DEL - 2:1-Erfolg für die Straubing Tigers nach Penaltyschießen!

Straubing Tigers Logo(DEL-Straubing) Die Straubing Tigers behielten gegen Wolfsburg nach einer wahren Energieleistung mit 2:1 n. P. die Oberhand. Bei den Gastgebern fehlten am heutigen Abend Blaine Down (muskuläre Probleme) und Martin Hinterstocker. Gästetrainer Pavel Gross musste ohne die Dienste von Brent Aubin, Vincent Schlenker, Vincenz Mayer und Sergej Stas auskommen.

 

Nach anfänglichem Abtasten konnte Wolfsburg die ersten Gelegenheiten der Partie verzeichnen. Andy Reiss und Tyler Haskins kamen frei vor Matt Climie zum Schuss (3. und 4. Min.). Beide bissen sich jedoch am Tigers-Goalie die Zähne aus. Im Gegenzug prüfte Sandro Schönberger Sebastian Vogl im Tor der VW-Städter. Aber auch dieser war auf dem Posten. In der sechsten Minute durften die ca. 50 mitgereisten Wolfsburger-Fans den Führungstreffer ihres Teams bejubeln. Torschütze war Fabio Pfohl auf Zuspiel von Tyson Mulock und Andy Reiss.

 

Es dauerte ein paar Minuten, bis die Jungs von Trainer Larry Mitchell den Rückstand verdaut hatten. Dann nahmen die Gäubodenstädter das Heft zusehends in die Hand. Angreifer Thomas Brandl eröffnete den Chancen-Reigen. Ab der 13. Minute war Straubing mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Hier feuerte man im wahrsten Sinne des Wortes aus allen Rohren. Austin Madaisky und Dylan Yeo zeichneten in dieser Phase für die besten Einschussmöglichkeiten verantwortlich. Sebastian Vogl und die vielbeinige Gästeabwehr verhindert allerdings den Ausgleich.

 

Die Tigers ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und zogen weiterhin ihr Angriffsspiel auf. Dies sollte sich auszahlen. Zwei Minuten vor der ersten Pause belohnte sich Maury Edwards für eine bis dahin starke Leistung mit dem Ausgleichstreffer. Der Verteidiger brachte in Überzahl (PP1) einen verdeckten Schuss von der blauen Linie an. Dieser fand den Weg durch Freund und Feind über die Torlinie. Nun waren die Gastgeber obenauf und schnürten die Grizzlys in deren Drittel ein. Die Führung lag in der Luft, wollte jedoch nicht fallen.

 

Im Mitteldrittel spielten über weite Strecken nur die Tigers. Der an diesem Abend erneut sehr agile Connolly setzte mit einem Solo bereits nach zwei Minuten das erste Ausrufezeichen. Er blieb gegen Vogl im Grizzly-Gehäuse leider nur zweiter Sieger. Die wenigen Möglichkeiten der Gäste hatten es in sich. Robi Bina und Tim Wallace zwangen Matt Climie in der 28. Minute gar zu einer Glanzparade. Diese wurde vom Tigers-Anhang frenetisch bejubelt. Im weiteren Verlauf von Abschnitt zwei setzte Straubing seinen Sturmlauf fort. Erst vergab Dylan Yeo (34. Min.) eine gute Möglichkeit, dann zielte Mike Connolly zu genau (35. Min.). Sein Schlenzer prallte von der Latte zurück ins Spiel.

 

2016 01 Tigers Matt Climie Stahl Straubing Tigers

(Foto Max Stahl / Straubing Tigers)

 

In den letzten vier Minuten des zweiten Durchgangs belagerten die Tigers das Wolfsburger Gehäuse. Hier traten zweimal Mike Connolly und einmal Mike Hedden in Erscheinung. Sebastian Vogl hatte alle Hände voll zu tun, ließ sich aber bis dahin kein zweites Mal überwinden.

 

Zu Beginn des Schlussdrittels kam Grizzlys-Topscorer Sebastian Furchner zu einer tausend prozentigen Torchance. Matt Climie ließ ihn dabei verzweifeln und hielt die Scheibe fest (44. Min.). Als die Gastgeber zwei Minuten später in Überzahl agierten, brannte es im Gästedrittel durchgehend lichterloh. Wieder wusste sich Mike Connolly bestens in Szene zu setzen (46. Min.). Erneut fand er aber im bärenstarken Vogl seinen Meister. Auch Ryan Bayda konnte den Gästeschlussmann mit einer feinen Einzelleistung nicht überwinden (47. Min.).

 

Im restlichen Spielverlauf kamen beide Teams zu guten Chancen. Doch Sebastian Vogl und Matt Climie standen sich in nichts nach und hielten ihren Kasten bis zum Schluss sauber. Gegen Ende der sechzig Minuten wollten es dann die Tigers noch einmal wissen und riskierten mehr als die Grizzlys. Doch auch Mirko Höfflin und Mike Hedden fanden in Sebastian Vogl ihren Meister. Somit ging das Spiel in die Overtime. Hier hatten die Gastgeber ein spielerisches Übergewicht, der Siegtreffer wollte aber nicht gelingen. Damit musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen.

 

Das Penaltyschießen im Stenogramm:

Sean O`Connor beginnt und trifft für die Gastgeber mit einem schönen Move. 1:0.

Tyson Mulock tritt für die Grizzlys an und steht O`Connor in nichts nach. 1:1.

Thommy Brandl überlistet Vogl gekonnt mit der Rückhand 2:1.

Matt Climie hält gegen Mark Voakes. Weiterhin 2:1.

Connor James vergibt überhastet. Es bleibt beim 2:1.

Nun ist Robi Bina für Wolfsburg an der Reihe. Er lässt Climie keine Chance. 2:2.

 

Dann wieder Wolfsburg. Mulock bleibt gegen Climie zweiter Sieger. Unverändert 2:2.

Maury Edwards trifft zum 3:2 und sichert den Tigers den Zusatzpunkt!

Der Jubel im Stadion kennt keine Grenzen!

 



 

Fazit:

Straubing mobilisierte in dieser Partie alle Kraftreserven und konnte gegen einen spielstarken Gegner zwei Punkte erbeuten. Aufgrund des Engagements der Gastgeber geht der doppelte Punktgewinn mehr als in Ordnung. Der heutige Erfolg darf im wahrsten Sinne des Wortes als "Charakter-Sieg" tituliert werden!!! Mann des Abends war Maury Edwards mit zwei Treffern.

Ausblick: Am Freitag sind die Tigers ab 19.30 Uhr in Schwenningen zu Gast. Am Sonntag kommt es am heimischen Pulverturm zum bayerischen Derby mit den Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg (16.30 Uhr).

 

Straubing Tigers vs. Grizzlys Wolfsburg 2:1 n. P.

(1:1,0:0,0:0,1:0)

 

Tore:

- 0:1 (05:53) Pfohl (Mulock, Reiss)

- 1:1 (17:47) Edwards (Yeo, James, PP1)

- 2:1 (65:00) Edwards (entscheidender Penalty)

 

Strafzeiten:

Grizzlys Wolfsburg: 12 (6 x 2 Minuten) plus 2 + 10 für Tim Hambly wegen Check gegen den Kopf/Nacken.

Straubing Tigers: 8 (4 x 2 Minuten)

 

Torschüsse:

Grizzlys Wolfsburg: 31

Straubing Tigers: 34

 

Schiedsrichter: Stephan Bauer & Felix Winnekens

 

Linienschiedsrichter: Norbert van der Heyd & Stephan Waldner

 

Zuschauer: 4.164

 

1. Star Matt Climie (Straubing)

2. Star Fabio Pfohl (Wolfsburg)

3. Star Maury Edwards (Straubing)

 

Grizzlys Wolfsburg:

Vogl (Brückmann) – Sharrow, Likens, Wurm, Seifert, Bina, Hambly, Krupp, Reiss – Haskins, Furchner, Rosa, Höhenleitner, Dibelka, Fauser, Wallace, Mulock, Voakes, Widing und Pfohl.

 

Straubing Tigers:

Climie (Strahlmeier) – Madaisky, Yeo, Jobke, Osterloh, Ondruschka, Edwards, Dotzler, Urban - James, Brandl, Loibl, Zalewski, Bayda, Connolly, Hedden, Schönberger, Höfflin, O'Connor und Röthke.

 

 

 


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