Adler Mannheim

Adler Mannheim (DEL Rekordmeister)

SAP Arena
13.600 Zuschauer

 





Vereinsinformationen


Hauptgesellschafter: Daniel Hopp
Geschäftsführer: Matthias Binder, Daniel Hopp

Titel: 
Deutscher Meister 1980,
DEL Meister 1997, 1998, 1999, 2001, 2007
Pokalsieger 2003, 2007

Hauptsponsoren:
SAP AG, MVV Energie AG, DURAVIT AG, Toyota, Volksbank, INTER Versicherungsgruppe,
ProMinent Dosiertechnik GmbH, Lieblang Dienstleistungsgruppe, AOK, NH Hotels, MINERA Kraftstoffe GmbH,
Service Innovation Group GmbH

Vereinsfarben: blau, weiss

NHL-Erfahrung: 6 Spieler / 628 Spiele


 





Der Mannheimer Eis- und Rollsport Club (MERC) wurde am 19. Mai 1938 von 83
Vereinsmitglieder gegründet und nahm bis zum Jahr 1943 ununterbrochen an der Finalrunde
zur Deutschen Eishockey Meisterschaft teil.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden ab 1949 wieder Eishockeyspiele in Mannheim bestritten.
Der reguläre Spielbetrieb wurde dann im Jahr 1951 in der Landesliga Württemberg wieder aufgenommen.
Nach einem Aufstieg und Abstieg konnten sich die Mannheimer ab der Saison 1956/1957 dauerhaft in der höchsten deutschen Eishockey Liga behaupten.

Als im Jahr 1958 die Eishockey Bundesliga gegründet wurde, übrigens 10 Jahre früher als die Fussballbundesliga, war der MERC eines der Gründungsmitglieder.

Die Liga wurde von den bayerischen Vereinen EV Füssen, SC Riessersee und EC Bad Tölz dominiert, allerdings konnten die Mannheimer in den Jahren 1958-1965 mit jeweils dem Dritten Platz kleine Erfolge feiern.

In den 1960er Jahren konnten die Mannheimer nicht zu den anderen Spitzenclubs in Deutschland aufschließen
und mussten im Jahr 1971 den Abstieg in die zweitklassige Oberliga hinnehmen.
Im Jahr 1976 trennten sich die Abteilungen Kunstlauf-Schnellauf-Eisschiessen von der Eishockeyabteilung und es entstand der Mannheimer ERC.
Mit dem Trainer Heinz Weisenbach konnte 1978 der Aufstieg die 1. Eishockey Bundesliga erreicht werden.

Trainer Weisenbach ging nach Amerika um nach Spielern mit deutschen Wurzeln zu suchen und somit holte er Spieler wie Harold Kreis, Manfred Wolf, Roy Roedger und Peter Ascherl nach Mannheim.
In der Saison 1979/1980 wurde mit Marcus Kuhl und Peter Obresa die erste deutsche Meisterschaft nach Mannheim geholt. 


Es folgten in den Jahren 1982 und 1987 drei Vizemeisterschaften. Die Abgänge der TOP-Spieler Manfred Wolf, Roy Roedger und Andreas Niederberger konnten nicht kompensiert werden.

Die 1990er Jahre begannen für den Mannheimer ERC nicht besonders erfolgreich.
Bis zur Saison 1996 konnte lediglich zwei Mal das Halbfinale erreicht werden. 

Zur Gründung der Deutschen Eishockeyliga (DEL) im Jahr 1994 standen die Mannheimer vor dem finanziellen Bankrott.
Dieser konnte nur abgewendet werden da die Spieler auf 30% Ihres Gehalt verzichteten und teure Spieler wie Jiri Lala und Peter Draisaitl die Mannheimer verließen.

Bei DEL Gründung wurde aus dem MERC die Adler Mannheim.

In der Saison 1996/1997 konnten durch die verpflichteten Spieler aus Frankreich, Österreich, Italien, Belgien die zweite Deutsche Meisterschaft ohne ein Playoffspiel verloren zu geben gewonnen werden.
Mit dem Gewinn seiner zweiten Meisterschaft beendete Harold Kreis seine Karriere.

Die Folgesaison machte die Mannheimer zum Rekordmeister der DEL, als gegen die Eisbären Berlin nur ein Spiel verloren ging und die Mannheimer Adler die zweite DEL Meisterschaft in Folge gewinnen konnten.

Philipp Bozon wurde zum DEL-Spieler des Jahres gewählt.
Im gleichen Jahr stieg der SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp in den Verein ein und konnte die bis dato entstandenen wirtschaftlichen Probleme in den Griff bekommen.

Die Saison 1998/1999 beendeten die Mannheimer hinter Nürnberg auf Platz 3 konnten jedoch die Finalserie gegen die Ice Tigers mit 3-2 für sich entscheiden und feierten den 3. DEL Titel in Folge
 

Mit Chris Valentine wurde der Meistertrainer Lance Nethery beerbt, jedoch kam das überraschende Aus bereits im Viertelfinale. Einziger Erfolg war Jan Alston der mit 74 Punkten Topscorer der DEL wurde.

Der vierte DEL Titel war den Mannheimer im Jahr 2001 mit einem DEL Rekord von 115 Punkten aus 60 Spielen sicher. 
 
In der Saison 2001/2002 konnte erneut das Finale erreicht werden, jedoch wurde dieses gegen die Kölner Haie verloren.

2003 kam das Aus im Playoff Halbfinale ebenfalls gegen die Haie, allerdings konnten die Adler zum ersten Mal den Deutschen Eishockey Pokal gewinnen.
Durch den NHL Lockout 2004/2005 verstärkten sich die Mannheimer Adler mit Jochen Hecht, Sven Butenschön, dem Startorwart Christobal Huet, Andy Delmore und Yannick Tremblay. Diese Top-Spieler konnten die Mannheimer zwar bis ins Finale bringen, jedoch wurde dieses gegen die Eisbären Berlin verloren.

Die SAP Arena wurde im Jahr 2005 als einer der mordernsten Multifunktionsarena Europas bezogen.
Trotz eines ligaweiten Rekord-Etats von über acht Mio. Euro konnten die Mannheimer zum ersten Mal seit 1981 nicht die Playoffs erreichen.
Der einzige Erfolg war der bemerkenswerte Zuschauerschnitt von 11.056 Besucher pro Spiel, somit lagen die Mannheimer an vierter Stelle in Europa.
 

Im Jahr 2007 konnten die Mannheimer dann erneut eine DEL-Meisterschaft feiern, als sie gegen die Sinupret Ice Tigers die Finalserie für sich entschieden.
Im gleichen Jahr gelang auch noch das Double durch den Gewinn des Deutschen Eishockey Pokals.
Auch der Zuschauerschnitt wuchs auf 12.688 Besucher pro Spiel und somit Platz 3 in Europa.
 

2008 und 2009 folgten jeweils das aus im Viertelfinale bzw. im Halbfinale.


Adler Mannheim Heimspiele 2011/2012


Datum Gegner 
18.09.2011 Krefeld Pinguine 
23.09.2011  Eisbären Berlin 
29.09.2011  Straubing Tigers 
01.10.2011  EHC München 
07.10.2011  Augsburger Panther 
14.10.2011  DEG Metro Stars 
21.10.2011  Thomas Sabo Ice Tigers 
30.10.2011  Grizzly Adams Wolfsburg 
06.11.2011  ERC Ingolstadt 
20.11.2011  Iserlohn Roosters 
27.11.2011  EHC München 
04.12.2011  Augsburger Panther 
09.12.2011  Hannover Scorpions 
16.12.2011  Kölner Haie 
23.12.2011  Hamburg Freezers 
30.12.2011  ERC Ingolstadt 
03.01.2012  Grizzly Adams Wolfsburg 
08.01.2012  Krefeld Pinguine 
15.01.2012  Eisbären Berlin 
27.01.2012  Straubing Tigers 
29.01.2012  Thomas Sabo Ice Tigers 
17.02.2012  DEG Metro Stars 
24.02.2012  Iserlohn Roosters 
28.02.2012  Hamburg Freezers 
02.03.2012  Kölner Haie 
09.03.2012  Hannover Scorpions 


Seit 1994 spielen die Adler Mannheim in der DEL
und erzielten folgende Platzierungen:

 1994  DEL Gründung  1995  Viertelfinale
 1996  Viertelfinale  1997  DEL Meister
 1998  DEL Meister  1999  DEL Meister
 2000  Viertelfinale  2001  DEL Meister
 2002  Vizemeister  2003  Halbfinale + Pokalsieger
 2004  Viertelfinale  2005  Vizemeister
 2006  10. Platz  2007  DEL Meister + Pokalsieger
 2008  Viertelfinale  2009  Halbfinale
 2010  9. Platz  2011  7. Platz
 2012      
       


Rekordspieler (Stand 09/2011)

1. Stephane Richer 411
2.  Rene Corbet  369 
3.  Markus Kink 364 
4.  Dave Tomlinson 350
5. Christian Lukes 348
6.  Mike Rosati  331 





Fanclubs der Mannheimer Adler:




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