DEL - Straubinger Heimerfolg gegen Schlusslicht aus Krefeld

Straubing Tigers Logo(DEL-Straubing) Die Krefeld Pinguine mussten in Straubing ohne Torhüter Tomas Duba sowie die Stürmer Henrik Eriksson, Mark Hurtubise und Mike Mieszkowski auskommen. Bei den Gäubodenstädtern nahm Denny Urban als überzähliger Kontingentspieler auf der Tribüne Platz. Stefan Loibl war für Kooperationspartner Rosenheim im Einsatz.

 

Der erste Aufreger war den Gästen vorbehalten. In Spielminute zwei, die Tigers im Angriff, konnte Pinguin Mike Collins einen Querpass der Gastgeber abfangen und allein in Richtung Climie laufen. Dort angekommen blieb er zweiter Sieger gegen den Straubinger Schlussmann. Steven Zalewski notierte die erste Möglichkeit für Straubing. Der Linksschütze verzog nach sieben Minuten nur knapp mit der Rückhand.

 

Bis zum ersten Powerbreak agierten die Tiger sehr passiv. Nach 13 Minuten fanden die Jungs von Trainer Mitchell, auch bedingt durch ein Überzahlspiel, besser in die Partie. Hier präsentierte sich Maury Edwards mit einem Gewaltschuss sowie einem durchdachtem Zuspiel für Connor James als Aktivposten. Beide Male war KEV-Torhüter Patrick Klein zur Stelle. In dieser Phase "zogen" die Gäste weitere Strafzeiten. Erst agierten die Gäubodenstädter ca. 30 Sekunden mit zwei Mann mehr, als dann die Gäste wieder zu viert waren, gelang endlich die Führung (16. Min.). Ryan Bayda bugsierte die Scheibe nach einem Madaisky-Schuss über die Linie.

 

Nach 17 Minute bekamen die Zuschauer eine unschöne Szene zu sehen. Pinguin Christian Kretschmann "streckt" Alexander Dotzler nieder. Dieser krümmte sich vor Schmerzen am Boden. Blaine Down eilte seinem Mitspieler sofort zur Hilfe und wollte diesen rächen. Als die beiden Streithähne "getrennt" waren, durfte Kretschmann mit fünf plus Spieldauer vorzeitig zum Duschen (Bandencheck). Down musste für zwei Minuten auf der Strafbank Platz nehmen. Unter dem Strich bedeutete dies für die Tigers drittel übergreifend drei Minuten Überzahl. Die nummerische Überlegenheit führte zu keinem Torerfolg.

 

Abschnitt zwei gehörte zu Beginn den Gastgebern. In der 22. und 23. Minute tauchte Steven Zalewski gefährlich vor Patrick Klein auf, konnte diesen jedoch nicht überwinden. Mike Connolly setzte sich gar in Unterzahl in Szene (24. Min.). Aber auch der "Zaubermaus" wollte das 2:0 nicht gelingen. Der leichtfertige Umgang mit den Chancen sollte sich rächen. Andreas Driendl düpierte in der 27. Minute die Tigers-Abwehr und ließ Matt Climie mit schönem Schuss keine Abwehrchance. 1:1. In der Folge beide Teams mit Möglichkeiten. Mirko Höfflin nutzte eine davon und brachte seine Farben wieder in Front (38. Min.). Sein Treffer zum 2:1 war zugleich der Spielstand nach 40 Minuten.

 



 

Straubing Jubel 2015

 

Im Schlussdrittel legten die Tigers einen Blitzstart aufs glatte Geläuf: Mike Hedden netzte auf Zuspiel von Connor James und Alexander Dotzler gekonnt ein (42. Min.)! Die Gäste nun sichtlich von der Rolle und die Gastgeber weiter am Drücker. Zwei Minuten später Zalewski mit schönem One-Timer. Er fand jedoch in Torhüter Patrick Klein seinen Meister. Kurz darauf musste auch Sandro Schönberger die starke Form Patrick Kleins anerkennen (46. Min.). Straubing war nun bemüht nachzulegen. Ein paar Zeigerumdrehungen später wurde am Pulverturm das 4:1 bejubelt. Doch zu früh gefreut. Die Scheibe fand nach einem Bayda-Schuss vom Schlittschuh Sean O`Connors den Weg in die Maschen. Folglich lautete die Entscheidung "kein Tor". Dies spornte die Nummer 73 der Hausherren zusätzlich an. In Minute 51 war es dann so weit. 4:1 - Torschütze Sean O`Connor. Er tunnelte Patrick Klein und sorgte damit für eine erste Vorentscheidung!

 

Dem KEV gelang gut eine Minute vor dem Ende noch der zweite Treffer. Trainer Franz Fritzmeier nahm daraufhin Torhüter Klein zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und zog noch den Joker "Auszeit". Es half aber alles nichts, die Rheinländer mussten die Heimreise ohne Punkte im Gepäck antreten. Dem Tigers-Anhang wars freilich ganz recht. Endlich konnte am Pulverturm wieder ein Dreier bejubelt werden!

 

Fazit: Der 4:2-Arbeitssieg lässt die Fans weiterhin an die Playoffs glauben. Larry Mitchell brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: "Es geht um keinen Schönheitspreis, sondern um Punkte."

 

Am Sonntag (16.30 Uhr) könnte man sich in München (Red Bulls) den heutigen Dreier noch vergolden. Tickets für das Duell in der Landeshauptstadt können online unter https://www.muenchenticket.de/shop/ehc/online/index.php3?shopid=23&language=1 erworben werden.

 

Das nächste Heimspiel findet am Freitag, 22.01.16, um 19.30 Uhr gegen die Augsburger Panther statt. Eintrittskarten für das Derby sind an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie online unter www.straubing-tigers.de/ticketsstadion/online-ticketing.html erhältlich.

 

Straubing Tigers vs. Krefeld Pinguine

4:2 (1:0,1:1,2:1)

 

Tore:
- 1:0 (15:33) Bayda (Madaisky, Edwards, PP1)
- 1:1 (26:05) Driendl (Vasiljevs)
- 2:1 (38:33) Höfflin (Down, James)
- 3:1 (41:26) Hedden (James, Dotzler)
- 4:1 (50:55) O`Connor (Connolly, Bayda)
- 4:2 (58:57) Vasiljevs (Pietta, Schymainski)

 

Strafzeiten:

Krefeld: 8 (4 x 2 Minuten) zzgl. 5 plus Spieldauer für Christian Kretschmann (Check gegen die Bande)

Straubing: 10 (5 x 2 Minuten)

 

Torschüsse:
Krefeld: 34

Straubing: 32

Schiedsrichter: Lars Brüggemann und Marc Iwert

 

Linienschiedsrichter: Andreas Flad und Thorsten Lajoie

 

Zuschauer: 4.128

 

1. Star: Matt Climie (Straubing)

2. Star: Connor James (Straubing)

3. Star: Daniel Pietta (Krefeld)

 

Aufstellungen:

Krefeld: Klein (Galbraith) - Fischer, Supis, Mebus, Sonnenburg, St-Pierre, Valentine, Weihager, Schmitz - Kretschmann, Driendl, Collins, Hagos, Vasiljevs, Koziol, Pietta, Schymainski, Meisinger und Hauner.

 

Straubing: Climie (Strahlmeier) - Madaisky, Yeo, Jobke, Osterloh, Ondruschka, Edwards, Dotzler - James, Brandl, Zalewski, Bayda, Connolly, Hinterstocker, Hedden, Schönberger, Höfflin, O`Connor, Down und Röthke.

 


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