Bayernliga - Hart umkämpfter Füssener Sieg gegen Miesbach nach Verlängerung

 

(Bayernliga/Füssen) PM Ein Kräftemessen auf Augenhöhe, ein Wechselbad der Gefühle, und am Ende eine wohl gerechte Punkteaufteilung zwischen dem EV Füssen und dem TEV Miesbach. Beim 5:4 nach Verlängerung (3:0, 1:2, 0:2, 1:0) für den EVF zeigte sich der letztjährige Oberligist als der erwartet starke Gegner, der durch zwei Treffer in der Schlussminute zum glücklichen, aber auch verdienten Auswärtspunkt kam. Gewinner waren auf jeden Fall die Zuschauer, die ein spannendes Spitzenspiel Erster gegen Dritter mit sehr hohem Tempo und vielen Chancen auf beiden Seiten sahen.

 

fuessen jubel schwarz2018
(Foto: Füssen)

 



Der Eissportverein legte gleich los wie die Feuerwehr. Nach nur 44 Sekunden schickte Payeur seinen Sturmpartner Marc Besl auf die Reise, und der verwertete zum 1:0. Miesbach kam mit der Geschwindigkeit zunächst überhaupt nicht mit, zeigte sich nur mit seinem ersten Block gefährlich, der am Ende dann auch alle Treffer der Oberbayern markieren sollte. Oft wussten sie sich nur durch Fouls zu helfen, mussten im ersten Abschnitt gleich fünfmal auf die Strafbank. Das nutzte der EVF durch Marius Klein, der einen Schuss abfälschte, sowie einen Velebny-Hammer zu zwei Powerplay-Treffern. Und auch wenn Miesbach immer wieder zu eigenen Chancen kam, so hätten doch Wiedemann, Klein, Nadeau, Keller oder Payeur, der sogar alleine auf das gegnerische Tor zu lief, bereits für eine Vorentscheidung sorgen können.


 
Bitter auch der verletzungsbedingte Ausfall von Christian Krötz im ersten Drittel. Da durch den kurzfristig abgewanderten Mauro Seider sowie den gesperrten Maximilian Dropmann die Verteidigung sowieso schon sehr dünn besetzt war, wurde nun Kapitän Eric Nadeau in die Defensive beordert, die daraus resultierenden Umstellungen wirkten sich deutlich auf das Spielgeschehen aus. Miesbach wurde immer stärker, visierte zunächst die Latte an, auf der anderen Seite hielt Gästekeeper Geratsdorfer gegen Newhook.

 

 

Die Gäste hatten jetzt Vorteile, und immer wieder musste Andi Jorde im Füssener Tor sein ganzes Können aufbieten. Der erste Gegentreffer nach der Hälfte des Spiels hatte sich abgezeichnet, unnötig war dagegen der Konter, welcher sogar zum Anschluss führte. Hier war Vaitl zuvor zweimal in aussichtsreicher Position gescheitert, den Treffer machten im Gegenzug aber die Gäste. Sehr wichtig war da das 4:2 in der letzten Minute des Drittels durch eine starke Einzelaktion von Tobias Meier.

 


 


 

In den letzten Abschnitt startete Füssen in Überzahl und mit richtig guten Chancen, danach war aber wieder der TEV am Drücker. Jorde hatte Schwerstarbeit zu verrichten, einmal konnten er und ein Verteidiger sensationell noch die Scheibe von der Linie kratzen. Eine Vorentscheidung hätte zur Hälfte des Abschnitts fallen können, doch bei zwei großen Konterchancen durch Vaitl und kurz darauf Meier fehlte das Glück zum Abschluss. Trotz der Abwehrprobleme spielten die Schwarz-Gelben die Schlussphase zunächst souverän, drei Minuten vor Ende gab es aber nochmals Überzahl für Miesbach. Diese Situation wurde auch noch mit viel Einsatz gemeistert, kaum wieder komplett war aber doch noch das 4:3 fällig.

 

 

Zu spielen war da noch eine knappe Minute. Und hier nutzte der TEV einen Abwehrschnitzer und stocherte die Scheibe zwölf Sekunden vor Spielende zum sehr späten Ausgleich ins Netz. Es ging in die Verlängerung, und hier scheiterte zunächst Eric Nadeau völlig frei vor dem Tor. Als Miesbach ein Wechselfehler unterlief, schlug Velebny zum zweiten Mal in seiner bekannten Art und Weise zu. Der Zusatzpunkt ging an den EVF, und damit auch der fünfte Sieg in Folge.
 


Trainer Simon Steiner (Miesbach): „Heute hat jeder gesehen, dass wir im ersten Drittel noch im Bus waren. Außerdem wollten wir von der Strafbank weg bleiben und haben es dann geschafft, den Schläger immer so in die Beine zu bringen, dass der Schiedsrichter pfeifen kann. Ab dem zweiten Drittel waren wir die stärkere Mannschaft, hier hätten wir mehr wie die beiden Tore machen können. Auch im letzten Abschnitt wäre mehr möglich gewesen, am Ende hatten wir aber Glück, noch einen Punkt zu holen. Mit dem bin ich zufrieden.“


 
Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Eine gerechte Punkteteilung heute, wobei ich froh bin, dass wir den zweiten für uns geholt haben. Man hat schon gesehen, dass Miesbach keine Laufkundschaft, sondern ein sehr schwerer Gegner ist. Im ersten Drittel ist es für uns gelaufen, wir haben da auch Strafen provozieren können. Im zweiten haben wir Glück gehabt, nur zwei Gegentreffer zu bekommen, hätten aber auch unsere Konter besser spielen können. Am Ende waren wir wieder besser, da sah es ständig so aus, als ob es nun in die oder die Richtung gehen kann. Ich habe eben in der Kabine gesagt, dass Fehler passieren können, da wird keinem ein Vorwurf gemacht.“ (MiL)


 
Tore: 1:0 (1.) Besl (Payeur, Keller), 2:0 (6.) Klein (Wood, Besl/5-4), 3:0 (14.) Velebny (Vaitl, Wiedemann/5-4), 3:1 (34.) Fissekis (Stiebinger, Zahora), 3:2 (35.) Zahora (Slavicek, Feuerreiter), 4:2 (40.) Meier (Klein, Böck), 4:3 (60.) Fissekis (Deml, Slavicek/6-5), 4:4 (60.) Slavicek (Kathan, Deml/6-5), 5:4 (63.) Velebny (Newhook, Wood/4-3). Strafminuten Füssen 8, Miesbach 14. Zuschauer 891.

 

 

 

 


 

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