Bayernliga - Freibeuter können Löwen nicht zähmen

 

(Bayernliga/Buchloe) PM Abermals mit leeren Händen mussten die Buchloer Piraten am Freitagabend die Heimreise antreten. Beim Tabellenzweiten in Waldkraiburg hieß es am Ende 2:7 (1:2, 1:3, 0:2), womit die Rot-Weißen auch im vierten Anlauf auf fremdem Eis glücklos blieben.

 

BL WG Buchloe 008
( Foto eishockey-online.com / Archiv )


 

 

Letztlich bereiteten die Freibeuter den favorisierten Löwen vor allem in der ersten Hälfte des Spieles aber einiges an Kopfzerbrechen, weshalb das Resultat am Ende sicherlich das ein oder andere Tor zu hoch ausfiel. Am verdienten Erfolg des letztjährigen Vizemeisters gab es nach 60 Minuten allerdings trotzdem nichts zu rütteln.

 

 

Zum ersten Mal in dieser Spielzeit vertraute ESV-Trainer Christopher Lerchner im Tor auf Alexander Reichelmeir. Und dieser sollte im Verlauf des Spiels trotz der sieben Gegentore einen starken Auftritt zeigen. Der Buchloer Schlussmann stand schon nach wenigen Sekunden im Mittelpunkt, als Michal Trox jedoch verpasste. Auch auf der Gegenseite hatte Robert Wittmann nach gerade einmal 60 Sekunden bereits die erste gute Einschussmöglichkeit, die aber ungenutzt blieb. Nach der munteren Anfangsphase – in der auf Buchloer Seite auch einmal das Aluminium retten musste – beruhigte sich das Geschehen auf dem Eis dann ein wenig.

 

 

Die Buchloer hielten aber weiter gut dagegen und so fiel die Führung nach elf Minuten nicht ganz unverdient. In Überzahl legte Michal Telesz von den Hausherren zu wenig attackiert ein Solo hin und traf flach zum 1:0. Auch danach spielten es die Buchloer durchaus clever und ordentlich. Waldkraiburg tat sich sichtlich schwer, gefährlich vors ESV-Tor zu gelangen. Und wenn dann war da noch Alexander Reichelmeir zur Stelle. Umso ärgerlicher aus ESV-Sicht, dass die Löwen den Spielstand doch noch vor der Pause drehen konnten. Erst traf Leon Judt zum Ausgleich (17.), ehe Tomas Rousek drei Minuten später einen Schuss von Mathias Jeske zum 1:2 in die Maschen abfälschte (19.).

 

 


 


 

 

Nach diesen zwei bitteren Gegentoren sollte im Mitteldrittel nach 27 Minuten der nächste folgenschwere Doppelschlag des EHC folgen, der den Piraten letztlich auch das Genick brechen sollte. Eine scharfe Hereingabe von Michail Guft-Sokolov lenkte Patrick Zimmermann zum 1:3 ins Tor und nur eine gute Minute später erhöhte Philipp Seifert mit einen satten Blueliner sogar auf 1:4. Für die Buchloer wurde es nun also ein sehr weiter Weg zu einem möglichen Punktgewinn bei einem der Top-Favoriten der Liga. Noch gaben sich die Piraten aber nicht geschlagen. Philip Wolf verkürzte auf 2:4, als er im Slot die Scheibe förmlich über die Linie kämpfte (29.). Doch die Waldkraiburger, die nun fokussierter und zielstrebiger wirkten als noch im Startabschnitt, hatten zum Leidwesen der Piraten sofort die passende Antwort parat. Mathias Jeske traf zum 2:5 und stellte den alten Abstand so gleich wieder her (31.). Anschließend hatte Maximilian Schorer noch einmal die Möglichkeit zu verkürzen (37.), doch er vergab ebenso wie Josef Straka, der an zwei überragenden Saves von Reichelmeir scheiterte (39.).

 


Im finalen Durchgang war die faire Partie nach dem sechsten Treffer der Löwen durch Eduard Dmitrik nach 46 Minuten endgültig entschieden. Zu souverän spielten die Gastgeber fortan, als dass die Piraten noch einmal hätten zurückkommen können. Dass Josef Huber sogar noch zum 2:7 einnetzte machte das Ergebnis dann doch deutlicher als es über 60 Minuten gewesen war. Nichts desto Trotz blieben die drei Punkte am Ende verdient in Waldkraiburg, während die Buchloer weiter auf ihren ersten Auswärtserfolg warten müssen.

 


Am Sonntag kann der ESV zumindest weiter an seiner bislang makellosen Heimbilanz basteln. Dort sind ab 17 Uhr die Schweinfurt Mighty Dogs zu Gast, die am Freitag Kempten mit 4:3 besiegten.

 

 

 

 


 

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