DEL - Red Bulls München unterliegen Wild Wings mit 4:5 nach Penaltyschiessen

Muenchen Rbm Logo(DEL-München) Im ersten Spiel im Wiesntrikot 2015 unterlagen die Red Bulls den Schwenninger Wild Wings mit 4:5 im Penaltyschießen (1:0|1:3|2:1|0:0|0:1). Die 2.617 Zuschauer am Oberwiesenfeld sahen ein tempoarmes erstes Drittel, in dem die Red Bulls durch Daniel Sparre in Führung gingen. Durch drei Treffer zu Beginn des zweiten Abschnitts stellten die Gäste den Spielverlauf auf den Kopf.

 

Jason Jaffray verkürzte per Penalty noch vor der zweiten Pause, ehe Frédéric St-Denis mit seinem Premierentreffer für die Münchner im Schlussdrittel ausglich. Nur kurz darauf mussten die Hausherren erneut einem Rückstand hinterherlaufen, sie retteten sich aber nach einer Drangphase und dem wiederholten Ausgleich durch den zweiten Treffer von Daniel Sparre in die Overtime. Da hier kein Tor fiel, ging es ins Penaltyschießen, das die Wild Wings für sich entscheiden konnten. Unter dem Strich steht so am zweiten DEL-Wochenende ein Punkt aus den Partien in Straubing und gegen Schwenningen.

 

Die Red Bulls wollten sich gegen die Wild Wings für die Derbyniederlage am Freitag in Straubing rehabilitieren. Bereits in der Anfangsphase wurde aber klar, dass sich der Tabellenletzte aus dem Schwarzwald querstellt. Die Gäste verwickelten die Münchner in Zweikämpfe und verhinderten so erfolgreich, dass die Hausherren ihre spielerische Überlegenheit nutzen konnten. Nach einem zähen Beginn waren die Münchner mit ihrem ersten schönen Angriff dann allerdings gleich erfolgreich: Keith Aucoin spielte nach links auf Daniel Sparre, der durch die Beine seines Gegenspielers ins linke Eck traf (12.). Kurz darauf hätte Michael Wolf in Überzahl um ein Haar erhöht, Schwenningens Goalie Joey MacDonald hatte allerdings etwas dagegen und zeigte, dass er eine schnelle Fanghand hat (14.). Auch Florian Kettemer scheiterte an MacDonald, nachdem er die Scheibe zwischen zwei Verteidigern hindurch lupfte und dann direkt abzog. Insgesamt blieben beide Teams im ersten Durchgang allerdings einiges schuldig.

 

Muenchen Schwenningen 20092015

(Foto Heike Feiner / eishockey-online.com)

 

Das änderte sich nach dem Seitenwechsel – zumindest bei den Gästen. Binnen fünf Minuten und sieben Sekunden drehten die Schwenninger das Spiel und wandelten den Rückstand in eine 3:1-Führung. Den Ausgleich erzielte der Ex-Münchner Toni Ritter per Schlagschuss, nachdem Yan Stastny vorher schön abgelegt hatte. Lukas Lang, der für Danny aus den Birken das EHC-Tor hütete, hatte keine Chance, da die Scheibe abgefälscht wurde (22.). Auch beim zweiten Schwenninger Treffer war noch ein Münchner dran, bevor der Puck unhaltbar im Gehäuse einschlug. Der Torschütze war Verteidiger Matthew Pelech (26.). Nur eine Minute später nutzten die Wild Wings eine Fehlerkette der Münchner aus.

 



 

Philipp Schlager passte nach links auf Simon Danner, der Lukas Lang mit seiner Direktabnahme keine Chance ließ und den Arbeitstag des Goalies beendete. Don Jackson wollte mit dem Torhüterwechsel das Momentum auf die Münchner Seite ziehen, und hatte Erfolg damit. Nach der konfusen Anfangsphase kamen die Red Bulls wieder besser in die Partie. In Überzahl schnürten sie die Gäste ein und verpassten zweimal knapp den Anschlusstreffer, als Steve Pinizzotto und Jeremy Dehner am leeren Tor vorbeischossen. Besser machte es Jason Jaffray in der 33. Minute. Nachdem er penaltyreif gefoult wurde, täuschte er im 1-gegen-1 mit MacDonald zunächst an, umkurvte dann den Schlussmann und verwandelte zum 2:3.

 

Im Schlussabschnitt erhöhten die Red Bulls den Druck. Das Spielgeschehen verlagerte sich immer mehr in die Richtung des Schwenninger Gehäuses. In der 47. Minute belohnten sich die Münchner für die deutliche Leistungssteigerung. Frédéric St-Denis stand im Slot goldrichtig und nutzte einen Abpraller zum Ausgleich. Doch noch während der Treffer angesagt wurde, schlugen die Gäste eiskalt zu und gingen erneut in Führung. Philipp Schlager schlenzte die Scheibe mit der Rückhand vor das Tor, wo sie von einem Schienbein ins Gehäuse abgelenkt wurde. Die Münchner legten nun noch einmal einen Gang zu und deckten MacDonald mit Schüssen ein. Die meisten Versuche landeten allerdings direkt auf dem Körper des Goalies, der sein Team so im Rennen hielt. Bis zur 58. Spielminute, denn da passte Keith Aucoin von hinter dem Tor auf Daniel Sparre, der die Scheibe aus kurzer Distanz über die Linie schoss. Und die Hausherren hätten das Spiel sogar noch in der regulären Spielzeit entscheiden können: In Überzahl zog Daryl Boyle gleich mehrfach gefährlich ab, die Gäste retteten sich allerdings mit letzter Kraft in die Overtime.

 

Dort hatte Frédéric St-Denis den Siegtreffer auf dem Schläger, sein flacher Schuss verfehlte das Tor aber knapp. Die letzte Minute der Extrazeit gehörte dann den Gästen, die allerdings ebenso wenig aus dem Spiel ins Tor trafen, sodass das Penaltyschießen über den Extrapunkt entscheiden musste. Und da netzten zwei der drei Schwenninger Schützen (Ashton Rome und Simon Danner) ein, während die Münchner zweimal an MacDonald scheiterten.

 

Es folgen die Auswärtspartien in der Champions Hockey League in Finnland (22. September, 17.30 Uhr, Kivikylan Areena Rauma) und der Deutschen Eishockey Liga in Wolfsburg (25. September, 19.30 Uhr; Eisarena Wolfsburg). Das nächste Heimspiel des EHC Red Bull München findet am kommenden Sonntag, 27. September, um 17.45 Uhr gegen die Hamburg Freezers statt.

 

Endergebnis:

EHC Red Bull München gegen Schwenninger Wild Wings 4:5 (1:0|1:3|2:1|0:0|0:1) n.P.

 

Tore:

1:0 | 11:54 | Daniel Sparre

1:1 | 21:04 | Toni Ritter

1:2 | 25:11 | Matthew Pelech

1:3 | 26:11 | Simon Danner

2:3 | 33:00 | Jason Jaffray

3:3 | 46:03 | Frédéric St-Denis

3:4 | 46:15 | Philipp Schlager

4:4 | 57:27 | Daniel Sparre

4:5 | 65:00 | Asthon Rome

 

Zuschauer:

2.617

 


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