Die Eisbären gewannen am Freitagabend mit 4:1 bei den Straubing Tigers

Berlin1(DEL-Berlin) Die Eisbären gewannen am Freitagabend mit 4:1 bei den Straubing Tigers und rückten in der Tabelle der DEL wieder auf Rang 1 nach vorne. Vor 4557 Zuschauern führten die Gastgeber zwar bis zur 30. Minute verloren am Ende aber klar. Zweimal Rückkehrer Florian Busch, Sven Ziegler und Micki DuPont markierten die Treffer für den Hauptstadtclub.


 

 

Nach bereits 89 Sekunden erzielten die Straubinger überraschenderweise die Führung. Die Eisbären Berlin hatten sich in Straubings Zone festgesetzt und sich den Puck zugespielt. Letzlich war der Pass an die blaue Linie zu unplatziert und rutschte dadurch genau zwischen den beiden Verteidigern hindurch. Tobias Wörle merkte dies, zögerte nicht und spurtete los. Henry Haase konzentrierte sich auf den mitlaufenden Stürmer, anstatt zu passen, machte Wörle es selbst und traf aus kurzer Distanz per Bogenlampe oben rechts (01:29). Nach dem frühen Rückstand hatten die Eisbären leichte Probleme dem andauernde Druck der Gastgeber standzuhalten – aber, sie taten es und überstanden das erste Drittel, vor allem die drei Unterzahlspiele. Gleich zu Beginn hielt Petri Vehanen die Bären dann abermals in Unterzahl im Spiel.

 

 

Es dauerte eine kleine Weile, bis die Berliner einen Weg gefunden hatten, an Dustin Strahlmeier vorbeizukommen. Der Genesene Florian Busch, seit dem 27.09. zum ersten Mal wieder auf dem Eis, traf zum Ausgleich nach Zuspiel von Kapitän André Rankel mit einem gekonnten Flachschuss. Busch war es auch, der die Eisbären, dann bereits im Schlussdrittel, in Führung brachte. Dieses Tor war direkt hinterher schwer beschreibbar. Man sollte es sich in den Highlights noch einmal anschauen. Es war ein Tic-Tac-Toe-Tic-Tac-Tor über so viele Stationen mit direkten Pässen, dass hinterher selbst Co-Trainer Mark Mahon gestehen musste, „sowas kann man nicht trainieren“. Der Schuss des 26ers ging links oben in den Winkel des von ihm aus langen Ecks.

 

Die Vorentscheidung, mit der die Niederbayern noch etwas länger hadern sollten, erzielte dann Sven Ziegler. Nach einem vermeintlichen hohen Stock gegen Straubings Urban, verlieren die Tigers die Ordnung, Lolle Braun geht nach Zuspiel von Neuzugang Mark Olver auf und davon, passt in die Mitte (während Mark Olver zwei Straubinger in Tornähe beschäftigt) und Sven Ziegler trifft zu seinem zweiten Saisontor (47.). Die endgültige Entscheidung dann im 4 gegen 3-Powerplay in Minute 56. Nach einer Auszeit schließt Micki DuPont mit einem Flachschuss die von Coach Krupp vorher angesagte Kombination zum 4:1 ab.

 

Die Eisbären holen sich am Ende verdient die drei Punkte und vergrößern den Abstand zu Platz 7 damit auf sechs Punkte.

 

Das nächste Heimspiel bestreiten die Eisbären am kommenden Sonntag (1.11.) um 14:30 Uhr gegen die Krefeld Pinguine in der Mercedes-Benz Arena Berlin.

 

Straubing Tigers - Eisbären Berlin Ende 1:4 Tore: Busch (30./44./PP), Ziegler (47.), DuPont (56./4-3) #ebb #strebb

 

 





 



 

Stimmen zum Spiel

Uwe Krupp: „Ich glaube wir haben heute ein intensives Eishockeyspiel gesehen. Ich denke, im ersten Drittel haben beide Mannschaften mit viel Laufbereitschaft versucht, die neutrale Zone schnell zu überbrücken. Die größte Gefahr der Straubinger für uns entstand durch Konter nach geblockten Schüssen. So haben sie auch das 1:0 geschossen. Im zweiten Drittel waren wir dann etwas besser, etwas verantwortlicher mit der Scheibe und haben ein ganz ordentliches zweites Drittel gespielt. Der Unterschied heute war unser Powerplay. Mal funktioniert es besser, mal nicht so. Straubing hat ein sehr gutes Unterzahlspiel, aber wir haben einen Weg gefunden, dagegen zu treffen. Ich bin insgesamt zufrieden, hier in Straubing ist es immer schwer Punkte zu holen und ich glaube, die Zuschauer haben ein gutes Eishockeyspiel gesehen.“

 

Larry Mitchell: „Gratulation an Uwe und seine Mannschaft. Ich habe es ähnlich gesehen. Im ersten Drittel waren wir einen Tick besser. Beide Mannschaften haben sehr schnelles Eishockey gespielt und ich war mit unseren ersten 30 Minuten zufrieden. Im zweiten Drittel habe ich einen Vorteil für die Berliner Mannschaft gesehen, vor allem in den letzten zehn Minuten des Drittels. Im Schlussdrittel haben dann die Strafen das Spiel entschieden. Ich fand die Partie war alles in allem ausgeglichen.“

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(QUELLE: EISBÄREN BERLIN)

 

 


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