Der Siegeszug der Red Bulls in der Saison 2015/2016

800px Red Bull Produkt Logo.svg(Red Bull) Die Erfolgsstory der Red Bull Klubs zog auch in der Saison 2015/2016 seine Kreise. Egal ob im Eishockey als auch im Fußball, die Red Bulls hatten am Ende immer einen Grund zu feiern.

 

Wir beginnen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Am 22.April 2016 feierte der EHC Red Bull München nach dem alles entscheidenden 5:3 Sieg im vierten Spiel der Playoff-Serie den ersten Meistertitel seit dem Einstieg der Red Bull GmbH. Die Münchner Bullen zeigten über die gesamte Spielzeit hinweg eine überragende Leistung und bewiesen besonders im Endspurt der DEL-Saison, weshalb am Ende der Meisterpokal nur in der bayerischen Landeshauptstadt landen konnte.

 

Nach klaren Seriensiegen im Viertelfinale gegen die Straubing Tigers sowie im Halbfinale gegen die Kölner Haie folgte schlussendlich der Finalsweep gegen die Grizzlys aus Wolfsburg. München ging mit zahlreichen Topspielern in die DEL Saison 2015/2016, welche unter enormen Erfolgsdruck gespielt wurde, wollte man den drei-Jahres-Plan, den Pierre Page im Sommer 2013 aufstellte, doch noch erreichen.

 

Besonders im Tor hatten die Roten Bullen aus München in der Meistersaison einen wahren Hexer. Mit dem US-Boy David Leggio sicherte man sich an der Isar die Dienste eines 31- Jährigen New Yorkers, welcher bis zum Schluss starke Leistungen auf dem Eis zeigte und mit einem Gegentorschnitt von 1.76 / Spiel (Playoffs) am Ende DEL-Toptorhüter wurde und Nationaltorhüter Danny aus den Birken auf die Auswechselbank spielte.

 

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(Foto Gepa Pictures)


Mit Steve Pinizzotto und Keith Aucoin hatte man zudem noch zwei gestandene Cracks im Team, welche eine Partie mit all ihrer Erfahrungen und Scorermentalitäten im Alleingang entscheiden konnten. Doch ein Red Bull Klub wäre nicht ein Red Bull Klub, gäbe es nicht auch den ein oder anderen Jungspund, der für Furore sorgen konnte. Mit Dominik Kahun warfen die Isarstädter einen 20- Jährigen Deutsch Tschechen ins kalte Wasser und wurden für ihren Mut folgerichtig belohnt.

 

Der mittlerweile Nationalspieler brachte es nach mehreren starken Auftritten beim DEL 2 Kooperationspartner aus Garmisch-Partenkirchen in der vergangenen Spielzeit auf starke 34 Scorerpunkte (12 Tore/22 Assist). Verständlich also, dass sich der 1.80m große Wirbelwind in die Herzen der Fans spielte und am Oberwiesenfeld außergewöhnlichen Status genoss. Der EHC Red Bull München sicherte sich also den DEL Titel mit einer Mischung aus jung und trotzdem sehr erfahren, so wie es das Red Bull Hockey Modell auch erlauben lässt.



Apropos Nationalmannschaft. Holger Kuhlmann, Moderator der beliebten Sendung NRW-Hockey und rheinischer Eishockey Experte aus der DEL, sieht auch in diesem Thema das Model Red Bull Eishockey äußerst positiv, selbst wenn dem Krefelder dabei enorm viel Gegenwind entgegen kommt: “Ich denke schon, dass die Nationalmannschaft davon langfristig profitiert, da die Ausbildung die dort ermöglicht wird auf dem Niveau
gar nicht von allen getragen werden kann.  Selbst Berlin kann da nur zusehen! Ich könnte mir vorstellen, dass so eine Akademie durch einen
Spieler-Verbund auf die Beine gestellt werden könnte. In meinem Fall die rheinischen Vereine.”

 





Ebenso erfolgreich wie die Münchner Bullen zeigten sich die Nachbarn aus Österreich. Im 144 Kilometer entfernten Salzburg waren es ebenfalls die Red Bulls, die den Sport in der Mozartstadt erfolgreich gestalteten. Während die Fußballer des FC Red Bull Salzburg in Siezenheim locker die Punkte zur Meisterschale einfuhren, ging es in der Innenstadt, besser gesagt im Volksgarten, deutlich enger zu.

 

Die salzburger Bullen setzten sich schließlich gegen den Rekordmeister Klagenfurter AC, deren Rivale EC VSV und im Finale gegen die unangenehmen Adler aus Znojmo durch und feierten am 12. April 2016 verdient den EBEL-Titel 2016, auch, weil man über den kompletten Grunddurchgang hinweg das Teilnehmerfeld in Schach hielt.

 

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(Foto Gepa-Pictures)

 

Besonders die Reihe um John Hughes, Brett Sterling und Ryan Duncan zeigte stetig weshalb es an den Jungs von der Salzach kein Vorbeikommen gab. Die drei Nordamerikaner kamen in der Saison 2015 / 2016 auf satte 170 Scorerpunkte und hatten somit maßgeblichen Anteil am Erfolg der Roten Bullen aus Österreich. Wie auch in München gab es beim EC Red Bull Salzburg ebenfalls Youngsters, die die Chance erhielten und diese mit Erfolgen bestätigten. Sei es Florian Baltram oder auch Peter Hochkofler, beide zeigten, weshalb man bei den Red Bulls auf junge Leute setzen kann.

 

Letzterer kam in 48 Partien auf acht Punkte. Florian Baltram hingegen zeigte vor allem in der U20, weshalb er in der Erste Bank Eishockey Liga Eiszeit verdient hatte. Der 19- Jährige Bulle kam in Salzburgs U20 Mannschaft in 25 Einsätzen auf 32 Scorerpunkte. In der ersten Mannschaft erzielte der Jungspund ein Tor. Im Sommer reiste Baltram sogar ins Hockey Camp der New York Islanders in der NHL. Beide bekommen folgerichtig in der kommenden Saison das Vertrauen des neuen Headcoaches Greg Poss und haben somit die Chance sich in einer starken europäischen Liga sowie in der Champions Hockey League (CHL) zu beweisen und Erfahrungen zu sammeln.

 



 

So erfolgreich wie die Profis der Red Bulls aus München und Salzburg zeigten sich aber auch die Jungbullen aus Salzburg/Liefering. In der Erste Bank Youth League war es ebenfalls der EC Red Bull Salzburg, der am Ende den Pokal stemmen durfte.

 

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(Foto erstebankliga.at)

 

Am Ende setzten sich die Jungbullen in der best-of-seven Finalserie gegen Medvescak Zagreb mit 4:1 durch und wurden ebenso nicht unverdient Meister. Besonders der 20- Jährige Patrick Hagler, welcher in der kommenden Spielzeit den Sprung zum EK Zell am See in die  neuformierte Alps Hockey League (AHL) wagt, stoch in dieser so erfolgreichen Saison heraus und brachte es in 35 absolvierten Partien auf unglaubliche 48 Scorerpunkte.

 

So gut wie fix dürfte es also sein, dass Patrick Hagler zukünftig seine Skates in der EBEL schnüren wird. Erste Früchte aus der Red Bull Akademie in Liefering gab es bereits, weitere werden mit Sicherheit in naher Zukunft folgen, meint auch NRW Hockey Experte Holger Kuhlmann: “Gerade die Red Bull Akademie sollte als Vorbild hergezogen werden. Langfristig gesehen ist das der richtige Weg. Aber dafür bedarf es einen langen Atem von Red Bull. Ist man seitens des Konzerns gewillt an dem Konzept festzuhalten, bin ich davon überzeugt, dass dadurch für die Nationalmannschaft Wettbewerbsfähige Spieler aufgebaut werden können. Aber das geht auch nur wenn kleinere Vereine akzeptieren ihre Talente wirklich zu fördern und sie auch ziehen zu lassen.”

 




Im Eishockey regierten also die Red Bull Vereine. Auch im Fußball stand RB im Mittelpunkt. Während der Serienmeister FC Red Bull Salzburg mit dem Titel in der Tipico Bundesliga seine zehnte Meisterschaft feierte und wenige Tage später auch den Cupsieg gegen die Admira Wacker aus Mödling fixierte, stieg RB Leipzig unter der Leitung von Ralf Rangnick in die erste deutsche Bundesliga auf.

 

Besonders für die Region Ostdeutschland bedeutet der Aufstieg der Leipziger, ermöglicht durch die durchdachte Philosophie von Red Bull, enorm viel. Zumal in Ostdeutschland im Bereich Profisport nur wenig geboten wird.



Auch kommende Spielzeit werden die Klubs von Red Bull wieder weit oben stehen und den zahlreichen Sportfreunden im Stadion oder vor den
Fernsehern heiße Spiele und enge Titelkämpfe präsentieren. Ob auf dem Eis oder auf dem Rasen, spielt dabei keine Rolle.

 

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(Fotos Gepa Pictures)

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