DEL – KEC bezwingt Berlin knapp mit 4:3 trotz kritikfähiger Schiedsrichterleistung

Koelner Haie(DEL-Köln) Gestern Nachmittag waren die Berliner Eisbären und 13.922 Zuschauer zu Gast in der LANXESS arena und erwarteten ein spannendes Eishockeyspiel. Keiner sollte enttäuscht werden. Es wurde zu einem emotionsgeladenen und harten Kampf, bei dem die Kölner am Ende die Sieger blieben und die Eisbären mit 4:3 bezwangen.

 

 

Cory Clouston erklärte nach dem Spiel: „Wir haben aufopferungsvoll gekämpft, unsere Chancen verwertet und hatten einen starken Torhüter. Das waren die drei Zutaten für unseren Sieg heute.“ (Quelle: Kölner Haie)

 

Das Spiel hatte durchaus schon Playoff Charakter, hart, aggressiv, schnell und mit einigen Rangeleien (wenn man das mal abgeschwächt darstellen möchte). Für den KEC ging es um wichtige drei Punkte, die sie unbedingt holen mussten. Das barg Druck auf jeden einzelnen Spieler. Am Ende jedoch behielt jeder die Nerven und kämpfte, auch wenn Berlin alles dran setzte Köln und auch seine Fans zu ärgern. Einige provokante Gesten und Aktionen endeten für den KEC auf der Strafbank, aber es sollte nicht im Desaster enden. Zu erwähnen ist auch, dass Dragan Umicevic mit einem Doppelschlag Kölns Führung aufbaute und sich damit zum Spieler des Tages machte. Auch Gustaf Wesslau zeigte einmal mehr seine Stärke.

 

Das erste Drittel begann direkt mit Tempo, Berlin machte Druck und spielte direkt auf das Kölner Tor. Die Gastgeber ließen sich nicht beirren, erkämpften sich die Scheibe und schwupp in der ersten Minute war sie drin. Alexander Sulzer und Philip Gogulla lieferten die Vorlage und Patrick Hager versenkte den Puck. Eine schnelle Führung. Das markierte den Grundverlauf des Spiels. Erst in der 8. Minute gelang Berlin durch Jens Baxmann der Ausgleich. Nur zwei Minuten später (11. Minute) wurde das Ergebnis wieder verändert. Dragan Umivevic im Alleingang, und es ging weiter, in der 11. Minute der zweite Treffer für den Schweden. Das bedeutete zunächst die 3:1 Führung für die Haie. Der Anschlusstrefer folgte allerding in der 20. Minute durch Barry Tallackson. Zum Ende dann die Prügelei mit einigen Beteiligten. Constantin Braun kam dabei unverständlicherweise ohne Strafe davon, obwohl er schon auf der Bank saß. Strafen folgten für beide Mannschaften. Spencer Machacek und Danny Syvret bekamen 2 + 2 Minuten wegen übertriebener Härte. Nick Latta bekam 2 Minuten wegen übertriebener Härte und 10 Minuten wegen unsportlichem Verhalten.

 



 

Im Mittelabschnitt starteten die Haie mit 1,38 Minuten in Unterzahl. Schnell wurde daraus aber vier gegen vier, da Travis James Mulock eine Strafe wegen Stockschlags bekam. In der 23. Minute dann Fredrik Eriksson in Überzahl mit dem vierten Tor für den KEC. Anzumerken ist, dass die Berliner Wesslau das ein oder andere Mal ins Tor fahren, aber nicht bestraft wurden. Etwas ärgerlich für die Fans der Haie, aber die Mannschaft ließ dadurch nicht beirren und behielt ihre Führung von 4:2 aufrecht.

 

Auch der Schlussabschnitt blieb brisant. Berlin versuchte es weiter mit allem, was sie nach vorne bringen könnte. Beide erarbeiten sich Chancen. Uwe Krupp nahm am Ende Petri Vehanen aus dem Tor und ersetzte ihn durch einen weitern Feldspieler. In der 59. Minute kam Berlin noch einmal ran. Marcel Noebels traf aus dem spitzen Winkel. Der KEC verteidigte aber seine Führung und so endete es 4:3 für Köln. Es hätte auch 5:3 sein können, wenn die Scheibe ins leere Tor gegangen wäre oder die Schiedsrichter das technische Tor gegeben hätten, nachdem drei Berliner sich auf einen Kölner stürzten und ihn am Tor hinderten.

 

Insgesamt leisteten die Haie im Offensivspiel gute Arbeit. Sie spielten aggressiv genug und kamen schnell in Führung. Je höher sie aber die Torführung ausbauten desto provokanter spielte Berlin. Fair Play war für Berlin gestern wohl eher ein Fremdwort. Doch das brachte den KEC nicht aus der Ruhe. Auch die mangelnd konsequente Leistung der Schiedsrichter konnte daran nichts ändern. Es kam durchaus das Gefühl auf, sie haben mit zweierlei Maß gemessen. Die Definition eines Unparteiischen ist, unparteiisch zu bleiben, das ist die Grundvoraussetzung. Vielleicht sollte der ein oder andere noch ein Mal das Regelbuch zu Rate ziehen. Dem Spiel wurde durch das Abpfeifen streckenweise der Spielfluss geraubt, was am Ende doch etwas anstrengend war.

 

Für Köln geht es in drei Partien nun mit starken Gegnern weiter. Am Mittwoch kommt München nach Köln, am Freitag ist das letzte große Derby und verspricht Spannung und Sonntags reisen die Kölner ein letztes Mal in der Hauptrunde zu den Iserlohnern.

 

 

 

 


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