Pleite an der Schanz! - EHC Red Bull München verliert beim Vizemeister ERC Ingolstadt

(DEL-München) Der EHC Red Bull München blieb auch in Ingolstadt weiterhin konstant. Allerdings nur, wenn es um die Sieg-Niederlage-Sieg-Niederlage Statistik geht. Beim kriselnden Vizemeister ERC Ingolstadt mussten sich die Red Bulls am Ende mit 4:2 geschlagen geben.

 

 

Für den EHC Red Bull München stand am Abend das vierte Derby binnen drei Wochen auf dem Programm. Nach dem starken 7:2 Sieg in Augsburg folgte eine 3:4 Heimschlappe nach Verlängerung gegen die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg. Einfach tat sich der EHC in Derbys in der Vergangenheit also nie, Spaß machen diese Spiele dennoch: „Das wird ein verdammt schweres Spiel aber es ist ein Derby und Derbys machen immer Spaß. Mit dieser Einstellung müssen wir auf das Schanzer Eis gehen.", forderte Bullengoalie Danny aus den Birken vor der Partie in der Saturn - Arena.

 

Für beide bayerischen Topklubs lief die Saison bislang alles andere wie geplant. Während der Vizemeister Ingolstadt auf dem vorletzten Tabellenplatz bereits um den Einzug in die Playoffs bangt, stehen die Münchner mit Platz sieben ebenfalls weit hinter Ihren Erwartungen. Don Jackson haderte zuletzt vor allem mit der fehlenden Konstanz seiner Mannschaft, der ERC hingegen wechselte vor wenigen Tagen Emanuel Viveiros als Headcoach gegen Kurt Kleinendorst aus und holte prompt einen 4:2 Derbysieg bei den Straubing Tigers. Es war also für viele Experten vorab schwierig, eine Prognose zu setzen, wenn auch die Truppe aus der bayerischen Landeshauptstadt München das erste Aufeinandertreffen der Saison mit 6:3 für sich entscheiden konnte.

 

Spaß an der Partie hatten zunächst die Schanzer in Person von John Laliberte, Thomas Greilinger und Björn Barta. Alle drei setzten sich stark in Szene, scheiterten allerdings an EHC Schlussmann Danny aus den Birken. Münchens Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Nachdem Uli Maurer's Schuss den ERC Kasten nur knapp verfehlte, hämmerte wenig später Defensiv-Hühne Toni Söderholm den Puck unhaltbar in die Maschen und brachte die Gäste aus München mit 1:0 in front (9.). Die zahlreich mitgereisten Fans aus München hatten aber nicht lange Grund zur Freude. Nach dem Ingolstadt's Petr Taticek zum 1:1 ausglich (12.), drehte wiederum nur wenige Augenblicke später Brandon Buck die Partie komplett und netzte im Powerplay zum 2:1 für die Audistädter ein (14.), während Fredric St. Denis in der Kühlbox weilte. So gingen die Roten Bullen nach 20 gespielten Minuten doch mit einem Rückstand in die Kabine.

 

Auch im Mittelabschnitt zeigten die Hausherren von Beginn an eine starke Leistung. Bereits nach 88 Sekunden erhöhten die Schanzer Panther in Person von Brian Salcido auf 3:1 (22.) und sorgte somit nicht nur für den dritten Treffer der Donaustädter sondern auch für eine verfrühte Vorentscheidung im Obernbayernderby. Auch, weil München eine magere Performance im zweiten Drittel zeigte und sich kaum torgefährliche Szenen herausspielte.

Brandon Buck (ERCI) ließ beim zwischenzeitlichen 2:1 Danny a.d. Birken keine Chance [Foto: Red Bull Media - GEPA]

 

 



 


Es schien so, als hätten die Red Bulls anfangs des zweiten Drittels gut aufgepasst, wie man Tore schießt. DENN: Kapitän Michael Wolf erzielte sofort nach Wiederbeginn in Unterzahl den 3:2 Anschlusstreffer und machte die Partie plötzlich wieder spannend (41.). München probierte auch danach weiter den Ausgleich zu erzielen, Ex- Bulle Alexander Barta machte mit dem 4:2 aber nicht nur alle Hoffnungen der Gäste zu nichten, sondern auch den Endstand vor 4.039 Zuschauern perfekt (59.).

 

Die Landeshauptstädter blieben also unter Don Jackson erneut nach einem zuvorigen Sieg sieglos und erwarten am Sonntag im Heimspiel die unangenehmen Schwenninger Wild Wings am Oberwiesenfeld. Für den Vizemeister hingegen war es bereits der zweite Sieg unter dem neuen Headcoach Kurt Kleinendorst.

 

Am Sonntag zum siegen gezwungen? Don Jackson nach der Derbypleite "not amused". [Foto: Red Bull Media - GEPA]

 

 

ERC Ingolstadt - EHC Red Bull München 4:2(2:1/1:0/1:0)

 

Tore:

0:1  08:38  Toni Söderholm (Joachim Ramoser)

1:1  11:33  Petr Taticek (Alexander Barta, Thomas Greilinger)

2:1  13:39  Brandon Buck (PP1)

3:1  21:28  Brian Salcido (Tomas Kubalik, Fabio Wagner)

3:2  40:30  Michael Wolf (UZ)

4:2  58:36  Alexander Barta

 

Strafen: ERC 10 / MUC 10

 

Schiedsrichter: Bastian Haupt / Willi Schimm

 

Zuschauer: 4.039 (Saturn-Arena)

 

 

 

 


Mehr Fotos vom EHC Red Bull München finden Sie in unserer Galerie...

 

 

Für den EHC Red Bull München stand am Abend das vierte Derby binnen drei Wochen auf dem Programm. Nach dem starken 7:2 Sieg in Augsburg folgte eine 3:4 Heimschlappe nach Verlängerung gegen die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg. Einfach tat sich der EHC in Derbys in der Vergangenheit also nie, Spaß machen diese Spiele dennoch: „Das wird ein verdammt schweres Spiel aber es ist ein Derby und Derbys machen immer Spaß. Mit dieser Einstellung müssen wir auf das Schanzer Eis gehen.", forderte Bullengoalie Danny aus den Birken vor der Partie in der Saturn - Arena.
Für beide bayerischen Topklubs lief die Saison bislang alles Andere wie geplant. Während der Vizemeister Ingolstadt auf dem vorletzten Tabellenplatz bereits um den Einzug in die Playoffs bangt, stehen die Münchner mit Platz sieben ebenfalls weit hinter Ihren Erwartungen. Don Jackson haderte zuletzt vor allem mit der fehlenden Konstanz seiner Mannschaft, der ERC hingegen wechselte vor wenigen Tagen Emanuel Viveiros als Headcoach gegen Kurt Kleinendorst aus und holte prompt einen 4:2 Derbysieg bei den Straubing Tigers. Es war also für viele Experten vorab schwierig, eine Prognose zu setzen, wenn auch die Truppe aus der bayerischen Landeshauptstadt München das erste Aufeinandertreffen der Saison mit 6:3 für sich entscheiden konnte.
Spaß an der Partie hatten zunächst die Schanzer in Person von John Laliberte, Thomas Greilinger und Björn Barta. Alle drei setzten sich stark in Szene, scheiterten allerdings an EHC Schlussmann Danny aus den Birken. Münchens Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Nachdem Uli Maurer's Schuss den ERC Kasten nur knapp verfehlte, hämmerte wenig später Defensiv-Hühne Toni Söderholm den Puck unhaltbar in die Maschen und brachte die Gäste aus München mit 1:0 in front (9.). Die zahlreich mitgereisten Fans aus München hatten aber nicht lange Grund zur Freude. Nach dem Ingolstadt's Petr Taticek zum 1:1 ausglich (12.), drehte wiederum nur wenige Augenblicke später Brandon Buck die Partie komplett und netzte im Powerplay zum 2:1 für die Audistädter ein (14.), während Fredric St. Denis in der Kühlbox weilte. So gingen die Roten Bullen nach 20 gespielten Minuten doch mit einem Rückstand in die Kabine.
Auch im Mittelabschnitt zeigten die Hausherren von Beginn an eine starke Leistung. Bereits nach 88 Sekunden erhöhten die Schanzer Panther in Person von Brian Salcido auf 3:1 (22.) und sorgte somit nicht nur für den Dritten Treffer der Donaustädter sondern auch für eine verfrühte Vorentscheidung im Obernbayernderby. Auch, weil München eine magere Performance im zweiten Drittel zeigte und sich kaum torgefährliche Szenen herausspielte.
 

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