DEL - Grizzlys Wolfsburg haben drei Matchbälle

(DEL-Wolfsburg) Welch' ein Krimi, was für eine Schlacht in der Eis Arena! Die Grizzlys haben auch das dritte Spiel der Halbfinalserie gegen die Nürnberg Ice Tigers für sich entscheiden können. Vor knapp 4.300 Zuschauern sorgten Daniel Widing und Doppeltorschütze Mark Voakes für die Treffer beim 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)-Erfolg über die Franken. Am Dienstag (19.30 Uhr) folgt das vierte Aufeinandertreffen.

 

Personal: Bis auf die Position des Torhüters nahm Cheftrainer Pavel Gross keine Wechsel vor. Für den Matchwinner vom Freitag, Sebastian Vogl, stand Felix Brückmann im Tor. Verletzungsbedingt fielen Björn Krupp, Marco Rosa und Patrick Seifert aus. Tim Wallace stand nicht im Kader.

 

Die Grizzlys sahen sich in den Anfangsminuten stürmischen und aggressiven Nürnbergern gegenüber. Beide Mannschaften vergaben in den ersten zehn Minuten jeweils eine Überzahlsituation - Torchancen insgesamt Mangelware. Wenig später brandete jedoch erstmal Riesenjubel auf: Die Grizzlys in Person von Sebastian Furchner nach einem Scheibenverlust der Ice Tigers hellwach, Pass zu Daniel Widing (13.) - 1:0! Auf der Gegenseite hatten die Franken postwendend die Chance zum Ausgleich. Kyle Klubertanz (15.) hatte knapp verpasst.

 

(Foto Birgit Eiblmaier / eishockey-online.com)

 

Grizzlys-Defensive gefordert


Ähnliches Bild bot sich den knapp 4300 Zuschauern im Mittelabschnitt. Die Ice Tigers ließen sich anmerken, dass es in dieser Partie nahezu um alles ging. Immer wieder nisteten sich die Franken im Drittel der Grizzlys ein. Felix Brückmann und die Defensivabteilung hatten Schwerstarbeit zu verrichten. Auf der Gegenseite war aber auch Tyler Beskorowany stets gefordert, wenn die Niedersachsen mit ihren schnell vorgetragenen Angriffen in den Offensivmodus umschalteten. Nach erneut ausgelassen Powerplaysituationen auf beiden Seiten hatte Nürnberg (35.) in einer unübersichtlichen Aktion vor dem Grizzlys-Tor die Chance zum Ausgleich. Doch die Scheibe landete zur Erleichterung der Fans nicht im Kasten. Im Gegenzug vergab Lubor Dibelka (36.) nur knapp. Es folgte ein weiteres Powerplay der Gäste. Doch auch diese Gelegenheit "killte" die Mannschaft von Trainer Pavel Gross erfolgreich und überstand den Abschnitt erneut ohne Gegentor

 



 

Nürnberg drängt, Voakes trifft


Auch das letzte Drittel blieb lange Zeit ein Ritt auf der Rasierklinge. Sebastian Furchner (47.) hatte die Vorentscheidung auf dem Schläger, setzte die Scheibe aber knapp übers Tor. Die Ice Tigers stürmten in den letzten zehn Minuten mit allem, was sie hatten. Die Grizzlys-Fans standen und feuerten ihr Team ohne Unterbrechung an. Leo Pförderl (55.) setzte einen Schuss knapp neben das Tor. Rund zwei Minuten vor Spiel-Ende kassierte Tyson Mulock (58.) eine Spieldauerstrafe wegen hohen Stocks. Dazu nahm Nürnbergs Trainer Rob Wilson seinen Torhüter vom Eis. Bei vier gegen sechs aus Sicht der Grizzlys bauten sich die Ice Tigers im Drittel auf. Aber es dauerte nicht lange, da sorgte Mark Voakes mit zwei "Shorthandern" für den 3:0-Endstand und Riesenjubel in der Eis Arena.

 

Durch diesen Erfolg haben die Niedersachsen am Dienstag den Matchball und könnten mit einem Sieg das Finale erreichen.

 

Trainerstimmen der Pressekonferenz


Martin Jiranek (Nürnberg Ice Tigers): „Es war ein hartes, kampfbetontes Spiel. Es ist immer schwer, in Wolfsburg zu spielen. Was uns fehlt, ist ein Tor zu machen. Wir haben es auch heute nicht geschafft. Die Special-Teams machen den Unterschied.“

 

Pavel Gross (Grizzlys Wolfsburg): „Wir sind froh, dass wir gewonnen haben. Wir haben gegen eine starke Nürnberger Mannschaft gespielt und den Kampf angenommen. Am Dienstag geht es weiter, dann müssen wir wieder bereit sein.“

 


Mehr Informationen über die Grizzlys Wolfsburg finden Sie hier...

 

 

 

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