DEL - DEG 2:3 bittere Niederlage beim Meister Mannheim

Duesseldorf(DEL-Düsseldorf) (PM) Mit den Adler Mannheim und der Düsseldorfer EG trafen heute zwei Teams aufeinander, deren positives Momentum wohl gerade Grippepause hat. Die Gäste mit drei Niederlagen in Folge, die Hausherren sogar mit deren acht. Für beide stand also viel auf dem Eis. Leider hat unsere Serie weiter bestand. Nach einem Hin-und-Her-Spiel verlor die DEG beim amtierenden Deutschen Meister mit 2:3 (0:0, 1:1,1:2). So ärgerlich wie irgendwas!

 

Keine Tore im Ersten

Zum Spiel: Die DEG musste doch auf Rob Collins verzichten, hofft aber, den klugen Professor am Sonntag gegen den frechen Tabellenletzten aus Krefeld wieder einsetzen zu können. Zu Beginn der Begegnung erarbeiteten sich unsere Jungs ein deutliches Chancenplus. Kreutzer und Bowman scheiterten aber ebenso an Aus den Birken wie wenig später Strodel. Erst nach einigen Minuten spielten auch die Gastgeber mit und prüften Niederberger aus Halb- und Langdistanzen. Mathias dabei einmal mit fast magisch-flinker Fanghand gegen einen Adler. Beide Teams ließen in der Folge eine Überzahl ungenutzt, wobei ein vermeintlicher Adler-Treffer wegen Torraumabseits nicht gewertet wurde. Dann Arendt mit hohem Stock gegen Rönnberg. Da unser finnischer Berg in der Kabine behandelt werden musste, entschieden die Schiedsrichter auf „5 plus Spieldauer“. In diesen 300 Sekunden erspielte sich die DEG eine fast unaufzählbare Menge von Großchancen. Die Versuche von Bowman, immer wieder Bowman,  Olimb, Lewandowski, Dmitriev und Minard waren alle nah dran, aber eben nicht drin. Und da es ein bisschen Tor in der DEL (noch) nicht gibt, stand es nach 20 Minuten erstaunlicherweise noch 0:0.

 



 

Zwei Tore im Zweiten

Zu Beginn der Mittelminuten überraschte der Gästeblock mit einer Choreo aus Konfetti und Luftballons. Auf dem Platz die Adler nun mit deutlich mehr Druck. Der Meister wollte die Führung nun erzwingen und ballerte aus allen Schlägern. Niederberger in dieser Phase einige Male gut auf der Hut. Doch die DEG hielt dagegen und Brandt setzte mit einem gefährlichen Schlenzer ein rot-gelbes Ausrufezeichen. Dann eine doppelte Überzahl der DEG. Das Mannheimer „Ej-Publikum“ wollte das nicht wahrhaben und warf kleine und große Dinge auf das Eis. NaNaNa! Und dann auch noch nach wenigen Sekunden die Führung der DEG! Eddi Lewandowski hatte von der Blauen abgezogen und getroffen (31.06; Bowman). Endlich! Danach die Hausherren erschrocken und kurz desorientiert, doch leider konnten wir das nicht nutzen. Ganz im Gegenteil zu den Adlern. In ihrem ersten Powerplay nach längerer Zeit – Kreutzer saß wegen Beinstellens – der Ausgleich durch Christoph Ullmann. Die DEG hatte bei einem Konter die Scheibe etwas zu leichtfertig vertändelt. Im Gegenzug traf die Mannheimer 47 aus dem hohen Slot (36.43; Metropolit, Richmond), was die 13.600 Besucher aus ihrer Stille holte. Beides ärgerlich! Kurz vor der Pause die DEG noch einmal in höchster Bedrängnis – bei eigener Überzahl! Zuerst scheiterte Kreutzer vorne noch mit einer Doppelchance innerhalb weniger Sekunden. Doch danach traf Mannheims Rheault bei einem Break den Düsseldorfer Innenpfosten. Und da auch der folgende, etwas rätselhafte Videobeweis daraus kein Tor machte, stand es nach 40 Minuten erstaunlicherweise nur 1:1.

 

Niederlage im Dritten!

Der Schlussabschnitt musste die Entscheidung bringen. Die Adler erwischten den besseren Start und drängten die DEG zurück. Aber wieder ließ sich Kreutzers Combo nicht beirren und arbeitete emsig und verbissen. Und ging wenig später wieder in Führung! Erneut hatte es einen Mannheimer mit einer großen Strafe erwischt. Raedeke hatte Mapes im Gesicht getroffen. Bei der folgenden langen Überzahl ließen sich die Düsseldorfer zunächst viel Zeit, um dann doch entschlossen zu treffen. Kreutzer bediente Dmitriev und der sah am langen Pfosten Drayson Bowman, der die Pizza aus kurzer Distanz versenkte (52.51). Doch die Führung hielt nur drei Spielminuten.  Rheault fälschte einen Richmond-Schuss unhaltbar ins hohe Eck ab (55.49). Und es kam noch schlimmer. Als man schon an eine –insgesamt gerechte – Punkteteilung dachte drosch Sinan Akdag ins linke Eck (57.20; Richmond, Buchwieser). Die DEG plötzlich in Rückstand! In den verbleidenden Sekunden ackerten alle Mann mit allen Mitteln, aber es langte nicht mehr. Vedammt!
Fazit: Die vierte Niederlage in Folge war vielleicht die bitterste dieser schwarzen Serie. Trotz vieler Chancen und langen Überzahlen reichte es nur zu zwei Toren und diese nicht für den Sieg. Wir müssen dringend was für unser Karma tun. Vielleicht schon am Sonntag?! Dann kommen die Krefeld Pinguine.  Wir haben schon über 11.000 Tickets verkauft. Wird die Hütte voll? Tickets noch unter www.degtickets.de. Und jeder von uns ist bitte von jetzt bis Sonntag nett zu alten Omas!
Karma…

Strafen
Mannheim 18 plus 70
DEG 4


Quelle: www.deg-eishockey.de (Frieder Feldmann)

 

 

 

 

 


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