Bayernliga - Eishackler Peißenberg schlagen Bad Kissingen deutlich

 

(Bayernliga/Peißenberg) PM Es war ein versöhnlicher Abend für das Eishackler-Herz. Nach den vielen Niederlagen bisher in dieser Verzahnungsrunde und der nicht gewohnten Platzierung in der Tabelle, war das kein Auftreten eines typischen Tabellenletzten, denn mit dem EC Bad Kissingen war kein „Kanonenfutter“ zu Gast. Klar was das Spiel jetzt kein Hingucker, obwohl die Bad Kissinger noch sehr gute Chancen auf die Halbfinal-Playoffs haben, reisten die Gäste nur mit 11+2 Spielern in die Markt-Gemeinde.

 

jubel peissenberg 23022019

(Foto: Peißenberg)

 



Bei den „Eishacklern“ blieb es unverändert, nach der Rückkehr von Max Barth in den Kader musste man am Freitag auf Maxi Brauer verzichten, somit konnte der TSV auf 14 Spieler zurückgreifen, denn auch Nachwuchsspieler Lukas Bucher durfte sich wieder das Trikot der 1. Mannschaft überstreifen.

 

 

Mit welcher Spielweise man die „Wölfe“ an ihren Zenit bringen kann, zeigten die „Eishackler“ schon in den vergangenen aufeinandertreffen. Schnelles unter Druck setzen und gleich von Beginn an mit konsequentem Offensivdrang auf das Gäste-Tor. Das die letzten aufeinandertreffen bis auf den Heimsieg in der Hauptrunde immer verloren wurden, war die Voraussetzung nicht das gute Spiel der „Kissinger“, sondern eher das Unvermögen der „Eishackler“ die mit zahlreichen Chancen nie das Tor trafen.

 

 

Am Freitagabend sah die Sache ganz anders aus, denn nach nur 22 Sekunden, machte Daniel Clairmont das 1:0 für die Hausherren. Wie immer war auch in diesem Spiel auf die 4. Spielminute verlass. Fast immer wird in dieser Minute, dass ausschnaufen der intensiv geführten Anfangsminuten eingeläutet und dann klingelts hinten im eigenen Tor. So auch erneut geschehen gegen Bad Kissingen, die den Ausgleich zum 1:1 durch Nemirovsky machten. Beirren ließ man sich von diesem Gegentreffer aber nicht, denn nur zwei Minuten später war es Florian Höfler der aus spitzem Winkel ins kurze obere Eck zum 2:1 treffen konnte. Nur wenige Sekunden später war es Martin Andrä, der sein Bully gewann und von dort aus, den Weg zum Tor nahm und zum 3:1 treffen konnte. Eine Minute später wurde Florian Höfler zu Fall gebracht und erhielt einen Penalty, den er nicht verwandeln konnte.

 

 

Mental war es ihm vermutlich auch „Wurscht“, denn er sollte noch ein paar Punkte an diesem Abend sammeln. Zum Ende des ersten Abschnitts kamen auch die Gäste vermehrt zu Torchancen, die aber nichts Nennenswertes einbrachten.

 

 


 


 

 

Zu Beginn des zweiten Drittels waren es auch wieder die Peißenberger die gut aus der Kabine kamen aber ihre Führung nicht ausbauen konnten. Anton Seewald war in der 24. Minute allein auf dem Weg zum Tor, der aber am souveränen Felix Barth scheiterte.

 

 

In der 34. Minute war es dann wieder Florian Höfler der den Nachschuss zum 4:1 vollenden konnte. Im weiteren Verlauf waren es die „Eishackler“ die nach vorne spielten und den „Wölfen“ die Luft abschnürten. Nur zwei Minuten später durfte der mit aufgerückte Maxi Malzatzki zum 5:1 treffen. Nur wenige Sekunden später war es eine absolut unnötige Frustaktion von Domantas Cypas, der für seinen üblen Kniecheck gegen Florian Höfler eine 5+Spieldauerstrafe erhielt. Zum Glück verletzte sich nur er selbst bei dieser „Dummen Aktion“. Wie auch sein Trainer auf der anschließend deutlich betonte und überhaupt nicht zufrieden war mit diesem Foul.

 

 

Die „Eishackler“ antworteten in Form einer Dominik Ebentheuer-Show der mit seinem Alleingang, (genau auf den Pausengong abgestimmt) mit dem 6:1 antwortete. Im letzten Abschnitt wollten beide Mannschaften noch einmal was für das Tore-Konto machen, denn es sollten noch insgesamt Vier Tore fallen, zwei auf jeder Seite.

 

 

In der 43. Minute traf Eugen Nold zum 6:2. Zwei Minuten später verwehrte ihnen der Pfosten den dritten Treffer. In der 48. Spielminute war es die zweite Show an diesem Abend eines Spielers der „Eishackler“, denn Florian Höfler hatte so richtig Bock darauf Tore zu schießen und machte mit seinem dritten Treffer, den Hattrick perfekt. Caps und Hüte flogen zwar nicht aufs Eis, aber die Freude dafür war trotzdem sehr groß. Beim Achten Treffer in der 60. Minute von Maxi Malzatzki war er zum Abschluss noch als Vorbereiter tätig, sodass er an diesem schönen Eishockeyabend zu Fünf Scorerpunkten kam. Super Leistung.

 

 

Zwischen den beiden Treffern gab es noch eine 2auf1 Situation (Höfler auf Clairmont), die zu keinem Tor führte. In der 56. Spielminute zeigte Anton Seewald sein Können und dass er nicht ganz umsonst mitgefahren ist, mit seinem Sehenswerten Treffer zum zwischenzeitlichen 7:3 Anschlusstreffer.

 

 

Somit gewinnen die „Eishackler“ nach Sechs Pflichtspielniederlagen in Folge gegen den EC Bad Kissingen und fahren am Sonntag mit positiven Erfolgsgefühlen nach Füssen. Ob man an die Leistung aus der Hauptrunde in Füssen anklopfen kann!? Wir werden es sehen.

 

 

 

 


 

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