(DEL/Mannheim) (SK) - Guter Start ins neue Jahr - mit dem 7:3 aus dem Winter Game gegen Schwenningen und dem 4:2 über Ingolstadt im Rücken erwarteten die Adler am heutigen Freitagabend die Fishtown Pinguins aus Bremerhaven. Gegen die Nordlichter aus Bremerhaven gelang vor 10.592 Zuschauern in der heimischen SAP Arena ein 4:3-Heimsieg.
Mit einem Doppelpack von Ryan MacMurchy (5./27.) und den Treffern von Luke Adam (14.) und David Wolf (36.) fuhren die Adler die nächsten drei Punkte ein. Die Treffer für die Gäste erzielten Rob Bordson (3.), Jeremy Welsh (33.) und Jack Coms (48.).
Die Partie gegen den Tabellenneunten war keine 42 Sekunden alt, da durfte mit David Wolf der erste Adler auf der Strafbank Platz nehmen. Mit einem Mann mehr auf dem Eis machten die Gäste direkt Druck auf Drew Macintyre im Mannheimer Tor. Und der Kanadier, der heute seine erste Partie bestritt, musste prompt hinter sich greifen. Rob Bordson hatte seine Pinguins in eigener Überzahl in Führung geschossen (3.). Überhaupt schien der Neuzugang zu Beginn noch Probleme zu haben, seinen Spielrythmus zu finden. Als im Gegenzug die Adler in Überzahl ran durften, fackelte Ryan MacMurchy nicht lange und glich zum 1:1 aus (5.).
Damit war die Partie wieder offen und es entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch mit guten Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten. Je länger das Drittel dauerte, desto stärker wurden die Hausherren. Hatte Luke Adam nach starkem Solo noch knapp verzogen (11.), so sollte der Stürmer drei Minuten später mehr Erfolg haben und nach Zuspiel von Ryan MacMurchy und Mathieu Carle auf 2:1 erhöhen (14.). Für MacMurchy war es damit das erste Tor und der vierte Assist in seinem zweiten Spiel nach langer Verletzungspause. Und der Kanadier sollte noch lange nicht genug haben. Denn ausgerechnet in der 27. Spielminute legte der Mann mit der Trikotnummer 27 seinen zweiten Treffer an diesem Abend nach - 3:1 für die Adler (27.).
Die Pinguins ließen sich dadurch aber nicht entmutigen und lauerten auf ihre Chance. Die sah Jeremy Welsh wohl kurz darauf gekommen und verkürzte auf 3:2 (33.). Lange Bestand sollte das 3:2 aber nicht haben - David Wolf drückte nach Vorarbeit von Garrett Festerling und -erneut- Ryan MacMurchy die Scheibe zum 4:2 Pausenstand über die Linie (36.). Zwar ruhten sich die Quadratestädter im Schlussabschnitt nicht auf dem Vorsprung aus, im Gegenteil. Das Team von Coach Sean Simpson war weiterhin klar spielbestimmend.
Doch das nächste Tor sollte auf der Gegenseite fallen. Sehr zum Unmut der Adler-Fans erkannten die Unparteiischen den Treffer von Jack Combs auch nach Studium des Videobeweises an, obwohl der Puck bereits sicher in der Fanghand von Drew Macintyre lag (48.). Mit dem weiteren Anschlusstreffer wurde die Partie dann in den Schlussminuten noch einmal hektisch. Doch trotz Auszeit und Herausnahme von Pinguins-Schlussmann Gerald Kuhn sollte es beim 4:3-Heimsieg für die Adler bleiben.
Für die Adler geht es am kommenden Sonntag nach Augsburg. Hier warten die Augsburger Panther (15. Januar 2017), ehe es am 20. Januar 2017 in die Hauptstadt zu den Eisbären Berlin geht.
Spiel vom 13. Januar 2017
Adler Mannheim - Fishtown Pinguins 4:3 (2:2|2:2|1:0)
Tore:
0:1 | 3.|Rob Bordson (Jordan Owens)
1:1 | 5.|Ryan MacMurchy (Mathieu Carle, Marcel Goc)
2:1 |14.|Luke Adam (Ryan MacMurchy, Mathieu Carle)
3:1 |27.|Ryan MacMurchy (Christoph Ullmann)
3:2 |33.|Jeremy Welsh (Kevin Lavallée, Rob Bordson)
4:2 |36.|David Wolf (Ryan MacMurchy, Garrett Festerling)
4:3 |48.|Jack Combs
Zuschauer:
10.592
(Foto Tina Klein)