DEL Kompakt: München in der CHL - Bayernderby in den Pre-Playoffs.

(DEL-Kompakt) Die Hauptrunde der Saison 2015/2016 ist Geschichte und der EHC Red Bull München sicherte sich am Sonntag die Hauptrunden-Meisterschaft nach einem starken Derbysieg in Ingolstadt. Der Meister startet als zehnter in die Pre-Playoffs. Schwenningen beendet die Saison als Schlusslicht. In den Pre-Playoffs treffen nun der ERC Ingolstadt auf die Straubing Tigers sowie die Kölner Haie auf Meister Mannheim.

 



München sichert sich durch Derbysieg Hauptrundenmeisterschaft und CHL Teilnahme.

 

Vor 4.815 Zuschauern in der Ingolstädter Saturn Arena erwischte München den besseren Start. Während der ERC ganz zwei Schüsse auf das gegnerische Gehäuse absetzte, versuchten es die Red Bulls zehn Mal und der Anlauf von Yannic Seidenberg (7.) schlug zur Führung ein. Die Ansprache in der Schanzer-Kabine vor dem zweiten Drittel schien dann zu fruchten. Die Gastgeber agierten auf Augenhöhe und David Elsner (34.) glich aus. Nur 44 Sekunden später brachte Frank Mauer München mit einer Volleyabnahme am langen Pfosten wieder nach vorn. Der Schlussabschnitt verlief umkämpft, aber Ingolstadt fand keinen Weg mehr, erneut auszugleichen. Michael Wolf markierte elf Sekunden vor dem Ende den 3:1-Endstand.

 

Der EHC München feierte nach dem Derbysieg Platz 1 in der DEL sowie die CHL Qualifikation! [Foto: GEPA]

 

 

Eisbären auf der zwei - Iserlohn geht als überraschender Dritter in die Playoffs.

 

Die ersten 20 Spielminuten konnte Mannheim in Berlin ausgeglichen gestalten, doch mit fortschreitender Spielzeit erarbeiteten sich die Hausherren ein Übergewicht. André Rankel (32.) nutzte schließlich ein Powerplay zur Führung und Frank Hördler (36.) legte zügig nach. Auch die folgende Pause konnte den Spielfluss der Eisbären nicht stoppen. Petr Pohl (42.) entließ Adler Philip Riefers nach 46 Sekunden von der Strafbank und André Rankel beendete ein weiteres Powerplay vorzeitig mit dem 4:0-Endstand.

 

Am Freitag traten die Sauerländer bei den Hamburg Freezers an und gewannen durch ein fulminantes letztes Drittel mit 5:2. Innerhalb von 93 Sekunden drehten die Roosters einen 1:2 Rückstand. Neben Mike York, trafen Brooks Macek und Nick Petersen doppelt für das Team aus dem Sauerland. Durch den Sieg sicherten sich die Iserlohner das Heimrecht für die anstehenden Playoffs und nahmen den Hamburgern die letzte Chance um die Pre-Playoffs zu erreichen. Für Hamburg waren Garrett Festerling und Adam Mitchell erfolgreich.

 

Im letzten Spiel der Saison empfingen die Iserlohn Roosters die Kölner Haie und mussten sich vor heimischer Kulisse mit 0:1 geschlagen geben. Durch die zweite direkte Heimniederlage der Saison beenden die Sauerländer die Saison auf dem dritten Tabellenplatz. Das Tor des Tages erzielte Alexander Weiss im Mittelabschnitt, die Party am Seilersee wurde dennoch unbeirrt weiter gefeiert. In den Playoffs empfangen die Iserlohn Roosters am 16.03. die IceTigers aus Nürnberg.

 

(aus Iserlohn, Stefan Wiedemeier)

 

 

Wolfsburg gewinnt Duell um das Heimrecht.

 

Wolfsburg begann im direkten Duell mit Nürnberg von Anfang an mit viel Druck und Gerrit Fauser (12.) schoss die Grizzlys in Überzahl in Front. Nach der ersten Pause legte Nürnberg zu und kam in Persona von Patrick Reimer zum Ausgleich. Das Spiel war in der Folge auf des Messers Schneide und der entscheidende Treffer war ausgerechnet ein Shorthander. Gerrit Fauser traf zwei Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels für die Grizzlys. Dieses Ergebnis hatte trotz aller Bemühungen Nürnbergs in den letzten 20 Minuten bestand.

 



 


Straubing Tigers starten als Neunter in die Pre-Playoffs.

 

Nachdem Hamburg in Straubing den ersten Durchgang bestimmt und die Tigers das zweite Drittel, ging es mit einem 1:1 in den Schlussabschnitt und hier wurde es noch einmal wild. Philippe Dupuis (46.) brachte die Gäste mit einem Shorthander in Führung, doch Austin Madeisky (51.) glich zügig wieder aus. Nur eine Minuten später schlugen die Hanseaten mit einem Doppelpack zu. Zunächst war Thomas Oppenheimer (52.) erfolgreich und nur 42 Sekunden später war Adam Mitchell zur Stelle. Straubing steckte jedoch nicht auf und Steven Zalewski (58.) sorgte mit einem weiteren Tor bei numerischer Unterlegenheit noch einmal für Spannung. Hamburg brachte den knappen Vorsprung jedoch über die Zeit und verabschiedete sich mit einem Sieg in die Sommerpause.

 

 

Krefeld Pinguine feierten am Ende sich selbst.

 

Mit dem Playoff-Rennen hatten Krefeld und Augsburg am letzten Spieltag nichts mehr zu tun, aber dennoch schenkten sich beide Teams nichts. Henrik Eriksson (8.) sorgte in Überzahl für eine Führung der Pinguine, die Jonathan Matsumoto (24.) jedoch in doppelter Überzahl egalisierte. In der folgenden einfachen Überzahl verpassten die Gäste jedoch den Führungstreffer. Stattdessen schoss Martin Schymainski (26.) die Hausherren erneut in Front und Herberts Vasiljevs (39.) legte per verwandelten Penaltyschuss nach. James Bettauer (56.) verkürzte für den AEV noch einmal, aber die Niederlage konnte das nicht mehr verhindern.

 

 

Schwenningen verabschiedete sich als Tabellenschlusslicht.

 

Düsseldorf hatte das Spiel gegen Schwenningen vor 8.755 Zuschauern lange im Griff. Die Rheinländer hatten mehr Spielanteile und konnten dies auch in Tore von Chris Minard (7.) und Drayson Bowman (21.) ummünzen. Fünf Minuten vor dem zweiten Seitenwechsel verlor das Team von Coach Christof Kreutzer jedoch den Faden und die Wild Wings schlugen zu. Mit drei Toren binnen vier Minuten drehten Jonas Schlenker (36.), Philipp Schlager (38.) und Damien Fleury (40.) die Partie. Die folgende Pause kam für Düsseldorf wie gerufen und die Rheinländer nutzten die Zeit, um sich zu sammeln. Chris Minard (46.) und Manuel Strodel (52.) gaben dem Spiel eine erneute Wende.

 

 

Kölner Haie die Gewinner des Wochenendes.

 

Ein perfektes Wochenende für Kölner Haie: Derbysieger, Einzug in die Playoffs und nach Sieg über Iserlohn Rooster gesichertes Heimrecht

 

Am Freitag bestritt der KEC sein letztes Heimspiel und zusätzlich das 211. Derby gegen die Düsseldorfer EG. Von Eishockeynatur aus ein brisantes Spiel, hinzu kam noch, dass die Haie dringend Punkte brauchten, um in die Playoffs zu kommen. Das gelang souverän, die Kölner gewannen 3:1 gegen die Rivalen von der anderen Rheinseite. Dabei stach besonders Torhüter  Daniar Dshunussow heraus, der eine überragende Leistung zeigte. Mit dem Sieg zogen die Haie auch sicher in die Pre-Playoffs ein.

 

In den Playoffs geht es nun gegen Platz zehn, den die Mannheimer Adler belegen.Am Sonntag dann ging es an den Seilersee zu den Iserrlohn Roosters. Auch dieses Match konnte der KEC für sich entscheiden und sich somit Platz sieben und Heimrecht in der K.O. Runde sichern. Ein einziges Tor, das Alexander Weiß in der 37. Minute schoss, genügte für den Sieg. Dieses verteidigten die Haie bis zur Schlusssirene, nicht zuletzt wieder aufgrund einer hervorragenden Leistung Dshunussows.

 

(aus Köln, Sabrina Tesch)

 


(Autor: del.org/Sabrina Tesch/Stefan Wiedemeier)

 

 

 

 



 


Deutsche Eishockey Liga (DEL)

Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

 

 

 

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