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DEL - Panther verlieren gegen Krefeld

(DEL-Augsburg) Die Augsburger Panther haben den Saisonauftakt 2015-16 verloren. Trotz starker Moral und einer über weite Strecken guten Leistung unterlag der AEV gegen die Krefeld Pinguine mit 3:5. Die Augsburger Treffer vor 5219 Zuschauern im gut gefüllten Curt-Frenzel-Stadion erzielten Ben Hanowski (21.), Mike Iggulden (35.) und Derek Dinger (38.). Bei den Piguinen waren Thomas Supis (4.), Norman Hauner (6.), Mike Collins (9.), Andreas Driendl (21.) und Robin Weihager (22.) erfolgreich.

 

Trainer Mike Stewart musste zum Saisonstart nur auf Arvids Rekis und T.J. Trevelyan verzichten. Jon Matsumoto kehrte nach auskuriertem Fingerbruch zurück ins Team und der unter der Woche verpflichtete Hanowski gab sein Debüt. Das Duo bildete zusammen mit Adrian Grygiel eine Angriffsformation. Zwischen den Pfosten setzte der Panther-Coach auf Jeff Deslauriers.

Bevor es losging, wurde jedoch zunächst AEV-Legende Paul Embros, der im Juni verstarb, geehrt. Neben einer tollen Video-Collage und einer wunderschönen Choreografie wurde auch Ambros' legendäre Nummer 5 unter das Hallendach gezogen. Die Panther werden diese Nummer in Zukunft nicht mehr vergeben.

Im Spiel selbst übernahm der AEV sofort die Kontrolle und suchte die frühe Führung: Bis zum ersten Torschuss von Bretton Stamler dauerte es gerade einmal 12 Sekunden, aber Patrick Klein, der für den verletzten Duba im Krefelder Tor stand, konnte abwehren (1.).

Krefeld trifft dreimal in fünf Minuten

Aber auch die Pinguine versteckten sich nicht und hatten durch Mike Mieszkowski nach schöner Kombination eine gute Chance, doch Deslauriers reagierte blitzschnell mit dem Schoner (2.). Doch kurz danach jubelten die Gäste aus dem Rheinland, als Supis von der blauen Linie abzog und der Puck an Freund und Feind vorbei den Weg unter die Latte des Augsburger Gehäuses fand (4.).

Doch damit nicht genug: In Überzahl legten die Pinguine nach: Hauner zog vom Bullykreis aus dem Handgelenk ab und erwischte Deslauriers auf dem Falschen Fuß (6.). Und es kam noch schlimmer, denn auch das nächste Powerplay nutzten die Rheinländer eiskalt aus. Collins musste den Hartgummi nach schöner Kombination nur noch ins leere Tor schieben (9.).

Stewart hatte genug gesehen und nahm seine Auszeit. Anschließend waren die Panther bemüht, in eigener Überzahl eine Antwort zu liefern, aber ein gefährlicher Schuss von Brady Lamb und ein starker Abfälscher von Mike Iggulden (je 10.) fanden den Weg ins Krefelder Tor nicht.



 

Wilde Minuten zu Beginn des 2. Drittels


Auch ein weiteres Powerplay konnte nicht in Zählbares umgemünzt werden, auf der Gegenseite waren auch die Pinguine wiederum bei ihren Angriffen fast immer gefährlich, aber Deslauriers ließ keinen Treffer im Eröffnungsdrittel mehr zu.

Dies änderte sich im zweiten Drittel sofort, als die Zuschauer drei Treffer in 35 (!) Sekunden zu sehen bekamen: Erst besorgte Driendl das 0:4, als die Panther den Puck nicht klären konnten und Driendl von der linken Seite vors Tor zog und Deslauriers keine Chance ließ (21.).

Aber nur 14 Sekunden später konnten auch die Panther erstmals in dieser Saison jubeln, als Matsumoto die Scheibe erkämpfte und Hanowski nur noch einschießen musste (21.).

Allerdings stellten die Pinguine wiederum nur 21 Sekunden später den alten Abstand wieder her: Yared Hagos zog ab, Weihager hielt den Stock dazwischen und der Puck schlug per Bogenlampe hinter Deslauriers ein (22.). Dies war auch die letzte Aktion des Kanadiers, der für Ben Meisner Platz machen musste.  

Iggulden und Dinger verkürzen

Meisner fand sich mit einigen Paraden gut ein, wobei sich das Spiel insgesamt nach dieser turbulenten Phase beruhigte. Auf Augsburger Seite hatte lediglich Hanowski einmal die große Chance auf den zweiten Treffer, als er vor dem leeren Tor den Puck nicht richtig traf (27.).

Besser machte es Iggulden, als die Panther 87 Sekunden mit zwei Mann mehr agieren durften. Diese Fünf-gegen-Drei-Situation führte zwar nicht zum Erfolg, aber kurz nachdem der vierte Krefelder aufs Eis zurückkehrte, traf die Augsburger Nr 73 im Nachschuss zum 2:5 (35.).

Und der AEV bleib dran und verkürzte weiter: Dinger zog von der blauen Linie einfach mal ab, Klein wehrte ab, aber vom Bein von Kyle Sonneburg kullerte der Puck über die Linie und die Panther witterten wieder Morgenluft (38.).

Und dementsprechend gestaltete sich auch das dritte Drittel. Während die Krefelder aufgrund ihrer läuferischen Überlegenheit in den ersten 40 Minuten das bessere Team stellten und verdient führten, waren es nun die Panther, die Angriff auf Angriff auf das Krefelder Tor fuhren.

AEV erhöht vergeblich den Druck

Dieser bedingungslose Einsatz, der bereits in den ersten beiden Dritteln vorbildlich war, wurde jedoch nicht belohnt. Obwohl der AEV den KEV zeitweise ins eigene Drittel einschnürte, blieben große Chancen ungenutzt.

Beispielsweise hatte der Matsumoto den vierten Panther-Treffer aus kurzer Distanz auf dem Schläger, traf aber die Scheibe nicht richtig und so rollte der Puck die Torlinie entlang (49.). Auch Distanzschüsse von Lamb (47.) und Mark Mancari (50.) waren nicht von Erfolg gekrönt.

Die Panther gaben zwar zu keinem Zeitpunkt auf und drückten bis in die Schlussphase auf das 4:5, aber die Pinguine brachten den Sieg über die Zeit. Trotz der Niederlage wurden die Panther nach Schlusspfiff mit Applaus vom Publikum verabschiedet uns nun geht es für den AEV am Sonntag mit einem ersten Derby beim ERC Ingolstadt weiter. Eröffnungsbully ist um 16:30 Uhr.




Quelle: www.aev-panther.de

 

 

 

 


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