Entstehungsgeschichte Augsburg

 

Die Geschichte :

Der Augsburger EV wird im Jahr 1878 durch Geschäftsleute, Fabrikanten und Ärzte gegründet. Die Augsburger Panther sind somit der älteste noch eissporttreibende Verein in Deutschland. Ab 1936 wird in Augsburg auch Eishockey gespielt. Das erste offizielle Spiel des Augsburger EV findet im Jahr 1937 gegen den NHTC Nürnberg statt und ging mit 0:5 verloren. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte noch im Jahr 1945 die Umbenennung in den „Hockey-Club“ Augsburg (HCA). Von 1947 bis 1950 spielt der HCA in der Oberliga, dem Vorläufer der 1. Eishockeybundesliga. Im Jahr 1948 erringen die Schwaben die süddeutsche Meisterschaft. Weil danach in Augsburg noch immer eine Kunsteisanlage fehlte, verließen viele Spieler den HC Augsburg. Die Folge für den HC Augsburg ist logisch.

 

Im Jahr 1950 muss der HC Augsburg aus der Oberliga absteigen. Im Jahr 1953 wird der HC Augsburg erneut umbenannt. Von 1953 heißt der Verein in Oberschwaben „Augsburger ERC“. Der sportliche Neubeginn des Augsburger ERC folgt unter dem Trainer Curt Frenzel in der bayerischen Landesliga. Gleichzeitig mit dem Neuanfang wird im Eisstadion mit dem Einbau einer Kunsteisanlage begonnen. Im Jahr 1967 feierte der in mittlerweile umbenannte Augsburger EV die deutsche Oberligameisterschaft und nur ein Jahr später (1968) war der Augsburger EV wieder erstklassig. Am 30. Januar 1970 stirbt mit Curt Frenzel der Vater des Augsburger Eishockeysports. Im Laufe des selbigen Jahres wird das mittlerweile in Curt-Frenzel-Stadion getaufte Eisstadion mit einem Dach versehen. Trotz eines erfolgreichen Einsatzes von Jungnationalspieler Udo Kießling steigt der Augsburger EV im Jahr 1974 wieder aus der 1. Eishockeybundesliga ab.

 

Zwei Jahre später (1976) gelingt dem Augsburger EV die erneute Rückkehr in die 1. Eishockeybundesliga, aus der man erneut nach nur einer Spielzeit 1977 wieder absteigen muss. Der Augsburger EV entwickelte sich zu einer Fahrstuhlmannschaft. Die erneute Rückkehr in die 1. Eishockeybundesliga gelingt erneut nach nur einem Jahr in der Zweitklassigkeit 1978 mit Vladimir Dzurilla, Ernst Höfner, Miroslav Nentvich, Holger Meitinger und Ernst Köpf. Der Augsburger EV behält jedoch das Fahrstuhlimage bei. Im Jahr 1979 folgte der erneute Abstieg aus der 1. Eishockeybundesliga. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten zieht sich der Augsburger EV gleich in die Oberliga zurück. Ab 1981 spielte der Augsburger EV wieder in der 2. Eishockeybundesliga und erzielte hierbei 1986 mit 60:0 Punkten einen bisher unerreichten Zweitligarekord. Die Rückkehr in die 1. Eishockeybundesliga gelingt wegen der erneuten finanziellen Schwierigkeiten dennoch nicht. Im Jahr 1987 folgte ein erneuter Rückzug wegen finanzieller Schwierigkeiten in die Oberliga.



 

 

In dieser gelang dem neuen Management nach nur kurzer Zeit die wirtschaftliche Konsolidierung. Im Jahr 1989 gelingt dann endlich auch der Mannschaft die sportliche Rückkehr in die 2. Eishockeybundesliga in der man bis zum Jahr 1994 verblieb. Nach einer weiteren beeindruckenden Siegesserie in die Play-Offs gelingt dem Augsburger 1994 die Rückkehr in die 1. Eishockeybundesliga. Nach der wirtschaftlichen Prüfung erhält der Augsburger EV als einer von sechs Zweitligisten die Zulassung für die neugegründete Deutsche-Eishockey-Liga DEL mit der auch die Umbenennung in die Augsburger Panther verbunden war, in derer die Augsburger Panther gelegentlich auch mal die großen Vereine aus Köln oder Mannheim mit dem Einzug in die Play-Off Runde ärgern konnten.

 

Nach endlosen Jahren ohne die Play-Off Runde zu erreichen, machten die Panther in der Spielzeit 2009/2010 auf sich aufmerksam, als diese sich als Tabellenachter für die Pre-Play-Off qualifizierten, dann zunächst den DEL-Rekordmeister Adler Mannheim ausschalteten, und im Viertelfinale auf den Titelverteidiger Eisbären Berlin trafen, und den Berlinern den Schneit abkauften, zweimal in Berlin und die Viertelfinalserie mit 3:2 gewannen und zum ersten Mal in der Augsburger Geschichte das Finale um die Deutsche-Eishockeymeisterschaft erreichten. In einer extrem taktisch geprägten Finalserie hatten die Schwaben jedoch nicht den Hauch einer Chance, man unterlag klar in 3 Spielen, jedoch so richtig traurig war in Augsburg keiner, stellte die Spielzeit 2009/2010 die erfolgreichste Spielzeit in Augsburg in der Vereinsgeschichte dar.

 

Danach verloren die Panther erwartungsgemäß den Stamm der Erfolg Mannschaft 2009/2010, da etliche Spieler den lukrativen Angeboten der Deutschen Topteams nicht widerstehen konnten. Während der Spielzeit 2010/11 sollte dann das letzte „offene“ DEL-Stadion mittels Modernisierung geschlossen werden, doch während der Umbaumaßnahmen, wo das Curt-Frenzel-Stadion lediglich 2.802 Zuschauern Platz bot, kamen immer mehr Baumängel auf, was den Stadtrat und die Augsburger Panther auf den Plan rief, dass mittels 51:7-Abstimmung am 27.01.2011 unter dem Jubel von 300 Augsburger Anhängern, der Rückbau der durchgeführten „Modernisierungsmaßnahmen“ auf eine Kapazität von insgesamt 6.523 Plätzen beschlossen wurde. Es sollte ein Ende unter die endlosen Planungsfehler des Curt-Frenzel-Stadions Augsburg gesetzt werden.

 

Dennoch drohte den Augsburger Panther in dieser Sache jedoch auch weiterer Ärger in Bezugnahme Curt-Frenzel-Stadion, diesmal von der Deutschen-Eishockey-Liga DEL. Es sollte jedoch ein erhebliches Problem darstellen, da die Deutsche-Eishockey-Liga DEL den Augsburger Panthern mittels Sondergenehmigung lediglich für die Spielzeit 2010/11 gestattete in dem letzten „offenen“ DEL-Stadion zuspielen, zumal die Panther der Deutschen-Eishockey-Liga DEL versprachen, dass das Curt-Frenzel-Stadion Augsburg während der Spielzeit 2010/11 mittels Modernisierung in ein geschlossenes Eisstadion umgewandelt werden sollte.

 

 


 

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