DEL - Dany Heatley trifft beim 5:2 Sieg der Thomas Sabo Ice Tigers

Nuernberg(DEL-Nürnberg) Es war das lange herbeigesehnte Debüt von Superstar Dany Heatley, als die THOMAS SABO Ice Tigers am Sonntagnachmittag die Grizzlys Wolfsburg empfingen. Heatley war es auch, der nach exakt neun Minuten und 13 Sekunden für die ersten Jubelstürme auf den Tribünen sorgte.

 

Wolfsburgs Christoph Höhenleitner saß wegen eines Crosschecks auf der Strafbank, da stellte der langjährige NHL-Superstar seine außergewöhnlichen Fähigkeiten unter Beweis. Patrick Reimer zog von der blauen Linie ab, Wolfsburgs Torhüter Sebastian Vogl musste abprallen lassen, Heatley reagierte am schnellsten und drückte den Puck über die Linie - 1:0 für Nürnberg.

 

Exakt 150 Sekunden später rissen die Nürnberger Fans die Arme erneut nach oben, diesmal war es aber David Steckel, der erfolgreich war. Nach einem herrlichen Zuspiel von Brandon Segal von der rechten Seite hielt Steckel die Kelle rein und brachte den Puck damit durch Vogls Schoner hindurch über die Linie.

 

Nuernberg 2015 Schwarz

(Foto Birgit Eiblmaier / eishockey-online.com)

 

Das erste Drittel bot den Zuschauern packende Unterhaltung, krachende Checks und zwei um jeden Zentimeter kämpfende Mannschaften. Einen dieser Checks bekam Marco Nowak ab, als er von Tim Hambly im Mitteldrittel hart erwischt wurde. Nowak konnte die Partie aber fortsetzen und sollte letztlich auch maßgeblich am Erfolg der Ice Tigers beteiligt gewesen sein. In der 18. Minute waren es aber erst einmal die Gäste aus Niedersachsen, die zum Anschluss trafen.

 

Sebastian Furchner bediente Daniel Widing im Slot, der ehemalige schwedische Nationalspieler blieb eiskalt - nur noch 2:1 für die Ice Tigers. Im zweiten Drittel legte sich das hohe Tempo aus dem ersten Abschnitt zunehmend, die läuferisch starke Wolfsburger Mannschaft hatte nun etwas mehr vom Spiel und glich die Partie folgerichtig in der 29. Minute aus. Tyler Haskins war es, der vom Bullypunkt einfach mal abzog und an drei Nürnbergern vorbei zum 2:2 traf.

 



 

 

Im letzten Drittel konzentrierten sich die Ice Tigers wieder mehr auf ihre Stärken, verteidigten konsequent, checkten hart und ließen den Grizzlys nur wenig Räume. In der 48. Minute zeigten sie aber auch, dass sie schnell umschalten können. Marco Nowak war es, der das Spiel von hinten raus schnell machte und Yasin Ehliz auf die Reise schickte. Ehliz versuchte vor dem Wolfsburger Tor den Querpass, der aber hängen blieb. Patrick Reimer schaltete nun am schnellsten, zog direkt ab und ließ Vogl keine Abwehrchance - 3:2 für Nürnberg. Gelaufen war das Spiel aber noch lange nicht, denn Wolfsburg kam immer wieder gefährlich vors Tor.

 

Egal ob Robbie Bina, Armin Wurm oder Tyler Haskins - allesamt bissen sie sich an Andreas Jenike die Zähne aus. So war es dem überragenden Nürnberger Kapitän in der 58. Minute vorbehalten, das schönste und zugleich spektakulärste Tor des Tages zu erzielen. Nach einem weiten Pass von Yasin Ehliz übernahm Reimer im Wolfsburger Drittel die Scheibe, schüttelte Armin Wurm ab, zog zum Tor und hob den Puck genau unter die Latte - 4:2. Der Schlusspunkt war aber auch das noch nicht, der war Yasin Ehliz vorbehalten, der drei Sekunden vor Schluss mit einem sehenswerten Rückhandschuss aus der Drehung für den 5:2-Endstand sorgte.

 

Stimmen zum Spiel:


Pavel Gross: Wir hatten uns nach der Niederlage gegen München mehr vorgenommen, teilweise ist das auch gelungen. Wir haben uns das Spiel in Bietigheim angeschaut und gesehen, wie die Nürnberger die Tore schießen. Sie sind die größte und schwerste Mannschaft der Liga und dementsprechend spielen sie auch. Mit dem ersten Gegentor kann man noch leben, aber das zweite Tor darf so nicht fallen, das dritte und vierte Tor auch nicht. Da waren wir nicht konsequent genug, so gewinnst du in der Liga gar nichts.

 

Martin Jiranek: Wir wissen, dass Wolfsburg eine der läuferisch stärksten Mannschaften der Liga ist und sehr gut organisiert spielt. Im zweiten Drittel ist das Spiel zu sehr hin und her gelaufen, das hat den Vorteil zu Wolfsburg verschoben. Im letzten Drittel haben wir schlauer gespielt, aber bis zur zweiten Hälfte des letzten Drittels war das Spiel sehr eng. Am Ende haben wir die drei Punkte geholt, damit sind wir natürlich zufrieden. Dany Heatley hat gut gespielt, ist aber noch nicht in dem Lauf, in dem unsere Mannschaft ist. Es freut mich sehr, dass er in seinem ersten Spiel gleich getroffen hat. Er wird von Woche zu Woche besser spielen, wenn er daran gewöhnt ist, wie wir spielen und wie in Deutschland gespielt wird.

 

 

 


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