Spengler Cup -Adler unterliegen Avtomobilist Yekaterinburg mit 1:3 / HC Davos dreht Partie gegen Jokerit Helsinki

2012 Spengler Cup Logo(Spengler Cup 2015) Mit dem vierten Spieltag begann so langsam aber sicher die heiße Phase des Spengler Cups. Denn die Teams kämpften ab sofort um den Einzug in die nächste Runde im Rennen um den begehrten Pokal. Gastgeber HC Davos traf heute als Dritter der sogenannten Gruppe „Cattini“ auf Jokerit Helsinki, die Zweitplatzierten der Gruppe „Torriani“. Im zweiten Spiel des Tages hieß es für die Adler Mannheim an die starke Leistung aus dem Spiel gegen Jokerit anknüpfen und sich gegen den zweiten KHL-Club Avtomobilist Yekaterinburg bewähren.

 

HC Davos nach Overtime-Krimi gegen Jokerit Helsinki im Halbfinale


Im ersten Spiel des vierten Turniertages traf Gastgeber HC Davos auf Jokerit Helsinki und die Zuschauer in der restlos ausverkauften Vaillant Arena bekamen einiges geboten. Die Hausherren hatten dank HCD-Eigengewächs Jerome Portmann bei dessen Cup-Premiere mit 1:0 früh vorgelegt (3.). Doch rund zehn Minuten später verwandelte Daine Todd den ihm zugesprochenen Penalty zum 1:1-Ausgleich (13.). In der Folge ging die Partie hin und her. Erst brachte Ville Koistinen den HC Davos in Überzahl mit 1:2 in Führung (31.), ehe Juhamatti Aaltonen wieder ausglich (32.). Danach waren vor allem die Finnen am Drücker. Binnen zwei Minuten schraubten sie den Spielstand dank der Tore von Roope Talaja (37.) und Peter Regin (39.) auf 4:2 in die Höhe. Doch der HC Davos gab nicht kampflos auf – im Gegenteil. Und der Kampf sollte sich lohnen – erst brachte Mauro Jörg sein Team mit dem 4:3 wieder heran (51.), dann legte Samuel Walser nach (56.). Die Stimmung in der ausverkauften Vaillant-Arena glich damit einem Tollhaus. Da in den verbleibenden vier Minuten keinem Team ein weiterer Treffer gelingen wollte, ging die Partie in die erste Verlängerung des Turniers. Durch die neuen Regelungen spielten damit erstmals drei Feldspieler pro Team gegeneinander, was für zusätzliches Tempo und Spannung sorgte. Mit einer vollzähligen Sturmreihe auf dem Eis, war es schließlich Gregory Sciaroni (64.), der seinem Team das Halbfinale sicherte.

 

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(Foto: EQ Images)



 

Adler Mannheim unterliegen Avtomobilist Yekaterinburg mit 1:3

 

Für die Adler Mannheim ist der diesjährigen Spengler Cup Geschichte. Das Team von Headcoach Greg Ireland musste sich trotz aufopferungsvollem Kampf dem KHL-Team Avtomobilist Yekaterinburg mit 1:3 geschlagen geben. Für die Adler stand die Partie von Beginn an unter einem schlechten Stern. Denn zum verletzungsbedingten Ausfall von Brandon Yip (Unterkörperverletzung) gesellten sich krankheitsgeschwächt kurz vor der Partie noch Sinan Akdag und Topscorer Ryan MacMurchy. Beide schienen sich, wie ein Großteil des Teams und der Angehörigen, eine Lebensmittelvergiftung zugezogen zu haben. Hinzu kam Pechvogel Danny Richmond, dem eine Kellnerin am Abend zuvor versehentlich heißes Fonduefett übergeschüttet hatte. Der Adler-Verteidiger erlitt dabei Verbrennungen 1. und 2. Grades vom Schulterblatt bis zum Gesäß, wobei die Brandblasen einen Einsatz unmöglich machten. Trotz der personellen Rückschläge boten die Adler eine starke kämpferische Leistung. Belohnt wurde diese allerdings nicht, denn noch vor der ersten Drittelpause stand es 3:0 für das russische Team. Tommi Kivisto (8.), Alexander Torchenyuk (11.) und Sergey Yemelin (17.) hatten eiskalt zugeschlagen. Der Spielstand selbst spiegelte dabei aber nicht die Leistung der Mannheimer wider. Zwar gelang Brent Raedeke neun Minuten vor Schluss der Anschlusstreffer zum 1:3 (51.), der Treffer wäre aber schon wesentlich früher mehr als verdient gewesen. Und auch in der Folge stemmten sich die Adler mit aller Macht gegen das drohende Ausscheiden. Doch das Glück war heute mit den Russen: Yekaterinburg brachte den zwei-Tore-Vorsprung über die Zeit und löste damit das Ticket fürs Halbfinale gegen den HC Lugano (30.12.2015, 20.15 Uhr).

 

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(Foto: EQ Images)



 


Der Spengler Cup ist das älteste internationale Eishockeyturnier und wurde 1923 zum ersten Mal ausgetragen. Seitdem nehmen jährlich in Davos verschiedene europäische Spitzenmannschaften und auch die kanadische Nationalmannschaft daran teil. 


Rekordhalter mit 15 Titelgewinnen ist der Gastgeber HC Davos, gefolgt von den Ahornblättern aus Kanada mit 12 Erfolgen.


Bislang gab es nur drei deutsche Mannschaften, welche den Spengler Cup gewinnen konnten. Zwischen 1923 bis 1928 war es drei Mal der Berliner SC. In den 50ziger und 60ziger Jahren zwei Mal der EV Füssen und der letzte Erfolg durch die Kölner Haie geht auf das Jahr 1999 zurück.

 


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