DEL – Kölner Haie gewinnen wieder, sie schlagen die Augsburger Panther mit 4:2

Koelner Haie(DEL-Köln) Die Niederlage von Sonntag gegen die Straubing Tigers war bitter, sehr bitter. Am gestrigen Abend gegen die Augsburger Panther galt es dies wettzumachen.  Und es sollte gelingen, obwohl es zu Anfang doch harte Arbeit war, denn die Panther wollten den Haien den Sieg nicht auf dem Silbertablett anbieten. Der Stürmer Marcel Ohmann hielt vor dem Spiel fest: "Wir haben bei unseren Fans etwas gutzumachen“. (Quelle: Kölner Haie).

 

Die letzten beiden Spiele Köln gegen Augsburg, konnte der AEV für sich entscheiden. Auf Kölner Eis gewannen die Panther mit 3:2 und auf heimischen Eis mit 4:3. Zudem stand Augsburg zu Beginn des Spiels auf Platz zehn und Köln einen Platz davor auf Rang neun. Daher versprach es im direkten Duell interessant zu werden. Der Ausgang war definitiv nicht vorhersehbar, ist doch Kölns Erfolgsbilanz recht durchwachsen. Der KEC kann gewinnen, demonstriert das aber nicht bei jedem Spiel. Gestern zeigte das Team von Trainer Niklas Sundblad Siegeswillen und Kampfbereitschaft und wurde für seinen Einsatz belohnt.


Zwei Tage vor Weihnachten kamen 9.417  Zuschauer in die LANXESS arena. Während des Einlaufs der Spieler wurde verkündet, dass die Verträge des Torwart Duos Wesslau und Dshunussow bis 2018 verlängert wurden. Das freute die Anhänger sehr.


Im ersten Drittel passierte noch nicht viel. Tore gab es am Ende nicht. Aber der AEV markierte die Marschrichtung für sich, nämlich auf die Strafbank. Drei Strafen kassierten sie im ersten Drittel. Es wirkte dennoch so, als seien sie noch nicht selbstbewusst. Das Team agierte noch etwas vorsichtig. Dennoch muss festgehalten werden, dass die Haie gut in der defensive agierten.





 

Der Mittelabschnitt dann brachte gesamt 5 Tore. In der 26. Minute konnte Augsburg durch den ehemaligen Hai Mike Iggulden in Führung gehen. Zwei Minuten später aber schon der Ausgleich der Haie. Jean-Francois Boucher konnte in einer Einzelaktion den Augsburger Goalie Jeff Drouin-Deslauriers überwinden. Es war spürbar, große Erleichterung, es war die Erlösung. Bei Spielern und Fans fiel etwas von der Anspannung ab. Schließlich in der 36. Minute der Führungstreffer in Überzahl durch  Fredrik Eriksson, der aber ziemlich zügig, eine Minute später,  wieder durch Augsburg ausgeglichen wurde. Gustav Wesslau konnte den Schuss von Jon Matsumoto nicht halten. Der Stand 2:2. So wollte der KEC das Drittel nicht beenden. Patrick Hager legte in der 40. Minute vor und Dragan Umicevic netzte mit direktem Schuss ein. Wesslau konnte aber kurz vor Ende noch eine hervorragende Parade zeigen und einen gefährlichen Schuss halten. Endstand 3:2. Augsburg erhielt 3 Strafen und Köln 4.

 

Im letzten Drittel, gestärkt mit Selbstvertrauen durch den Führungstreffer, ließen die Haie nicht mehr viel zu. Die Defensive machte hinten zu. Vier Strafen für Augsburg waren zu viel. Auf Seiten der Kölner waren es nur zwei. Augsburg versuchte alles um den Ausgleich zu erzielen. Wesslau ließ das nicht zu. In der 60. Minute machte Torsten Ankert dann den Sack zu, indem er den Puck ins leere Netz befördern konnte. Augsburg hatte zuvor den Torwart gegen einen sechsten Feldspieler ausgetauscht. Der  Endstand 4:2 war besiegelt. Nach dem Spiel hielt Kapitän Moritz Müller mit dem Arena-Mikro eine kurze Ansprache und Sebastian Uvira stimmte die „Humba“ an. So kann Weihnachten doch kommen.


Insgesamt bleibt festzuhalten, dass der KEC großen Kampfgeist zeigte und unbedingt die drei Punkte zu Hause behalten wollte. Die Defensive hielt stand, offensiv gelangen den Haien die entscheidenden Treffer. Auch Augsburg versuchte hinten dicht zu machen, ließ aber einige Lücken. Der Aufbau der Panther war gut, dennoch reichte es offensiv nicht. Der Sieg war auch wichtig, wichtig für Mannschaft, Trainer und Fans. Es muss nun so weiter gehen. Die Erleichterung und Freude war auf allen Seiten groß. „Es war ein ganz wichtiger Sieg für den gesamten Club. Wir wollten gegen eines der torgefährlichsten Teams der Liga hinten solide stehen und einfach nach vorne spielen. Das ist uns gelungen.",  sagte Niklas Sundblad nach dem Spiel (Quelle: Kölner Haie). Die Leistungen müssen nun konsequent abgerufen werden. Das Hin und her, Sieg und Niederlage, sind auf Dauer einfach zu anstrengend, für alle. Niederlagen gehören dazu, klar, aber doch keine Achterbahnfahrten.

 

Das nächste Heimspiel findet am 26. Dezember gegen die Thomas Sabo Ice Tigers statt. Viel Spass dabei!





 

 

 

 


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