Bayernliga - Erding Gladiators haben den längeren Atem

 

(Bayernliga/Erding) PM Mit zwei Punkten sind die Erding Gladiators am Sonntagabend vom Gastspiel bei der EA Schongau heimgekehrt. Nach einer sehr wechselhaften Partie setzten sich die Schützlinge von Trainer Topi Dollhofer 4:3 nach Verlängerung (1:1, 1:0, 1:2; 1:0) durch.

 

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( Foto eishockey-online.com / Archiv )


 

 

Einmal mehr war Erdings Trainer zu Umstellungen gezwungen. Neben Verteidiger Christian Mitternacht fehlten im Vergleich zum Freitagsspiel auch noch die beiden Stürmer Tobias Feilmeier und Daniel Rossi. Dafür waren die beiden U 20-Spieler Bastian Cramer (Abwehr) und Kilin Steinmann (Angriff) dabei. Mitte des ersten Drittels wurde sein Team weiter dezimiert. Abwehrspieler Lars Bernhardt bekam den Puck ins Gesicht und brach blutend zusammen (11.). Benommen wurde er vom Eis geführt und ins Krankenhaus gebracht. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Gladiators in Führung. Ein abgefälschter Schuss fiel Florian Zimmermann vor den Schläger, und das 1:0 war perfekt (6.).

 

 

Doch so wirklich sicher und souverän trumpften die Erdinger nicht auf. Es entwickelt sich eine ausgeglichene Partie, und die gastgebenden Mammuts bereiteten der Erdinger Defensive um Torwart Jonas Steinmann einige Male Probleme. Die Gladiators wollten die knappe Führung in die erste Pause retten, doch daraus wurde nichts. In Überzahl traf Milan Kopecky 42 Sekunden vor Drittelschluss zum 1:1.

 

 

Im zweiten Abschnitt zeigten sich die Gladiators deutlich stärker, allein der Puck wollte nicht ins Tor der Mammuts. Mitte des Durchgangs hatten die Erdinger Chancen fast im Minutentakt, doch EAS-Torwart Daniel Blankenburg hielt großartig. So zum Beispiel bei einem Schlagschuss von der blauen Linie von Simon Pfeiffer (30.) oder bei einem Solo von Lukas Krämmer (34.). Kurz danach war der Keeper aber dann doch geschlagen. Daniel Krzizok nahm den Puck an und schlenzte ihn zum 2:1 ins Netz (36.).

 

 

Im Schlussdrittel kamen die Mammuts besser aus den Startlöchern, und abermals war es Kopecky, der Steinmann überwand (44.). Jetzt waren es die Gastgeber, die richtig Druck machten. Auch vom 3:2 für die Gladiators, das Florian Fischer mit einem Schuss in den Winkel erzielte (46.), ließen sie sich nicht beeindrucken. Sebastian Schattmaier glich zum 3:3 aus (52.), und in den letzten Minuten waren die Mammuts dem Siegtreffer näher als die Gladiators. Die drehten aber dann ihrerseits in der Verlängerung auf. Nach 121 Sekunden setzte Krzizok den Puck zum 4:3 ins Netz.

 

 

Tore

0:1 (6.) Zimmermann (K. Steinmann)

1:1 (20.) Kopecky (Muzik, Magg/5-4)

1:2 (36.) Krzizok (Deubler)

2:2 (44.) Kopecky (Magg, Muzik)
2:3 (47.) Fischer (Wagner)

3:3 (52.) Schattmaier

3:4 (63.) Krzizok (Zimmermann, Schwarz)

 

Zuschauer: 120

 

Strafminuten: Schongau 16, Erding 12

 

 



 

 

Gladiators ringen Riverkings nieder

 

Es war ein Spiel der verpassten Gelegenheiten für die Erding Gladiators. Mit einem konsequenteren Überzahlspiel hätten sie am Freitagabend den HC Landsberg eigentlich klar schlagen müssen. So aber zitterten sich die Dollhofer-Schützlinge zu einem knappen, aber verdienten 6:4-Sieg (2:2, 2:1, 2:1).

 

 

Die Partie begann flott, beide Teams suchten ihr Heil in der Offensive. Die Landsberger Führung entsprang einer Einzelaktion von Dennis Sturm. Der pfeilschnelle Angreifer traf aus spitzem Winkel zum 1:0 (6.). Doch nur 55 Sekunden später war der Ausgleich geschafft. Nach einem super Zuspiel von Tobi Feilmeier schloss Florian Fischer ebenso erstklassig ab. Dann die erste Strafe der Partie gegen die Gäste. Die Gladiators spielten kein schlechtes Powerplay. Doch als sich die Riverkings einmal befreien konnten, landete ein Schuss von Tyler Wiseman zum 2:1 im langen Eck (10.). Aber wieder kam die Antwort der Gastgeber, und wieder war Fischer der Torschütze. Diesmal kam der perfekte Pass von Philipp Michl (14.).

 

 

Zu Beginn des zweiten Abschnitts saßen zwei Landsberger auf der Strafbank. Doch nach einem katastrophalen Fehler im Aufbau schnappte sich HCL-Verteidiger Dennis Neal die Scheibe und machte das 3:2 (23.). Nur 61 Sekunden später fälschte allerdings Florian Zimmermann – immer noch bei 5:3-Überzahl – zum 3:3 ab. Wenig später erneut zwei Mann Überzahl für die Gladiators, doch hatte das Überzahlspiel den Begriff Powerplay nicht verdient. Mitte des Drittels hatten die Gäste Überzahl, und jetzt zeigten die Erdinger, dass auch sie in Unterzahl zum Erfolg kommen können. Zimmermann kam an die Scheibe, wurde bei seinem Break zwar noch bedrängt, schloss es aber dennoch zum 4:3 ab – und die Gladiators lagen erstmals in Führung (34.). Aufregung dann in der 39. Minute, als Landsbergs Wiseman eine Matchstrafe wegen eines Stockstichs erhielt.

 

 

Die fünfminütige Überzahl für die Gastgeber war fast abgelaufen, da traf Zimmermann aus spitzem Winkel zum 5:3 und machte damit seinen Hattrick perfekt (44.). Aber die Riverkings gaben sich noch lange nicht geschlagen, und in Überzahl verkürzte Sven Gäbelein im Nachschuss auf 4:5 (49.). Weil die Gastgeber erneut eine 5:3-Überzahl nicht in Tore ummünzen konnten, wurde es in der Schlussphase nochmal richtig dramatisch. Landsberg nahm in der letzten Minute den Torwart für einen sechsten Feldspieler vom Eis, doch Michl machte nach einem Konter das 6:4 (60.) und erlöste die Gladiators-Fans.

 

 

Tore

0:1 (6.) Sturm (Reuter, Reicheneder)

1:1 (7.) Fischer (Feilmeier, Schwarz)

1:2 (10.) Wiseman (Menge/4-5)

2:2 (14.) Fischer (Michl, Schwarz)

2:3 (23.) Neal (3-5)

3:3 (24.) Zimmermann (Jeske/5-3)

4:3 (34.) Zimmermann (4-5)

5:3 (44.) Zimmermann (Krämmer/5-4)

5:4 (49.) Gäbelein (Kerber, T. Fischer/5-4)

6:4 (60.) Michl (Fischer, Deubler/5-6)

 

HSR: Florian Fröhlich

 

Zuschauer: 650

 

Strafminuten: Erding 14, Landsberg 16 + 10 (T. Fischer) + 5 + Matchstrafe (Wiseman)

 

 

 

 



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www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.

 

 

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