DEL - Düsseldorf-Nürnberg: This is hockey!

Duesseldorf(DEL-Düsseldorf) Eishockeyherz, was willst Du mehr? Im Spiel um Platz 4 zwischen der Düsseldorfer EG und den Thomas Sabo Ice Tigers fehlte es schon zur Hälfte des Spiels an so gut wie nichts. Eine prächtige Kulisse von 12.425 Zuschauern am schoolsday sah ein technisch anspruchsvolles und mit hoher Intensität geführtes Eishockeyspiel. Das dazu auch noch reichlich Tore zu bieten hatte. 5:1 führte die DEG nach 30 Minuten. Nur wirklich spannend schien es nicht zu werden. Im letzten Abschnitt wurde aus der Eishockey-Gala dann doch noch ein kleiner Krimi. Nürnberg kam bis auf ein Tor heran, aber die DEG blieb cool und fuhr schließlich mit 6:4 (2:1; 3:0; 1:3) den fünften Sieg in Serie ein.

 

Die Gäste aus dem Frankenland mit Tyler Beskorowany im Tor und auch sonst noch immer mit zwei alten Bekannten in ihren Reihen erwischten den etwas besseren Start. Nach 138 Sekunden staubte Matthew Marley einen Abpraller zur Führung ab. Die Antwort der DEG ließ nicht lange auf sich warten. Einen Rob Collins hinter dem eigenen Tor frei schalten und walten zu lassen, ist keine gute Idee. Die Ice Tigers ließen dem Routinier den Raum und der fand Bernhard Ebner vor dem Tor. Das Ende vom Lied: Hoch und wuchtig schlug es hinter dem Torhüter des Jahres 2015 ein (5.).

 

Nürnberg hatte auch nach dem Ausgleich etwas mehr vom Spiel. Marc El-Sayed scheiterte bei dem Versuch, die Scheibe an Mathias Niederberger vorbei in der kurzen rechten Ecke unterzubringen (10.). Der bestens aufgelegte Schlussmann der DEG war auch für Murley bei dessen Alleingang Endstation (11.). Dem Erfolgsrezept der vergangenen Wochen folgend, nutzten die Kreutzer-Jungs jede sich ihnen bietende Gelegenheit zum Abschluss. Besonders gut machte es Chris Minard, der bedient von Marcel Brandt auf und davon zog, dabei seinem Gegenspieler noch ein paar Meter abnahm, die Scheibe klug abdeckte und dann Beskorowany keine Chance ließ (19.).

 



 

Deg Nuernberg 2013

(Bild: eishockey-online.com / Birgit Eiblmeier)

 

Die 5.500 Kinder und Jugendlichen von Schulen und Vereinen aus Düsseldorf und der Umgebung erlebten im Mitteldrittel, was Eishockey so einzigartig macht. Sie wurden Zeuge denkwürdiger 207 Wahnsinns-Sekunden. Los ging es im Powerplay. Auch Norm Milley sollte man nicht allzu viel Platz hinter dem eigenen Tor geben. Wenn dann auch noch Chris Minard völlig frei vor dem Tor steht, ist das eine unheilvolle Kombination. Minard sagte artig Danke und schnürte einen Doppelpack (27.). Dann wurd’s frech: Marcel Brandt zog mit viel Tempo über die blaue Linie, fasste sich ein Herz und zimmerte den Puck in den linken Winkel am verdutzten Beskorowany vorbei. 50 Sekunden lagen zwischen beiden Toren. In diese 50 Sekunden passte eine Glanztat von Niederberger, der es vollbrachte, in die bedrohte linke Ecke seines Tores zu hechten und Brandon Segals Schuss aus spitzem Winkel auf das eigentlich leere Tor zu entschärfen. Tim Conboys Pfund von der blauen Linie markierte die Vorentscheidung (30.).

 

Die Mannschaft von Martin Jiranek ergab sich aber nicht in ihr Schicksal, sondern raufte sich zum letzten Drittel noch einmal zusammen. Brandon Segal zog aus der linken Bandenecke vor das Tor, hatte zu viel Platz und konnte so Niederberger aussteigen lassen. Das 5:2 (43.) schien zunächst nicht mehr als ein Schönheitsfehler. Nürnberg setzte jedoch weiter nach und verkürzte den Rückstand auf zwei Tore, weil Marko Nowak vor dem Tor am schnellsten schaltete und eine trudelnde Scheibe über die Linie drückte (48.). Die DEG besann sich auf ihre Defensiv-Fähigkeiten und hatte das Geschehen fortan gut im Griff. Bis zur 59. Minute, in der Leo Pföderl in Überzahl die Spannung auf die Spitze trieb. Rob Collins beseitigte mit seinem Schuss ins leere Tor letzte Zweifel am Sieg. Platz 4!

 

Am Sonntag gastiert die DEG bei den Schwenninger Wild Wings, am Freitag steht das zweite Straßenbahnderby in Krefeld auf dem Programm. Das nächste Heimspiel der DEG findet am Sonntag in einer Woche statt. Dann ist ab 16:30 Uhr der ERC Ingolstadt zu Gast im ISS DOME. Hoffentlich sehen wir viele Gesichter von heute wieder im Stadion.

 

 


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