DEL - Erleichterung in Wolfsburg nach Pflichtsieg

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(DEL/Wolfsburg) (M+JM)Die Konstellation für das Heimspiel gegen die Straubing Tigers sah deutlich aus. Es spielte der 6. gegen den 12. der aktuellen Tabelle.  Allerdings: bei der momentanen Heimschwäche der Grizzlys war alles möglich. Den letzten Vergleich gewann die Wolfsburger in Straubing mit 7:2. Für die Grizzlys  Wolfsburg war ein Sieg Pflicht, waren sie doch durch die Niederlagen nach der Länderspielpause gegen Köln, Nürnberg und 2x Augsburg in der  Tabelle abgerutscht.

 

Nervöser Beginn von beiden Mannschaften. Erst in der 3. Spielminute gab es den ersten Torschuss für die Grizzlys. So um die 5. Minute fanden die Wolfsburger besser ins Spiel und hatten mehrere Möglichkeiten. In der 7. Spielminute gab es eine Strafe gegen Straubing. Die Grizzlys Wolfsburg spielten ein gutes Powerplay und belohnten sich mit Ablauf der Strafe mit dem 1:0. Stephen Dixon brachte den Puck ins Drittel, sah den hinterm Tor lauernden Jimmy Sharrow, der scharf auf die Kelle von Christoph Höhenleitner passte. Da war es, das seit langem vermisste Powerplaytor. Waren die Grizzlys am Anfang der Saison im Powerplay sehr  gefährlich, hatte es in den letzten Spielen nicht mehr so gut geklappt. In der 11. Minute musste ein Grizzly auf die Bank. Doch die Wolfsburger zeigten ein gutes Penaltykilling, fuhren weiter Angriffe, sodass sich Straubing nur mit einer weiteren Strafe wehren konnte. Beide Strafen blieben ohne Folgen. Die Grizzlys waren jetzt besser, aber nicht zwingend genug und brachten sich durch leichte Puckverluste in Schwierigkeiten. Kurz vor der ersten Pause fiel das 2:0 durch Geritt Fauser in einer Situation, wo die Grizzlys nachsetzten, Tyler Haskins die Vorlage schon fast im Liegen zurückbrachte und Gerrit Fauser unter Bedrängnis noch einnetzen konnte.

 

 

 

 




Was war in der Drittelpause passiert? Krupp und Cornell mussten sich wohl zu einem Faustkampf verabredet haben, flogen doch bereits nach vier Sekunden Schläger und Handschuhe aus dem Nichts aufs Eis. Es gab Strafen gegen beide Teams, weitergespielt wurde 5 gegen 5, doch es wirkte wie ein Powerplay der Grizzlys Wolfsburg. Sie schnürten die Straubinger im gegnerischen Drittel ein, scheiterten am schon liegenden Dimitri Pätzold. Das Spiel wurde jetzt aggressiver und undisziplinierter. Es gab viele Strafen gegen beide Mannschaften, kleinere Scharmützel blieben aber ohne weitere Faustkämpfe. Die Grizzlys fuhren jetzt einen Angriff nach dem anderen. Robbie Bina erlöste in der 37. Spielminute Fans und Spieler. Dimitri Pätzold wurde verladen und Bina traf auf Zuspiel von Jeff Likens und Gerrit Fauser in die leere Ecke. Eine Minute vor dem Ende des zweiten Drittels zogen die Grizzlys Wolfsburg eine äusserst unnötige Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis, obwohl sie eigentlich in Überzahl agierten. Mit 3:0 ging es in die zweite Drittelpause.

Das Schlussdrittel begann mit einer Minute Unterzahl der Wolfsburger. Gerade wieder komplett, musste der nächste Grizzly auf die Bank. Doch auch in Unterzahl hatten die Grizzlys ihre Möglichkeiten. Sofort nach Ablauf der Strafe machte Höhenleitner das 4:0. Stephen Dixon und Jeremy Dehner leisteten die Vorarbeit. Die Gäste wirkten jetzt harmlos. Die wenigen Chancen wurden von Felix Brückmann entschärft. Das Spiel wurde sehenswerter, es gab weniger Strafen und schöne Spielzüge.
Der Ehrentreffer der Straubinger fiel durch einen Konter. Der Schläger von Björn Krupp steckte in der Bande fest. Dadurch fehlte er in der Abwehr. Die Straubinger nutzten den freien Raum und Jeremy Williams schoss das 1:4 auf Zuspiel von Schönberger und Conolly. In den letzten Minuten verwalteten die Grizzlys ihren Vorsprung und liessen nur wenig zu.

 

 

Fazit:

 

Pflichtsieg geschafft. Gute Wolfsburger gewinnen mit 4:1 auch in der Höhe verdient. Wieviel dieser Sieg gegen recht schwache Straubinger wert ist, werden die nächsten Partien zeigen.

 

 

Endergebnis:
Grizzlys Wolfsburg gegen Straubing Tigers  4:1 (2:0|1:0|1:1)

 

 

Tore:

 

1:0 | 09:49 | Christoph Höhenleitner (Dixon, Sharrow)  
2:0 | 17:02 | Geritt Fauser (Haskins)
3:0 | 36:08 | Robbie Bina (Likens, Fauser)
4:0 | 44:26 | Christoph Höhenleitner (Dixon, Dehner)
4:1 | 50:51 | Jeremy Williams (Schönberger, Connolly)


Zuschauer:
2.088


Aufstellung Wolfsburg:

#90 Brückmann, #25 Vogl,
#2 Dehner, #3 Sharrow, #9 Likens, #12 Wurm, #20 Seifert, #28 Bina, #44 Krupp
#10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner, #18 Dixon, #21 Höhenleitner, #22 Dibelka, #23 Fauser, #24 Karachun, #26 Mulock, #43 Weiss, #49 Voakes, #95 Pfohl


Aufstellung Straubing:

#32 Pätzold, #96 Filimonow
#22 Conolly, #26 Hedden, #18 Williams, #47 Mitchell, #17 Timmins, #23 Edwards, #12 Brandl, #15 Zalewski, #91 Röthke, #27 Schönberger, #5 Yeo, #21 Whitmore, #9 Miller
#20 Oblinger, #37 Sullivan, #2 Madaisky, #36 Cornell, #7 Jobke, #42 Renner,

 

 

Bericht: Martina u. Jörg Matthias

Foto: Archiv Britta Koglin (eishockey-online.com)


000000000000000000000000129Mehr Informationen über die Grizzlys Wolfsburg erhalten Sie hier...

 

 

 

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