DEL - Thomas Sabo Ice Tigers verlieren in Iserlohn mit 0:4

Nuernberg(DEL-Nürnberg) 4,967 Zuschauer im ausverkauften Eisstadion am Seilersee wollten sich die Auftaktpartie der Viertelfinalserie zwischen den Iserlohn Roosters und den THOMAS SABO Ice Tigers nicht entgehen lassen. Die Ice Tigers starteten mit Tyler Beskorowany im Tor, Casey Borer und Sasa Martinovic kehrten nach überstandenen Verletzungen ins Team zurück, dafür musste Kurtis Foster von der Tribüne aus zusehen.

 

Nürnberg gewann zwar das erste Bully, das Spiel rollte dann aber ganz schnell in die andere Richtung. Nick Petersen spielte die Scheibe tief und ging hinterher, hinter dem Tor spielte er quer auf Mike York, der vor dem Tor Brodie DuPont bediente. DuPont war schneller als Kyle Klubertanz, kam frei zum Abschluss und traf nach gerade einmal 29 Sekunden zum 1:0 für die Roosters in den Winkel. Ein Traumstart für die Roosters, ein Horrorstart für die Ice Tigers. Doch damit nicht genug.

 

Nur 69 Sekunden nach dem Führungstreffer erhöhten die Hausherren sogar auf 2:0. Wieder stimmte die Zuordnung in der Nürnberger Hintermannschaft nicht, Jason Jaspers wurde mit zwei schnellen Pässen freigespielt und ließ Beskorowany keine Abwehrchance. Rob Wilson reagierte sofort und nahm seine Auszeit, am Iserlohner Sturmlauf änderte das aber zunächst nichts. Die Ice Tigers wirkten nervös, die Roosters beflügelt. Alleine in den ersten zwölf Minuten schossen die Roosters 19 Mal aufs Nürnberger Tor, immer wieder stand Tyler Beskorowany im Mittelpunkt, hielt seine Mannschaft aber durch starke Paraden in der Partie.

 

Nuernberg 2016 Weiss Ausw

(Foto Birgit Eiblmaier)

 

Nach der beinahe unheimlichen Anfangsoffensive der Roosters brachten die Ice Tigers zunehmend Ruhe in die Partie und erkämpften sich mehr und mehr Spielanteile. Bis zum Ende des ersten Drittels kamen die Roosters dadurch nur noch zu einem Torschuss, der war allerdings äußerst gefährlich: Cody Sylvester tauchte völlig frei vor Beskorowany auf und probierte es flach mit der Rückhand, Nürnbergs Torhüter holte den Puck aber noch von der Linie (13.). Im Anschluss an diese Szene kamen die Ice TIgers zu ihrer bis dato besten Möglichkeit. Marco Pfleger gwann ein Bully im Iserlohner Drittel, Derek Joslin zog von der blauen Linie ab und zwang Mathias Lange im Tor der Roosters zu einem Abpraller.

 

Pfleger setzte nach, Lange brachte den Puck schließlich aber unter Kontrolle (14.). Zu Beginn des zweiten Drittels musste Patrick Reimer wegen Hakens auf die Strafbank, die Ice Tigers spielten aber gut in Unterzahl und überstanden diese Situation schadlos. In der 24. Minute gewann Matt Murley ein Bully im Roosters-Drittel, Brandon Segal zog sofort ab und traf die Unterkante der Latte. Von dort sprang der Puck vor die Linie und die Roosters konnten klären. Leo Pföderl hatte in der 29. Minute die nächste Riesenchance zum Anschlusstreffer, als er die Kelle in eine Hereingabe von Dany Heatley hielt, Lange reagierte aber glänzend.

 

 

 

 



 

 

Gegen Ende des zweiten Drittels wurde die Partie hektischer, als binnen weniger Sekunden reihenweise Spieler auf die Strafbank mussten. Die Roosters agierten in der 37. Minute in 4-gegen-3-Überzahl und erhöhten durch Mike York auf 3:0. Bei seinem Schuss von der blauen Linie war Beskorowany die Sicht verdeckt. Damit war das Spiel praktisch vorentschieden, auch wenn die Ice Tigers im letzten Drittel noch einmal alles probierten. In der 41. Minute bekamen die Ice Tigers nach einem Wechselfehler der Roosters ihr erstes Powerplay im Spiel zugesprochen, Patrick Reimer konnte Lange mit zwei Schüssen von der blauen Linie aber ebenso wenig bezwingen wie Marco Pfleger aus spitzem Winkel nach einem Querpass von Yasin Ehliz (43.).

 

Kurz nach Ablauf der Strafe eroberte Matt Murley die Scheibe im Iserlohner Drittel und lief alleine auf Lange zu, seinen trockenen Schuss aufs lange Eck konnte der Goalie der Roosters aber entschärfen (44.). Iserlohn machte die Räume nun eng und lauerte immer wieder auf Konterchancen. Zwei davon boten sich Nick Petersen in der 47.  und 52. Minute, Beskorowany parierte aber beide Versuche. In der 54. Minute setzte Rob Wilson alles auf eine Karte und nahm Beskorowany vorzeitig vom Eis. Die Roosters konnten sich aber schnell befreien, Jason Jaspers sorgte mit einem Schuss ins leere Tor für den 4:0-Endstand.

 

 

Stimmen zum Spiel:


Martin Jiranek: Iserlohn hatte einen sehr schnellen Start, wir waren etwas nervös. Es ist nicht so, dass wir nicht bereit waren, aber wir waren zu nervös. Nach den ersten 10 Minuten waren wir besser im Spiel, beim fünften Unterzahlspiel in Folge aber das dritte Tor bekommen. Damit war das Spiel praktisch schon entschieden.

 

Jari Pasanen: Wir haben sehr explosiv angefangen und Nürnberg früh unter Druck gesetzt. Wir waren sehr glücklich, dass die Tore so früh gefallen sind. Wir haben danach weniger aggressiv foregecheckt und ruhiger gespielt, Mathias Lange war auch stark für uns. Insgesamt war das für uns ein toller Start in die Playoffs. Es war ein gutes Spiel für uns, das wir jetzt aber innerhalb von zehn Minuten vergessen müssen.

 

 

 

1.

2.

3.

OT

PS

Ergebnis

Iserlohn Roosters

2

1

1

-

-

4

Ice Tigers

0

0

0

-

-

0

Tore:

Spielstand

Zeit

Torschütze

1. Assistent

2. Assistent

Bemerkung

1:0

00:29

Dupont

York

Petersen


2:0

01:39

Jaspers

Caporusso

Lavallée


3:0

36:45

York

Dupont

Raymond

4:3-Überzahl

4:0

54:17

Jaspers

Macek


Empty-Net-Goal

Strafen:

Iserlohn Roosters

12 Min

Ice Tigers

20 Min

Allgemeine Informationen:

Zuschauer:

4967

Schiedsrichter:

Daniel Piechaczek, Roland Aumüller

 

 

 

 

 

 


Mehr Fotos von den Thomas Sabo Icetigers finden Sie in unserer Galerie...

 

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