DEL - DEG: Bittere Pleite im zweiten Heimspiel

(DEL-Düsseldorf) (PM) Playoffs können so herrlich, aber eben leider auch so grausam sein. Spiel 4 in den diesjährigen Playoffs bescherte drei von vier Teams einen Heimsieg. Ausgerechnet unsere Düsseldorfer EG war nicht dabei. Über 70 Minuten stand gegen die Grizzlys Wolfsburg auf beiden Seiten die Null, so dass sich eine vor allem spannende Partie entwickelte. In der Verlängerung war Wolfsburg die aktivere Mannschaft und erzwang so ihr Glück. Nach dem 0:1 (0:0; 0:0; 0:0; 0:1) nach Verlängerung führen die Wolfsburger die Best-of-seven-Serie nun mit 3:1 an.

 

Mittlerweile wissen wir ja, wie sich Spiele gegen Wolfsburg anfühlen. Der Verlauf des ersten Drittels war deshalb keine große Überraschung. Es war deutlich weniger intensiv als die ersten 20 Minuten am Sonntag auf Grizzly-Eis, aber deswegen nicht weniger spannend. Die Mannschaft von Pavel Gross stellte sich gewohnt clever an und machte der DEG das Leben schwer. Über weite Strecken des Drittels tasteten sich beide Mannschaften ab, klare Torszenen waren Mangelware.

 

Alexej Dmitriev aus der Drehung knapp flach links vorbei (5.) und David van der Gulik nach kämpferischer Vorarbeit von Eddi Lewandowski aus der Luft (10.) kamen einer möglichen Führung am nähesten. Wolfsburg setzte gezielte Nadelstiche nach vorne. Tyson Mulock kam völlig frei im Slot zum Schuss, zielte aber glücklicherweise nicht genau genug. Die größte Schrecksekunde beschwerte der DEG Gerrit Fauser, der in der Schlussminute des ersten Abschnitts plötzlich frei auf Mathias Niederberger zulief, dessen rechter Schoner Schlimmeres verhinderte.

 

(Foto Birgit Häfner / eishockey-online.com)



Nach dem ersten Seitenwechsel war schnell klar, dass das Spiel kein spielerischer  Leckerbissen mehr werden würde. Wolfsburg blieb seiner Linie treu, verteidigte konsequent das eigene Tor und lauerte auf seine Chance. Zwei DEG-Überzahlspiele verstrichen ohne nennenswerte Chancen. Nach etwa dreißig Minuten kam die DEG allmählich besser ins Spiel, was sich in mehreren kleinen Druckphasen niederschlug, in denen die Scheibe gut lief und die DEG sie konsequent zum Tor brachte. Zählbares sprang dabei allerdings nicht heraus. So durften sich die 9.023 Zuschauer zur zweiten Pause endgültig auf ein Geduldsspiel gefasst machen.


 



 

Das dritte Drittel geriet endgültig zur Nervenschlacht. Mit zunehmender Spielzeit kristallisierte sich heraus, dass das erste Tor des Abends die Entscheidung bringen würde. Die DEG kam offensiv nach und nach besser ins Spiel, zeigte sich lauffreudigerr und hatte dadurch mehr Räume als zuvor. In der 51. Minute überschlugen sich die Ereignisse. Zuerst hatte Lewandowski aus zentraler Position nach feinem Zuspiel von Norm Milley die dicke Chance zur Führung. Im Gegenzug eilte Mark Voakes alleine auf Niederberger zu, hatte alle Zeit der Welt und  versuchte den DEG-Keeper auszuspielen. Der behielt die Ruhe und machte die bedrohte Ecke zu. Praktisch mit der Schlusssirene kam Kurt Davis im Slot frei zum Schuss, verfehlte aber deutlich.

 

Es hätte also ein ganz langer Abend werden können. Wurde es aber nicht. Die Grizzlys kamen mit viel Schwung aus der Kabine und setzten die DEG zu Beginn der Verlängerung gewaltig unter Druck. Die DEG sorgte nur vereinzelt für Entlastung und musste sich erst einmal wieder sammeln. Als sie das gerade geschafft zu haben schien, ereilte sie der bittere „plötzliche Tod“. Wolfsburg im Angriff, Daniel Kreutzer bricht der Schläger und so lag der Puck plötzlich mutterseelenallein im Torraum. Brent Aubin staubte ab und sorgte für lange Gesichter beim rot-gelben Anhang (71.).


Nach dem Spiel fassten sich beide Trainer kurz und bündig. Pavel Gross hatte „wieder ein Spiel mit zwei starken Mannschaften und zwei starken Goalies“ gesehen. „Das Spiel war hart umkämpft. Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Donnerstag geht’s weiter“.



Christof Kreutzer sagte mit heiserer Stimme: „Die Zuschauer dürften selten ein 1:0 gesehen haben, das so Spaß gemacht hat. Die Mannschaft hat grandios gearbeitet. Es gibt keinen Grund, warum wir keine Chance hätten, in Wolfsburg zu gewinnen. Darauf liegt jetzt unser Fokus.“



Das muss er auch. Zwar ist noch nichts vorbei, aber nun wird es verdammt schwer. Von Spiel zu Spiel denken ist angesagt. Weiter geht es mit Spiel 5 am Gründonnerstag um 19:30 Uhr in der Wolfsburger Eis-Arena.



Wieder ein Spiel mit zwei starken Mannschaften, zwei starken Goalies. Hart umkämpft. Froh, dass wir gewonnen haben. Donnerstag geht’s weiter.

 


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