Was passierte beim Expansion Draft mit den Österreichern?

 

Vier Jahre nach dem letzten Expansion Draft schickt sich wieder eine Franchise an, ihr Können mit den besten Teams der Welt in der National Hockey League zu messen. Waren es vor vier Jahren die Vegas Golden Knights, so gehen nun die Seattle Kraken ins Rennen. Sie haben 650 Millionen Dollar für die Lizenz bezahlt. Die Regeln haben sich seither nicht verändert, mit einer einzigen Ausnahme. Die Vegas Golden Knights sind vom Expansion Draft geschützt und müssen keinen einzigen ihrer Spieler abgeben.

 

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(Foto: Pixaybay)

 


Alle Teams standen zuvor zwei Optionen offen. Sie konnten entweder sieben Stürmer, drei Verteidiger und einen Tormann vor dem Abgang schützen oder wahlweise acht Feldspieler in den unterschiedlichsten Positionen plus einen Tormann. Letztere umfasst allerdings in Summe zwei Spieler weniger, deshalb entscheiden sich wahrscheinlich nur drei der insgesamt 30 Mannschaften für diese Option. Weitere Deals und Tauschgeschäfte waren jedoch weiterhin möglich, wenn die Seattle Kraken zustimmen. Für viele Spieler bedeutete dieser Expansion Draft eine gewisse Unsicherheit. Davon waren auch einige Österreicher betroffen.

 

Raffl, Rossi, Baumgartner und Nickl im Blickpunkt

 

Vor vier Jahren waren schon einmal drei Spieler davon betroffen. Sowohl Michael Grabner als auch Thomas Vanek und Michael Raffl wurden von ihren jeweiligen Teams im Vorfeld nicht auf die Protected List gesetzt. Doch die Vegas Golden Knights hatten andere Vorstellungen und verzichteten auf die Wahl der Österreicher. Thomas Vanek ist in der Zwischenzeit aufgrund seines Alters nicht mehr erste Wahl. Er hat bereits 2019 sein 1.000 Spiel in der National Hockey League gefeiert.

 

Auch diesmal hätte es Michael Raffl treffen können, doch das war schon im Vorfeld äußerst unwahrscheinlich. Schließlich läuft Raffls Vertrag bereits Ende Juli aus. Ab diesem Zeitpunkt könnten ihn die Seattle Kraken ohnehin engagieren, wenn sie möchten. Wesentlich einfacher stellte sich da schon die Situation für Michael Rossi dar. Er musste nicht geschützt werden, da er erst seit kurzem in der National Hockey League engagiert ist. Ähnlich stellte sich die Situation auch für Benjamin Baumgartner und Thimo Nickl dar. Sie konnten zwar nach ihrer Entry-Season Teil eines Side-Deals werden, doch ihre bisherigen Leistungen sprachen nicht dafür. Doch auszuschließen war all das im Vorfeld keineswegs, schließlich konnte man über die Strategie der Seattle Kraken nur spekulieren.

 



 

Wer geht nach Seattle?

 

Immerhin wurden in Seattle alle Weichen für den Einstieg in die National Hockey League gestellt. Längst sind alle Vorbereitungen getroffen. Das Team hat bereits einen General Manager, sein Trainerteam und eine Spielstätte. Die Fanartikel sind längst produziert und gehen bereits seit einiger Zeit in den Verkauf. Doch das Wichtigste fehlte noch im Portfolio der neuen Franchise und das sind die Spieler.

 

Als zwei Tage vor dem Expansion Draft die Protected Lists der Teams veröffentlicht wurden, zeigte sich, dass einige hochkarätige Spieler für die Seattle Kraken im Expansion Draft zur Verfügung standen. Am Ende stand fest, was ohnehin jeder erwartete hatte. Im Roster der Seattle Kraken war kein Spieler aus Österreich dabei. Das neue Team besteht vorläufig aus drei Tormännern, zwölf Verteidigern und 15 Stürmern.

 

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(Foto Pixaybay)

 

Wie stark wird das neue Team?

 

In den Überlegungen zum Gewinn des Stanley Cups spielen die Seattle Kraken keine Rolle. Sie liegen auf Betway mit einer Wetten Quote von 41 (Stand 20.7.) lediglich auf Platz 19 der Favoritenliste. Diese wird von Colorado Avalanche, vor Titelverteidiger Tampa Bay Lightning und den Vegas Golden Knights angeführt. Diesen drei Teams trauen die Experten noch am ehesten zu, am Ende der Saison den Pokal in die Höhe stemmen zu können. Für die Seattle Kraken beginnt nun die Zeit der Bewährung. Gut möglich, dass auch sie für eine Überraschung sorgen können, denn das ist zuvor auch den Vegas Golden Knights gelungen. Sie zogen gleich nach dem Expansion Draft in das Finale des Stanley Cups ein, wie der Tagesspiegel berichtete.

 

Die österreichischen Eishockeyfans warten jetzt darauf, dass einer der Spieler aus der Alpenrepublik die Nachfolge der großen Stars Michael Grabner und Thomas Vanek antreten kann. Grabner war mehrfach Österreichs Spieler des Jahres gewesen. Die National Hockey League plant in diesem Jahr, zu ihrem üblichen Terminplan zurückzukehren. Voraussichtlich ab 12. Oktober dieses Jahres kehren die Stars auf das Eis zurück. Dann richtet sich die internationale Aufmerksamkeit nach der aufregenden Weltmeisterschaft in Riga wieder ganz auf die beste Eishockeyliga der Welt.

 

 

 

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