DEL - Adler Mannheim besiegen Bietigheim mit 6:2

Mannheim(DEL-Mannheim) Das Warten ist endlich vorbei – am heutigen Sonntagnachmittag fand die Sommerpause ihr lang ersehntes Ende. In der ausverkauften EgeTrans Arena von Bietigheim bestritten die Mannheimer Adler ihr erstes Vorbereitungsspiel auf deutschem Boden. Mit dem 6:1-Sieg über den HC Dynamo Pardubice im Gepäck, ging es heute im zweiten Vorbereitungsspiel gegen die Bietigheim Steelers, den Vizemeister der DEL 2.

 

 

Vom Klassenunterschied war vor allem zu Beginn wenig zu spüren, denn die Hausherren verkauften sich gut. Rund zwei Minuten waren gespielt, als René Schoofs erstmals die Reflexe von Adler-Goalie Dennis Endras prüfte (2.). Weitere zwei Minuten später hatte Max Prommersberger die bis dato beste Gelegenheit für die Steelers auf der Kelle (4.). Doch Endras war erneut zur Stelle. Im direkten Gegenzug waren die beiden Neuzugänge David Wolf und Garrett Festerling ganz nah dran an der frühen Führung für die Gäste (4.). Die Reihe um Wolf und Festerling war es dann auch, die rund 500 mitgereisten Adler-Fans erstmals zum Jubeln brachten. Nach Vorarbeit von Festerling  war es Chad Kolarik, einem weiteren Neuzugang im Mannheimer Kader, der das 1:0 aus Sicht der Mannheimer erzielte (9.). Danach galt es für die Kurpfälzer erstmal die Unterzahl nach der Strafe von Danny Richmond zu überstehen. Und die Steelers machten massiv Druck aufs Mannheimer Gehäuse. Die Adler konnten nur knapp den direkten Ausgleich verhindern und hatten in  der Folge das Glück auf ihrer Seite. Denn Bietigheims Robin Just traf nur den Pfosten (14.). Eine Minute war noch zu spielen, da legte auf der Gegenseite Nordamerika-Rückkehrer Matthias Plachta das 2:0 für seine Adler nach (19.).

 



 

 

Und das Team von Coach Sean Simpson knüpfte direkt nach der Pause an die starke Vorstellung aus dem ersten Drittel an. Einmal mehr war es die Reihe um die beiden Ex-Hamburger David Wollf und Garrett Festerling, die für die Kurpfälzer auf 3:0 erhöhten. Nach traumhafter Vorarbeit von Festerling und Kolarik krönte Wolff den Mannheimer Angriff mit dem verdienten Tor abschloss (25.). Überhaupt war es diese Reihe, die den Fans an diesem Nachmittag immer wieder sehenswerte Angriffe bot.  Festerling und Wolff, bestens eingespielt aus der gemeinsamen Zeit bei den Freezers, scheinen bestens mit Chad Kolarik zu harmonieren. Die Steelers ließen sich vom Rückstand aber nicht entmutigen und kamen ihrerseits immer wieder zu guten Gelegenheiten, doch es sollte beim Stand von 3:0 aus Sicht der Adler in die zweite Pause gehen.

 

Zwar konnten die Bietigheimer die Überzahl zu Beginn des Schlussabschnitts nicht nutzen, doch in der 45. Spielminute belohnte René Schoofs seine unermüdlich kämpfenden Grün-Schwarzen mit dem 1:3-Anschlusstreffer (45.). Aber Mannheim hatte die passende Antwort parat und stellte mit dem 4:1-Treffer durch Matthias Plachta prompt den alten Abstand wieder her (49.). Der Torjubel war kaum verklungen, da erhöhte David Wolff zum 5:1 (50.). Der ohnehin gute Stimmung im Mannheimer Block tat dann auch der erneute Anschlusstreffer durch René Schoofs zum 2:5 keinen Abbruch  (58.), den wiederrum nur Sekundenbruchteile später fiel der nächste Mannheimer Treffer. Daniel Sparre besorgte nach Vorarbeit von Ryan MacMurchy und Christoph Ullmann den 6:2-Endstand nach regulärer Spielzeit aus Mannheimer Sicht (58.).

 

Das Ergebnis war damit zwar eindeutig, eine Verlängerung gab es aber trotzdem, denn in der nun folgenden Overtime konnten beide Teams den neuen Modus mit jeweils 3 Feldspielern testen. Hier waren es Garrett Festerling und erneut René Schoofs, die je einmal für ihre Farben trafen. Damit war für die Fans aber noch lange nicht Schluss, denn es wurde noch ein Penaltyschiessen mit je sechs Spielern pro Mannschaft ausgetragen. Hier konnten sich schließlich die Hausherren durchsetzten.

 

Für die Adler geht es nun am kommenden Donnerstag erstmals in der heimischen SAP Arena aufs Eis. Zu Gast wird dann im Rahmen der Champions Hockey League der HC Lugano sein (SAP Arena Mannheim, 19.30 Uhr).

 

 


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