Bayernliga - Drei Eigengewächse im Erdinger Tor

 

(Bayernliga/Erding) PM Louis-Vincent Albrecht hat seinen Abschied von den Erding Gladiators verkündet. Nun geht der Eishockey-Bayernligist mit drei ganz jungen Torhütern in die neue Saison. Es sind ausnahmslos Eigengewächse.

 

Torwarte
( Foto Wolfgang Krzizok )



 


„Lou Albrecht hat uns bereits im Februar mitgeteilt, dass wir aus beruflichen Gründen mit ihm zumindest in den kommenden zwei Jahren nicht mehr rechnen können“, erklärt Erdings Eishockey-Abteilungsleiter Rainier Sabus. „Und da wir in den nächsten Jahren sowieso einen Generationswechsel durchführen müssen, fangen wir im Tor schon mal an.“ Andreas Gerlspeck (23), Moritz Schubert (18) und der knapp 19-jährige Jonas Steinmann werden sich um den Platz im Gladiators-Tor streiten, wobei Schubert für mindestens zwei Jahre auch noch bei der Jugend halten darf.

 


„Ich weiß, worauf ich mich einlasse“, sagt Steinmann, der drei Jahre in der Rosenheimer DNL-Mannschaft stand und bei der U18-Nationalmannschaft auch schon internationale Luft geschnuppert hat. Das größte Erlebnis war ein Spiel bei der WM in Minsk (Weißrussland) vor 11 000 Zuschauern. „Mir ist klar, dass das Niveau sehr hoch ist, obwohl es ,nur’ Bayernliga ist.“ Er hatte vergangene Saison bei Trainer Thomas Vogl schon regelmäßig mittrainieren dürfen und gemerkt: „Der Unterschied ist der Spielwitz. Wenn zum Beispiel ein Dany Krzizok auf mich zuläuft, der nutzt bestimmte Situationen ganz anders aus.“ Seine Kollegen geben ihm recht. „Ich hab den Unterschied gespürt, bei der Schnelligkeit und bei den Schüssen“, weiß Schubert, der ebenfalls schon bei den Gladiators mittrainiert und DNL-Erfahrung in Landshut gesammelt hat. Gerlspeck, der ebenfalls einst beim EV Landshut im DNL-Tor stand, ergänzt: „Im Nachwuchs konntest du die Spieler besser lesen, aber im Seniorenbereich schauen die Spieler den Torwart aus.“

 


Alle drei freuen sich, „dass uns der Verein die Chance gibt“. Natürlich sei ein gewisser Druck da, weiß Steinmann, „aber der Birdy (Trainer Vogl; d. Red.) wird uns schon gut vorbereiten“. Gerlspeck erwartet, „dass bei diesem Konkurrenzkampf die Trainingsintensität steigt“. Das sei letztes Jahr anders gewesen, da Albrecht die klare Nummer eins war. Gerlspeck studiert und lebt zwar in München, sieht seine Zukunft aber ganz klar in Erding. „Es ist zwar schön, in München zu wohnen, aber mein Lebensmittelpunkt ist Erding – das ist meine Heimat.“ Wie die Zukunft des knapp 19-jährigen Steinmann aussieht, weiß er noch nicht so recht. „Ich fange jetzt dann mein Studium in München oder Freising an, da bin ich erst mal ein paar Jahre beschäftigt, und dann kann ich immer noch schauen, ob noch was geht.“ Schubert dagegen will „erst einmal abwarten, wie es läuft“. Gerlspeck hofft, „dass wir viel Spaß haben, so wie letzte Saison, wo es mit dem Lou super war. Der Rest kommt dann von ganz allein.“

 


Ebenso wie Trainer Vogl hat auch Eishockey-Chef Sabus kein Problem, mit drei jungen Torhütern in die Saison zu gehen. „Es wäre in meinen Augen eine vertane Chance, sie nicht einzusetzen und junges Blut in den Kader zu bringen.“

 

 



 

 



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