DEL - Aufholjagd ohne Happy End – KEC verliert in Augsburg

(DEL-Köln) Haie müssen sich bei den Panthern mit 3:4 geschlagen geben.Den Haien ist es am Sonntag nicht gelungen, eine passende Antwort auf die Derby-Niederlage gegen Düsseldorf zu geben. Der KEC unterlag in einer hart umkämpften Partie Augsburg mit 3:4.

 

Das Curt-Frenzel-Stadion war schon in der Vergangenheit kein allzu gutes Pflaster für die Haie. Fünf der letzten sechs Kölner Auswärtsspiele in Augsburg gingen an die Heimmannschaft. Diese Bilanz vermochte der KEC am Sonntag nicht zu verbessern. Ohne Torsten Ankert (nach Milzriss), Jean-Francois Boucher (angeschlagen) und Charlie Stephens (überzähliger Importspieler), aber mit ordentlicher Wut im Bauch nach der Derby-Pleite startete der KEC ins Spiel.

Die Zuschauer der Panther und auch die Haie-Fans hatten in den ersten Minuten mehrfach den Torschrei auf den Lippen, denn beide Teams starteten mit Feuereifer in der Offensive. Den ersten Volltreffer markierten die Haie, die durch Alex Weiß mit 1:0 in Führung gingen (8.). Doch wie so oft in dieser Saison war der 1:0-Vorsprung kein gutes Omen für den weiteren Spielverlauf. Inklusive des Spiels am Sonntag ging der KEC in sieben von 21 Spielen in Führung und konnte das 1:0 nur einmal zu drei Punkten veredeln (6:1 gegen Hamburg, zudem 4:3 n.V. gegen Straubing). 14 Mal geriet der KEC in Rückstand und konnte das Spiel in zehn Fällen zu seinen Gunsten drehen.



 

Diesmal war es Benjamin Hanowski, der die Wende einleitete. Der Panther-Stürmer traf 50 Sekunden vor der ersten Sirene in Überzahl zum 1:1 (20.). Der US-Amerikaner war auf den Geschmack gekommen und schoss die Panther nur 54 Sekunden nach Wiederbeginn in Front (21.). Augsburg bestach im Mittelabschnitt durch hohe Effektivität, was am Ende den Ausschlag geben sollte: James Bettauer erhöhte auf 3:1 (26.). Patrick Hager schaffte den Anschluss für die Haie (38.), aber drei Sekunden vor der zweiten Pause kassierten die Haie den nächsten Nackenschlag in Form des 4:2 durch TJ Trevelyan (40., Überzahl).



Die Mannschaft von Niklas Sundblad kam entschlossen aus der Kabine und erwischte den erhofften Blitzstart ins letzten Drittel: Ryan Jones konnte nach nur 13 Sekunden auf 4:3 verkürzen (41.), doch trotz intensiven Anrennens und hohen Aufwands gelang dem KEC kein weiterer Treffer. „Wir hatten gerade zum Schluss noch gute Torchancen, aber es wollte nichts mehr rein“, so Haie-Verteidiger Mirko Lüdemann kurz nach dem Spiel, „es war ein sehr enges Spiel. Wenn man am Anfang die Chancen nicht nutzt, rächt sich das am Ende.“

Am kommenden Wochenende treten die Haie in Wolfsburg und Krefeld an. Das nächste KEC-Heimspiel findet am 13.12. gegen Iserlohn statt (17.45 Uhr).


Quelle: www.haie.de

 

 

 

 


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