DEL - Die Kölner Haie gewannen das Sonntagsspiel vor heimischer Kulisse stark mit 6:1 gegen die Berliner Eisbären

Koelner Haie(DEL-Köln) Am heutigen Sonntag, 10. Spieltag der Saison 2015/2016, waren die Berliner Eisbären mit Chefcoach Uwe Krupp, ehemaliger Trainer der Kölner Haie, in Köln zu Gast. Im Vorfeld dieses Spiels wurde viel kommentiert, spekuliert und versucht die Emotionen hochzupeitschen. Am Ende beeinflusste dies das Spiel nicht. Es ging lediglich darum, Eishockey zu spielen und drei Punkte zu machen. Spanenned sollte es werden. Sowohl Köln als auch Berlin konnten bisher 17 Punkte erspielen, Berlin hatte jedoch ein Spiel mehr zu verbuchen. Beide hätten so mit einem Sieg noch weiter nach oben rücken können.

 

Berlin musste am Freitag eine zu 0-Niederlage gegen Düsseldorf einstecken. Das wollten sie wieder gut machen. Köln hingegen gewann souverän gegen Krefeld und konnte gestärkt in die Partie gehen. So standen sich zwei starke Mannschaften gegenüber, die mit Siegeswillen auf Eis gingen. 11.255 Zuschauer waren in der Lanxess Arena, um dieses Spiel sehen zu können.

Für Köln stand wieder Gustaf Wesslau im Tor, der am Freitag geschont wurde. Auch Patrick Hager und Fredrik Eriksson war wieder fit und spielte heute. Weiterhin fehlten Marcel Ohmann und Jason Williams. Alexander Sulzer fehlte verletzungsbedingt, für ihn spielte Maximilian Faber.  

Das erste Drittel ging vielversprechend los. Köln spielte mit hohem Tempo und spielführend. Die Haie machten viel Druck und kämpften sich immer wieder vor das Berliner Tor, es fehlte nur an der Gefährlichkeit. Petri Vehanen, ältester Goalie der Liga, konnte immer wieder entschärfen. Der KEC konnte sich einige Male im Angriffsdrittel festsetzen. Berlin wurde wenig Raum zum agieren gelassen. In doppelter Überzahl, nachdem Jens Baxmann wegen Stockschlags und Darin Olver wegen hohen Stocks auf die Strafbank mussten, konnte Köln nicht punkten. In der 11. Minute wurde Baxmann  von der Strafbank kommend angespielt und konnte im Alleingang mit einem Schuss in die rechte Ecke das erste Tor erzielen und Berlin so in Führung bringen. Der Ausgleich ließ aber nicht lange auf sich warten. In der 17. Minute konnte Johannes Salmonsson den Puck durch die Berliner hindurch im Netz versenken. Die letzten Minuten kam Berlin besser ins Spiel, konnte die Führung aber nicht halten und so endete das Drittel mit 1:1.

 



 

Im Mittelabschnitt spielte Berlin zunächst dominanter und aktiver und konnte sich gefährlich im Angriffsdrittel festsetzen. Köln erarbeitete sich aber dennoch einige wenige Chancen, die erst nicht umgesetzt wurden. Gustaf Wesslau bot Köln immer wieder einen sehr guten Rückhalt. Nach einer Strafe gegen Berlins Julian Talbot wegen Hakens, konnte der KEC in der 36. Minute durch einen abgefälschten Schuss von Ryan Jones in Führung gehen. Schließlich 11 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels dann der dritte Treffer für die Haie. Ein schönes Tor durch Andreas Falk. Viel Abseits wurde in diesem Abschnitt des Spiels gepfiffen, unnötig oder notwenig bleibt dahingestellt. So endete das Drittel mit 3:1 für die Kölner Haie.


Das dritte Drittel stand den vorausgegangen Dritteln in Sachen Tempo und Druck in nichts nach. Berlin drückte und versuchte zu agieren um doch noch den Ausgleich zu schaffen. Auch Köln wollte gewinnen und spielte nach vorne. Die ersten Minuten waren recht ausgeglichen und wirkten wie ein munteres Hin und Her. In der 50. Minute erhielt Berlins Marcel Noebels eine Strafzeit wegen Stcokschlags. In Überzahl konnte dann Ryan Jones nach Vorarbeit von Alexander Weiss die Führung weiter ausbauen und das vierte Tor erzielen. In doppelter Überzahl, Darin Olver saß wegen Hakens und André Rankel wegen Kniechecks auf der Bank, fiel das fünfte Tor für die Gastgeber aus Köln. Dragan Umicevic spielte Philip Gogulla an, der einnetzen konnte. Direkt darauf folgte eine weitere Strafe für Berlin, Michael DuPont musste wegen Stockchecks auf die Bank. Das sechste Tor für den KEC war so für Berlin unvermeidlich. In der 56. Minute konnte Dragon Umicevic die Führung weiter ausbauen. Berlin konnte nichts mehr gegen den KEC ausrichten und verlor mit 6:1.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Zuschauer ein wie versprochen spannendes Eishockeyspiel sehen konnten. Der Teamgeist unter den Kölner Spielern ist deutlich spürbar. Köln zeigte ein schönes und abgestimmtes Passspiel, jedoch müssen sie vorm Tor einfacher spielen und einfach schießen, um die Toreffizienz zu steigern. Aber bei sechs Toren im heutigen Spiel ist die Kritik Jammern auf hohem Niveau. Die Haie hatten einen guten Zug zum Tor, spielten schnell. Auch wenn Berlin streckenweise im zweiten Drittel die bessere Mannschaft war, waren die Haie doch effizienter und konnten letztlich das Spiel verdient mit 6:1 gewinnen. Die Berliner sammelten am Ende auch zu viele Strafzeiten, dies brach ihnen schließlich das Genick.
Eine witzige Notiz am Rande ist, dass in den letzten Spielen Köln immer gewann, wenn die Gegner das erste Tor schießen konnten.


 

 

 

 


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