CHL Kompakt: Erneut keine Punkte für Österreichs Topteams - Ingolstadt schlägt den Clan

Chl Logo(CHL-2014) Auch am zweiten Spieltag der Championshockeyleague blieben die Klubs aus der EBEL ohne Sieg. Berlin zeigte Moral, verlor aber am Ende deutlich. Ingolstadt hingegen setzte sich am Ende souverän gegen den schottischen Außenseiter durch.

 

 

Eisbären Berlin – ZSC Lions Zürich 3:6 (0:3/2:0/1:3)

 

Die Eisbären Berlin erlebten ein rabenschwarzes erstes Drittel bei ihrem Auftaktmatch der CHL. Nationalspieler Roman Wick mit einem Doppelschlag sowie Jonas Siegenthaler schickten den Hauptstadtklub bereits nach 20 Minuten mit einem 0:3 Rückstand in die Kabine.

 

Im Mitteldrittel bewiesen die Mannen um Headcoach Uwe Krupp jedoch Moral und kamen durch Nationalspieler Marcel Noebels und Darin Olver bis auf ein Tor heran und verschafften sich dadurch eine offene Ausgangslage in der mit 6.570 Zuschauern nur mäßig besuchten Partie in der neuen Mercedes – Benz – Arena.

 

Im letzten Abschnitt passierte das, auf was die Fans der Eisbären hofften. Michi Dupont machte das unmögliche möglich und netzte doch noch zum 3:3 Ausgleich ein (41.). Wenig später zeigten die Eidgenossen allerdings, weshalb Sie zu den besten europäischen Teams gehören und machten mit den Treffern von Chris Baltisberger, Kris Foucault und Patrik Bärtschi den Auswärtsdreier in Deutschland perfekt.

 

 

ERC Ingolstadt – Brahead Clan (Glasgow) 5:2 (0:1/2:0/3:1)

Der Vizemeister aus Ingolstadt tat sich gegen den Brahead Clan aus Glasgow lange Zeit schwer und musste in der 15. Minute sogar einen Rückstand durch Ex- Panther Matt Keith hinnehmen. Im Mitteldrittel kamen die Oberbayern aber im Powerplay durch Petr Taticek zum Ausgleich (27.). Der Tscheche war es dann auch, der kurz vor der zweiten Pause in doppelter Überzahl die erstmalige Führung markierte (39.).

 

Im Schlussabschnitt kamen dann aber zunächst überraschend die Gäste aus Schottland zum Ausgleich. Nach Vorarbeit des Ex- Ravensburger Alex Leavitt war es Chris Bruton der die Scheibe ins Netz buchsierte. Die Schanzer ließen sich vom “Underdog“ von der Insel jedoch nicht einschüchtern. John Laliberte mit einem Doppelschlag und Thomas Greilinger sicherten die drei Punkte vor 2.509 Zuschauern in der Saturn Arena.

 

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(Foto: Catrin Russ)

 

Düsseldorfer EG – EHC LIWEST Black Wings Linz 6:3 (1:2/4:0/1:1)

 

Ein Kurioses Europapokalmatch lieferten sich am Abend die DEG und die Black Wings Linz. Die Rheinländer mussten zunächst in einer ausgeglichenen Partie durch Andrew Kozek (4.) und Olivier Latendresse (11.) einem 0:2 Rückstand hinterherlaufen, ehe Eduard Lewandowski auf 1:2 verkürzte (15.). Im Mitteldrittel blies Düsseldorf zur Aufholjagd. Binnen sieben Minuten drehten Rob Collins (34.), Bernhard Ebner (35.) sowie Norman Milley mit einem Doppelschlag (39.) die Partie zugunsten des DEL Klubs und bauten die Führung auf 5:2 aus.

 

Die Gäste aus Österreich kamen im Schlussabschnitt zwar noch mal durch Andrew Kozek (50.) bis auf zwei Tore heran, Stephan Daschners Treffer zum 6:3 Endstand (54.) besiegelte aber die zweite Black Wings Pleite in dieser CHL- Spielzeit.

 

Somit gewann Düsseldorf am Ende doch noch das Prestigeduell gegen den Nachbarn aus Linz und feiert somit die ersten drei europäischen Punkte vor 6.513 Zuschauern im ISS- Dome.



 

HV71 Jonkoping – EC Red Bull Salzburg 4:1 (0:0/0:0/4:1)

 

Der EC Red Bull Salzburg verlor auch das zweite CHL Match in Skandinavien. Zwar ging der EBEL Meister nach torlosen 40 Minuten durch John Hughes mit 1:0 in Führung (41.), musste jedoch wenig später verdientermaßen binnen zwölf Minuten vier Gegentore hinnehmen. Kristofer Berglund (43.), Erik Christensen (49.), Teemu Laine (51.) und Simon Onerud (53.) besiegelten die zweite Pleite der Österreicher und schickten das Team von Dan Ratushny mit 4:1 nachhause. Die Roten Bullen stehen damit bereits jetzt schon unter Druck, wollen Sie die CHL Playoffs erreichen. Am kommenden Freitag geht es für Salzburg auf heimischen Eis gegen den dänischen Meister SonderjyskE Vojens.

 

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(Foto: Red Bull Media -GEPA)

 

 

UPC Vienna Capitals – Kärpät Oulu 0:2 (0:2/0:0/0:0)

 

Weniger Spektakulär ging es am Abend in Wien zu Sache. Die Gäste aus dem finnischen Oulu brauchten lediglich 17 Minuten um den “Dreier“ in der Österreichischen Hauptstadt zu fixieren. Jani Hakanpaa erzielte zunächst das 1:0 (7.), ehe Saku Maenalanen zehn Minuten später den 2:0 Endstand vor 2.500 Zuschauern markierte (17.).

 

Über die gesamten 60 Minuten waren die Finnen tonangebend in der Albert Schulz Halle in Wien. Die Caps hatten hingegen nur wenig zwingende Chancen einen Treffer zu erzielen.

 

Da auch Salzburg und Linz ihre Europapokalpartien verloren, bleiben die Teams aus Österreich in der CHL bislang noch ohne Erfolg.

 

 

 

 

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