CHL Kompakt: Mannheim ringt Grodno nieder, Ingolstadt verliert in Schweden - Kärpät Oulu sichert mit Sieg über Krefeld Playoff Ticket

(CHL-2014) Salzburgs Benn Ferriero bezwang SonderjyskE im Alleingang, während Litvinov, Kärpät, Lukko, Skelleftea und auch Tappara ihre Tickets für das 1/16 Finale der CHL buchten.

 

 

Kärpät Oulu – Krefeld Pinguine 4:1 (1:1/2:0/1:0)

 

Die Krefeld Pinguine mussten nach der knappen 0:2 Heimschlappe gegen Kärpät Oulu am Abend zum Rückspiel in Finnland antreten. Dabei ging die Partie ordentlich los. Zwar musste das Team von Rick Adduono zunächst das 0:1 durch den in dieser CHL Spielzeit enorm starken Ivan Huml hinnehmen (5.), kamen allerdings nur 56 Sekunden später zum 1:1 Ausgleich durch Nationalspieler Daniel Pietta (6.).

 

Im Mitteldrittel zeigten die Hausherren dann ihre gesamte Klasse und verschafften sich für den Schlussabschnitt einen komfortablen Vorsprung. Adam Masuhr (26.) und Mika Pyorala (36.) netzten für die Finnen ein.

 

In einer Partie mit der die Rheinländer trotz der Niederlage erneut zufrieden sein können setzte Juuso Ikkonen in der 43. Minute den Schlusspunkt und markierte den 4:1 Endstand vor 5.505 Zuschauern, welche durch den Sieg Oulu’s Weiterkommen ins 1/16 Finale feiern durften. Krefeld hingegen muss um den Einzug in die Playoffs bangen und reist am Samstag zum EBEL Vizemeister UPC Vienna Capitals.

 

 

Vaxjö Lakers – ERC Ingolstadt 4:2 (1:1/2:1/1:0)

 

Die Panther kamen gut in die Partie und gingen nicht unverdient durch Brandon Buck mit 1:0 in Führung (14.). Kurz vor der Pause mussten die Oberbayern jedoch den 1:1 Ausgleich durch Robert Rosen hinnehmen (20.).

 

Der Mittelabschnitt ging dann klar an die Hausherren. Tuomas Kiiskinen (27.) und Calle Rosen (31.) drehten die Partie komplett und erhöhten auf 3:1. Die Schanzer gaben aber nicht auf und antworteten prompt. John Laliberte verkürzte nach Vorarbeit durch Brandon Buck auf 3:2 (38.). Im Schlussdrittel gestaltete sich eine ausgeglichene Partie. 23 Sekunden vor Schluss markierte Liam Reddox, nachdem der ERCI seine Chancen nicht nutze, mit einem empty – net Goal den 4:2 Endstand und lässt somit die Lakers weiterhin von der Tabellenspitze der Gruppe O grüßen.

 

Für die Oberbayern geht es nun wieder nach Ingolstadt, wo man am kommenden Donnerstag im Rückspiel zeigen kann, dass die Vaxjö Lakers für den Vizemeister zu schlagen sind.

 

 

 

Adler Mannheim - Neman Grodno 2:1 (1:0/0:1/1:0)

 

Mit dem 2:1-Sieg über HG Neman Grodno haben die Adler vor rekordverdächtigen 7.219 Zuschauern die Niederlage im Hinspiel wieder Wett gemacht. Beim ersten Spiel auf heimischen Eis zeigten sich die Hausherren von Beginn an kämpferisch und machten viel Druck auf das gegnerische Tor, doch sie scheiterten immer wieder an Torhüter Maxim Samankov. Gegen das energische Nachsetzen von Brent Raedeke hatte der weißrussische Schlussmann aber keine Chance als dieser einen Abpraller zur 1:0-Führung verwertete (6.).

 

In der Folge war das Team von Greg Ireland zwar die überlegenere Mannschaft und hatte mehrfach die Gelegenheit zu erhöhen, doch es sollte bis zur 38. Minute dauern, ehe erneut ein Tor fiel. Diesmal allerdings zu Gunsten der Gäste: Sergei Yakimovich traf zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Ryan MacMurchy aber fackelte nicht lange und stellte mit seinem Treffer zum 2:1 nur 45 Sekunden nach Wiederbeginn im letzten Drittel nicht nur den alten Abstand wieder her, sondern besorgte damit auch gleichzeitig den Endstand der Partie (41.). Zwar blieben die Weißrussen läuferisch stark und kontergefährlich, doch die Adler gaben das Heft jetzt nicht mehr aus der Hand und stehen mit dem zweiten Sieg im dritten Spiel der Champions Hockey League vorerst auf Platz 1 der Gruppe I.

 

Für die Adler Mannheim geht es jetzt zunächst am Samstag zum heißersehnten Derby gegen die Frankfurt Lions (Eissporthalle Frankfurt, 29. August 2015, 19.30 Uhr). Am 5. September 2015 folgt dann im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums der SAP Arena  das Rückspiel gegen HC Vitkovice Steel aus Ostrava (SAP Arena Mannheim, 5. September 2015, 19.30 Uhr).

 

(Aus Mannheim, Stephanie Krämer)

 

(Foto: Wolf - Rüdiger Hass)



 

LIWEST Black Wings Linz – TPS Turku 2:3 (0:0/0:1/2:1) n.V

 

Die Black Wings Linz verloren in der heimischen KSA- Arena auch ihre dritte CHL Partie und bangen mit einem Punkt um den Einzug in die CHL- Playoffs.

 

Erst nach etwas mehr als einer halben Stunde zappelte die Hartgummischeibe erstmals im Netz. Tomi Kallio, der auch schon im Hinspiel traf, brachte die Finnen mit 1:0 in Führung und markierte zugleich den zweiten Pausenstand (32.). Erst im Schlussabschnitt legten die Black Wings los. Andrew Kozek (41.) und Brett McLean drehten die Partie und brachten die Hausherren mit 2:1 in Führung (51.). Die Freude hielt jedoch nur sieben Sekunden. Tero Koskiranta traf noch während der Durchsage zum erneuten Ausgleich und erzwang die Overtime (51.).

 

In der Verlängerung hatte dann Turku das glücklichere Händchen. Als man sich in der KSA schon auf ein Penaltyschießen einstellte, machte Eric Perrin den finnischen Sieg perfekt und hämmerte die Scheibe unhaltbar zum 3:2 über die Linie (65.).

 

 

 

 

 

EC Red Bull Salzburg – SonderjyskE Vojens 7:2 (2:1/2:0/3:0)

 

Dem EC Red Bull Salzburg kam am Abend nach zwei Auftaktpleiten endlich zum Befreiungsschlag. Auf heimischen Eis dominierten Die Roten Bullen über 60 Minuten und nutzten mit dem 1:0 Führungstreffer bereits das erste Powerplay der Partie(3.). Nach einer Viertelstunde gelang es zwar dem dänischen Meister durch Mads Lund den 1:1 Ausgleich zu erzielen, Brian Connelly stellte jedoch noch vor der Pause den alten Abstand wieder her (17.).

 

Nach dem ersten Pausentee erspielte sich die Ratushny – Truppe zahlreiche Torchancen. Benn Ferriero nutzte kurz nach der Pause eine dieser Chancen und erhöhte auf 3:1 (24.). Ferriero zeigte sich am Abend im Salzburger Volksgarten sehr aktiv und wurde stets belohnt. Nach schöner Vorarbeit John Hughes netzte der 28- Jährige US- Boy zum zweiten Mal ein und markierte den 4:1 Pausenstand nach 40 Minuten (30.).

 

Im Schlussabschnitt waren die Österreicher erneut klar tonangebend und bauten die Führung weiter aus. Nachdem Ryan Duncan das 5:1 fixierte (42.) war es “logischerweise“ wieder Benn Ferriero, der mit dem 6:1 nicht nur nachlegte sondern auch einen Dreierpack schnürte. Aber was ist schon ein Dreierpack: Nach dem 6:2 Anschlusstreffer der Dänen durch Morten Skov (56.) war es folgerichtig Benn Ferriero, der John Myllykoski zum vierten Mal bezwang, den 7:2 Endstand herstellte und nach dem Spiel von Vojens Stürmer und Ex- Hannoveraner Cory Quirk extralob bekam: „Er machte eine super Partie heute Abend.".

 

Die Red Bulls halten mit dem Kantersieg gegen SonderjyskE die Chance auf den Einzug in die nächste Runde weiter am Leben und treffen im alles entscheidenden Match zuhause auf HV71 Jonkoping.

 

(Aus Salzburg, Mathias Funk)

(Foto: Red Bull Media - GEPA)

 

 

 

 

 

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