Eishockeygeschichte Ingolstadt

Entstehungsgeschichte Ingolstadt

 

Die Geschichte :

Der Eishockey- und Rollsportclub Ingolstadt e.V. wurde im Jahr 1964 gegründet. Der Spielbetrieb im städtischen Kunsteisstadion startete aber erst neun Jahre später 1973 in der bayerischen Landesliga-Nord, die man gleich im ersten Jahr der Zugehörigkeit als bayerischer Landesligameister beendete. Nur ein Jahr später gelang dem ERC Ingolstadt 1974 der Aufstieg in die Regionalliga, welche für den bayerischen Verein auch nur eine Zwischenstation darstellen sollte.

 

1980 spielten die „Panther“ bereits in der Oberliga. 1985 setzte man mit dem Gewinn der bayerischen Oberligameisterschaft eine weitere Duftmarke, sowie 1986 als der ERC Ingolstadt Meister der Oberliga-Süd wurde. Auf eine weitere sportlich erfolgreiche Spielzeit 1988/1989 folgte ein unrühmliches Ende in Ingolstadt. Der ERC Ingolstadt zieht sich, wie auch diverser anderer Verein, aus finanziellen Gründen freiwillig in die bayerische Landesliga zurück. Nur ein Jahr später rückte man 1990 aufgrund diverser Lizenzverweigerung in die Regionalliga auf. 1994 übernahm Ignaz Berndaner das Traineramt in Ingolstadt und mit ihm setzte der ERC Ingolstadt zum Höhenflug an. Direkt nach dem Aufstieg in den 2. Eishockeybundesliga-Süd feierte man auch den Meistertitel In selbiger. Als 1997 die 2. Eishockeybundesliga eingleisig wurde, war auch der ERC Ingolstadt mit dabei.

 

Der von Ignaz Berndaner selbst ausgesuchte Trainer und Manager Gerd Wittmann hatte an der Donau nicht das nötige Glück, weshalb nun Peter Obresa den Trainerposten hinter der Bande des ERC Ingolstadt am Ende der Spielzeit 1998/199 übernahm. Peter Obresa schaffte in der Abstiegsrunde souverän den Klassenerhalt in der 2.Eishockeybundesliga. Vor der Spielzeit 1999/2000 übernahm Giancinto Boni das Traineramt im Eisstadion an der Jahnstraße und führte die Donaustädter jedes Jahr in die Play-Off Finalserie der 2.Eishockeybundesliga. Ausgerechnet in dem Jahr, in dem der ERC Ingolstadt der Titel der Zweitligameisterschaft gelang und die Donaustädter vom Aufstiegsrecht in die Deutsche-Eishockey-Liga DEL Gebrauch machen wollten, blieb dem ERC Ingolstadt die Tür zur Deutschen-Eishockey-Liga DEL verschlossen. War es zuvor dem ESC Moskitos Essen sowie der Düsseldorfer EG gelungen in die Deutsche-Eishockey-Liga DEL aufzusteigen, schaute man 2001 trotz Gewinn des Titels der 2. Eishockeybundesliga in die Röhre.

 

Als „Belohnung“ für den Meistertitel der 2.Eishockeybundesliga durfte der ERC Ingolstadt am Continental-Cup teilnehmen, wo man jedoch über die erste Runde nach drei Niederlagen nicht hinaus kam. Nach der Spielzeit 2001/2002 reichte jedoch dem ERC Ingolstadt dann „nur“ der Vizemeistertitel der 2. Eishockeybundesliga zum Aufstieg in die Deutsche-Eishockey-Liga DEL, da der Meister, der REV Bremerhaven, aus finanziellen Gründen auf den Aufstieg in die Deutsche-Eishockey-Liga DEL verzichtete. Somit war für die bayerischen Raubkatzen der Weg frei für die Deutsche-Eishockey-Liga, in der man in der Premierensaison gleich überraschend die Play-Off Runde als Aufsteiger erreichen konnte. Im Play-Off Viertelfinale besiegte man dann völlig überraschend den bayerischen Nachbarn aus Nürnberg mit 3:2-Siegen ehe für den ERC Ingolstadt im Play-Off Halbfinale gegen die Berliner Eisbären Endstation war.

 



 

2004/2005 erreichten die „Panther“, dank des Lockouts in der NHL, mit einigen Verstärkungen, so u.a. Marco Sturm, wieder die Play-Off Runde, wo man mit einer 4:3-Serie zuerst die stärker eingeschätzten Kölner Haie ausschalten konnte. Im Play-Off Halbfinale war dann jedoch wieder gegen die Berliner Eisbären die Endstation erreicht. Einen Grund zur Freude gab es dennoch an der Donau. Mit dem Gewinn des deutschen Eishockeypokals als 2005 erreichten die Ingolstädter den bis dahin größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Danach folgten „normale“ Spielzeiten bis die Schanzer im Jahre 2014 die 50zigsten Geburtstage feierten.

 

Sportlich erreichten die Schanzer in dieser Saison Platz 9 nach der Vorrunde. In der PrePlay-Off trafen diese dann ausgerechnet auf den amtierenden Deutschen-Eishockeymeister, den Eisbären Berlin, die man überraschend mit einer 2-1-Siere schlugen. Im Viertelfinale kam der nächste Hammer mit den Tabellenzweiten den Krefeld Pinguinen. Auch diese wurden mit einer 4:1-Serie ausgeschaltet. Im Halbfinale stellte sich nun der Vorrungensieger, die Hamburg Freezers in den Weg. Auch diese schalteten die Schanzer mit einer 4:1-Serie aus, so dass man verdient zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte das Play-Off Finale erreichten.

 

Es folgte eine extrem spannende Finalserie gegen die Kölner EC Haie, die über die volle Distanz von 7 Spielen ging, wobei hier jedes Team immer wieder ein Heimrecht verlor und zurückholte und letztendlich gewann man am 29.04.2014 mit einem 2:0-Sieg in der ausverkauften Köln Arena zum ersten Mal die Deutsche-Eihockeymeisterschaft, und das ausgerechnet zum 50.Geburtstag des Ingolstädter Eishockeys. Nach der Saison zerfiel die Mannschaft und musste neuorientiert werden. Man erreichte trotzdem in der Spielzeit 2014/15 Platz 3 nach der Vorrunde. Im Play-Off Viertelfinale gesellten sich die Iserlohn Roosters dem Titelverteidiger. und es kam zu einer Serie über die volle Distanz über 7 Spiele, die die Schanzer letztendlich mit 4:3-Spielen gewinnen konnte. Im Halbfinale stellte sich die wiedererstärkte Düsseldorfer EG, die jedoch recht deutlich mit 4:1-Spielen in den Sommerurlaub geschickt wurde. So kam es zum Finale gegen den Vorrundenprimus Adler Mannheim, was die Bayern aber mit 2:4-Spielen verloren geben mussten.


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