DEL - ERC Ingolstadt lässt Nürnberg abblitzen und gewinnt Derby

Ingolstadt(DEL-Ingolstadt) Der Tabellenelfte ERC Ingolstadt empfing zum letzten Heimspiel im Jahr 2015 die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg (Rang 6) in der Saturn Arena. Gästetrainer Rob Wilson musste auf Jochen Reimer (Hüfte), Andreas Jenike (Anriss Syndesmoseband), Kurtis Foster (Gehirnerschütterung) und Yasin Ehliz (Knöchel) verzichten. Bei den Panthern fehlten Petr Taticek (Oberkörperverletzung) und David Elsner (Fußverletzung).

 

Im Duell der Raubkatzen erwischten die Gastgeber, auch bedingt durch ein frühes Powerplay, den besseren Start. In besagter Überzahl wurde Thomas Greilinger glänzend freigespielt, blieb aber im Duell mit Tyler Beskorowany zweiter Sieger (3. Min.). Der Nürnberger Schlussmann demonstrierte in dieser Szene mit einem Spagat-Save der Extraklasse sein Können. Drei Minuten später tauchte John Laliberte allein vor Beskorowany auf. Erneut konnte der Torsteher mit einer Glanztat seine Farben vor einem Gegentor bewahren.

 

Kurz darauf durften sich erstmals die Ice Tigers in numerischer Überlegenheit versuchen (7. Min.). Dabei lief bei den Jungs von Rob Wilson wenig zusammen bzw. agierte man zu ungenau. Mit fortlaufender Dauer von Abschnitt eins kam Nürnberg besser ins Spiel. Beinahe hätte Patrick Buzas nach 16 Minuten die Gästeführung markiert. Doch Timo Pielmeier im Panther-Gehäuse wusste dies zu verhindern. Als Nürnberg weiter gefällig nach vorne spielte, konnte Ingolstadt den ersten Nadelstich setzen. Der zuletzt immer besser in Form kommende Tomas Kubalik feuerte aus kurzer Distanz einen Schlagschuss auf Beskorowany ab. Dieser ließ die Scheibe trotz freier Sicht durch die Fanghand rutschen (18. Min.).

 

Ingolstadt Nuernberg30122015

(Foto Jürgen Meyer / eishockey-online.com)

 

Eingangs des Mitteldrittels erhöhten die Gastgeber auf 2:0 (21. Min.). Beim Treffer von Brandon McMillan machte Tyler Beskorowany erneut keine glückliche Figur. Eine Minute später unterlief den Ice Tigers in Person von Matt Murley ein haarsträubender Fehler in der eigenen Zone. Er "bediente" Jared Ross mustergültig, dieser konnte jedoch völlig frei vor Beskorowany nicht verwandeln. Nach einer knappen halben Stunde übte Ingolstadt mächtig Druck auf das Gästetor aus. Erst klärte Beskorowany zweimal gegen Laliberte in höchster Not, dann behielt er im Duell mit Brandon Buck die Oberhand (31. Min.). Die Ice Tigers wirkten in dieser Phase des Spiels nahezu lustlos. Der zahlreich mitgereiste Anhang quittierte dies mit wütenden Sprechchören "Wir wollen euch kämpfen sehen...". Die Zurufe zeigten keinerlei Wirkung. Im Gegenteil. Brian Lebler baute nach 34 Minuten die Panther Führung aus. Beskorowany konnte den ersten Versuch Leblers aus der Nahdistanz noch abwehren, beim zweiten Schuss war er jedoch machtlos. Drei Minuten vor der zweiten Sirene sollte es für das Team von Rob Wilson noch dicker kommen. Patrick Köppchen gelang der vierte Ingolstädter Treffer mit einem Schlenzer ins Kreuzeck.

 



 

Im Schlussabschnitt das gewohnte Bild. Die Gastgeber diktierten das Spielgeschehen und erarbeiteten sich gute Möglichkeiten. In der 47. Minute hatte Dustin Friesen das 5:0 auf dem Schläger. Sein Schuss verfehlte das Ziel nur um Haaresbreite. Auf Nürnberger Seite zeigte man weiterhin keine Reaktion. Selbst als Panther Brian Salcido sieben Minuten vor dem Ende mit fünf plus Spieldauer vom Eis musste. Rob Wilson ging hier volles Risiko und nahm Beskorowany zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Mehr als eine Chance durch Leo Pföderl sollte dabei aber nicht herausspringen. Ingolstadt war dem fünften Torerfolg näher, als die Gäste dem Ehrentreffer. Laliberte und Co. zielten zweimal knapp am verwaisten Gehäuse vorbei. Der Schlusspunkt war schließlich den Ice Tigers vorbehalten. Matt Murley machte in der letzten Spielminute mit seinem Treffer den Shutout von Timo Pielmeier zunichte.

 

Fazit: Der Ingolstädter Sieg war völlig verdient und zu keiner Zeit in Gefahr. Nürnberg präsentiere sich erschreckend schwach und emotionslos. Tyler Beskorowany verhinderte, trotz zweier Patzer, mit einigen Glanzparaden eine höhere Niederlage. Auf Seiten der Gastgeber war Kaptiän Köppchen mit zwei Scorerpunkten Mann des Abends. Der ERC Ingolstadt schiebt sich damit bis auf einen Zähler an Platz zehn heran.

 

 

ERC Ingolstadt vs. Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg

4:1 (1:0,3:0,0:1)

 

Tore:

- 1:0 (17:15) Kubalik

- 2:0 (20:49) McMillan (Köppchen, Irmen)

- 3:0 (33:52) Lebler (Davidek, Schopper)

- 4:0 (37:02) Köppchen

- 4:1 (59:18) Murley (Weber)

 

Strafzeiten:

Ingolstadt: 8 (4 x 2 Minuten) zzgl. fünf plus Spieldauer Brian Salcido (hoher Stock)

Nürnberg: 14 (7 x 2 Minuten)

 

Torschüsse:

Ingolstadt: 29

Nürnberg: 41

 

Schiedsrichter: Simon Aicher & Gordon Schukies

 

Linienschiedsrichter: Vladislav Gossmann & Christian Höck

 

Zuschauer: 4.815

 

1. Star: Thomas Pielmeier (Ingolstadt)

2. Star: Patrick Köppchen (Ingolstadt)

3. Star: Brian Lebler (Ingolstadt)

 

Ingolstadt: Pielmeier Timo (Schneider) - McNeil, Kronthaler, Schopper, Friesen, Salcido, Kohl, Köppchen - Lebler, Buck, Davidek, Laliberte, Irmen, Barta Björn, Greilinger, Ross, Pielmeier Thomas, Kubalik, McMillan und Barta Alexander.

 

Nürnberg: Beskorowany (Lehr) - Borer, Nowak, Joslin, Martinovic, Weber, Klubertanz, Printz - Oblinger, Heatly, Reimer Patrick, Murley, Buzas, Segal, Reinprecht, Steckel, Pfleger, Möchel, El-Sayed und Pföderl.

 

 

 


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