DEL - Thomas Sabo Ice Tigers verlieren in Wolfsburg mit 0:2

Nuernberg(DEL-Nürnberg) Nach dem wilden 6:4-Sieg am Freitagabend im Derby gegen die Augsburger Panther wollten die THOMAS SABO Ice Tigers auch auf fremdem Eis wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Das Team von Rob Wilson erwartete beim Gastspiel in Wolfsburg eine denkbar schwierige Aufgabe, denn die Grizzlys durften zuletzt acht (!) Siege in Folge feiern.

 

Die Grizzlys hatten auch sofort mehr Spielanteile und machten Druck aufs Nürnberger Tor, die Abwehr der Ice Tigers zeigte sich aber von Beginn an hellwach. Die erste gute Möglichkeit hatte Sebastian Furchner in der 4. Minute. Fabio Pfohl fuhr mit Tempo ins Nürnberger Drittel und legte ab auf Furchner, der direkt abzog, aber an Tyler Beskorowany im Nürnberger Tor scheiterte. Die Ice Tigers kamen in der 7. Minute zum ersten Mal gefährlich ins Wolfsburger Drittel: David Steckel setzte sich hinter dem Tor durch und zog nach vorne, seinen Schussversuch durch die Schoner konnte Wolfsburgs Torhüter Felix Brückmann aber parieren. Nürnberg war im ersten Drittel ansonsten vor allem um eine fehlerfreie Defensive bemüht und klärte immer wieder auf Kosten von Icing-Entscheidungen.

 

Gefährlich wurde es vor allem bei Wolfsburger Überzahl. Als Patrick Buzas auf der Strafbank saß, ließen die Grizzlys die Scheibe gut laufen, Beskorowany war gegen den Versuch von Tim Wallace aber auf dem Posten (10.). In der 14. Minute spielten dann die Ice Tigers in Überzahl, als Patrick Reimer die neutrale Zone schnell überbrückte und abzog, Brückmann lenkte den Puck aber mit der Spitze der Fanghand ins Netz hinter seinem Tor. Wolfsburg machte ansonsten das Spiel, die Ice Tigers konterten aber immer wieder gefällig. David Steckel brachte die Scheibe in der 18. Minute ins Grizzlys-Drittel und schoss knapp am langen Pfosten vorbei, so dass es nach 20 Minuten beim 0:0 blieb.

 

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Dieser Zwischenstand hielt im Mittelabschnitt beinahe nur neun Sekunden an. Wolfsburg kam blitzschnell ins Nürnberger Drittel, am Ende der Kombination kam Jeff Likens frei zum Abschluss, Tyler Beskorowany riss aber die Fanghand nach oben und hielt den Schuss sicher fest. Eine gute Minute später wurde es wieder eng, als Fabio Pfohl mit Tempo ins Nürnberger Drittel fuhr, Martinovic überlief und den Schuss flach zum Tor brachte, Beskorowany war aber auch diesmal auf dem Posten. Die Ice Tigers überstanden die Druckphase der Grizzlys aber gut und kamen dem Führungstreffer in der 29. Minute nahe. Marco Pfleger brachte den Puck ins Wolfsburger Drittel und spielte quer auf Matt Murley. Murley sah den besser postierten Brandon Segal, der aus dem Slot voll abzog und nur die Unterkante der Latte traf. Von dort sprang der Puck nach vorne und Wolfsburg konnte klären. Auf der anderen Seite kam der gebürtige Nürnberger Gerrit Fauser im Slot frei zum Abschluss, schoss aber zu zentral und Beskorowany konnte festhalten (31.). In der 34. Minute setzten die Ice Tigers wieder einen gefährlichen Konter. David Steckel hatte die Chance, in die Mitte zu Leo Pföderl zu spielen, entschied sich aber für den Schuss, der an den Pfosten knallte. Wieder hatten die Ice Tigers Pech.

 

Mit zunehmender Spielzeit zeichnete sich ein altbekanntes Lied ab: Wer das erste Tor schießt, würde wohl gewinnen. In der 39. Minute waren es dann die Grizzlys, die eine der wenigen Unachtsamkeiten der Ice Tigers eiskalt bestraften. Am Ende eines langen Wechsels spielte Tim Hambly einen weiten Pass auf Lubor Dibelka an die blaue Linie vor dem Nürnberger Drittel. Dibelka schüttelte Derek Joslin ab und überwand Beskorowany mit einem platzierten Schlenzer auf die Stockhandseite zum 1:0 für die Hausherren, gleichzeitig auch der Zwischenstand nach 40 Minuten. Im letzten Drittel zeigten die Grizzlys auf eindrucksvolle Art und Weise, warum keine DEL-Mannschaft sie in den letzten acht Spielen bezwingen konnte. Wolfsburg kontrollierte die Scheibe und stand hinten so gut, dass die Ice Tigers mit ihren Angriffsversuchen mehr und mehr verzweifelten.

 

 

 



 

In der 47. Minute hatte Patrick Reimer nach einem weiten Pass zwar eine Schussmöglichkeit, wurde dabei aber vom nach hinten eilenden Robbie Bina noch so entscheidend gestört, dass der Puck deutlich übers Wolfsburger Tor flog. Die Vorentscheidung fiel dann in der 49. Minute. Tyler Beskorowany konnte Gerrit Fausers Schuss vom Bullypunkt noch abwehren, war gegen Mark Voakes' Nachschuss aber machtlos - 2:0 für Wolfsburg. Wenige Sekunden später hatte Sasa Martinovic die Chance zum Anschluss, traf aber nur die Oberkante der Latte. Sebastian Furchner hatte in der 54. Minute mit einem Penalty sogar noch das dritte Tor auf dem Schläger, scheiterte aber am gut reagierenden Tyler Beskorowany. Nürnberg probierte es zum Ende des Spiels zwar noch einmal mit der Brechstange, biss sich an Felix Brückmann und der starken Wolfsburger Hintermannschaft aber die Zähne aus. Am Ende stand eine aufgrund der Pfosten- und Lattenschüsse etwas unglückliche 0:2-Niederlage trotz einer engagierten Vorstellung.

 

Stimmen zum Spiel:


Martin Jiranek: Das war ein enges Spiel, im ersten Drittel war Wolfsburg stärker. Im Gegensatz zu den letzten Spielen hatten wir ein besseres zweites Drittel mit einem Pfosten- und einem Lattenschuss. Wolfsburg hat mit Geduld seine Chancen ausgenutzt und das zweite Tor gemacht, als wir das Spiel schon öffnen mussten. Ich glaube, wir hatten eine Chance zu gewinnen, es hat aber leider nicht geklappt.

 

Pavel Gross: Das Spiel war heute sehr eng wie schon die letzten Spiele gegen Nürnberg. Das war heute eine Lektion in Sachen Konzentration und Geduld. Wir haben sehr konzentriert und gut gespielt, in manchen Phasen aber leicht den Faden verloren. Da waren wir nicht konsequent gut. Wir hatten im zweiten Drittel Glück mit dem Lattenschuss und einen starken Save von Felix Brückmann. Wir sind sehr glücklich, dass wir die drei Punkte eingefahren und eine starke Nürnberger Mannschaft mit ein bisschen Glück geschlagen haben.

 

(Quelle: icetigers.de)

 


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