DEL - Derbysieg! Starke Ingolstadt Panther siegen in Nürnberg

 

(DEL/Ingolstadt) PM Sieg beim Tabellenzweiten: Der ERC Ingolstadt hat nach einer starken Leistung drei Punkte bei den Thomas Sabo Ice Tigers geholt. Die Panther bezwangen die Franken mit 5:2. „Das war ein enges Spiel, gerade im Schlussdrittel“, sagte ERC-Cheftrainer Tommy Samuelsson. „Unser Torwart Timo Pielmeier hat mit mehreren starken Paraden den Ausgleich verhindert und kurz darauf treffen wir ins leere Tor.“

 


Patrick Köppchen bestritt sein 900. DEL-Spiel und er trug selbst als Torschütze dazu bei, dass die Panther zu seinem Jubiläum nach 20 Minuten führten. Der Verteidiger zog nach einem Bully ab, die Scheibe ging hoch ins aus Schützensicht rechte Ecke zum 1:0 (5.). Ingolstadt spielte ein insgesamt sehr gutes erstes Auswärtsdrittel.

 


Der ERC um den zweiten Jubilar Benedikt Kohl (500. DEL-Spiel) arbeitete defensiv hartnäckig. „Wir waren aggressiv und haben so Kampfmomente gewonnen“, sagte Samuelsson. Sein Team kam darum immer wieder mehreren Gegenzügen. Auf Petr Taticeks Vorlage hätte der mitgestürmte Patrick McNeill beinahe den zweiten Panther-Treffer erzielt (9.). Damit aber dauerte es noch. Erst kam Nürnberg stärker auf und zum Ausgleich per Konter durch Leo Pföderl (11.).

 





Rund fünf Minuten vor der ersten Pause kam es zu zwei Pfostenschüssen. Den ersten setzte Philippe Dupuis für Nürnberg von links an den langen Pfosten, die Panther verhinderten danach Andrew Kozeks Einschuss. Gleich darauf schoss Petr Pohl für Ingolstadt ans Gestänge, Taticeks Nachschuss saß – 2:1 für den ERC (15.). Verdient. „Wir haben unheimlich Energie aufs Eis gebracht“, sagte Köppchen, „und haben uns Chancen erarbeitet.“

 


Auch nach dem zweiten Abschnitt führte der ERC mit einem Tor, nämlich mit 3:2. Die Panther spielten weiter clever und energisch. In der 31. Minute traf Patrick McNeill zum zwischenzeitlichen 3:1. Dabei zeigte sich in der Vorbereitung das Erfolgsrezept, mit dem die Panther immer wieder zu Chancen kamen: Hinter dem gegnerischen Tor arbeitete Taticek entschlossen, hatte dabei das Auge für Pohl, der aber mit seinem Schuss noch scheiterte. Als Nürnbergs Steven Reinprecht schon mit dem Puck zum Klären abdrehte, stocherte McNeill am rechten Pfosten ein. Nürnberg kam durch Patrick Reimer, einmal sträflich frei losgelassen, zum 2:3 (36.).

 


Nürnberg kam im Schlussdrittel. Nachdem Brandon Buck nach einem Aufbaufehler der Eistiger einen Alleingang aufs Tor der Gastgeber ungenutzt ließ (50.), begann die Nürnberger Schlussoffensive. Timo Pielmeier im ERC-Tor bewies seine große Klasse, als er gerade in einigen Unterzahlspielen den Ausgleich verhinderte. „Exzellente Saves“, erkannte Nürnbergs Coach Rob Wilson an, die den ERC auf die Siegerstraße brachten.

 


Als die Ice Tigers in der Schlussminute den Goalie zogen, traf Jubilar Köppchen zum zweiten Mal. Auch der 5:2-Enstandstreffer durch John Laliberte war ein emptynetter. Der ERC fuhr mit drei Punkten aus Nürnberg nach Hause.



(Foto Birgit Eiblmaier)


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