

Für die Panther geht es nun am Sonntag um 16:30 Uhr mit einem Spitzenspiel bei den Adler Mannheim weiter. Am kommenden Freitag geben die Eisbären Berlin ihre Visitenkarte im Curt-Frenzel-Stadion ab.





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