Krefeld Pinguine

Krefeld Pinguine

Königspalast
8.109 Zuschauer




Vereinsinformationen


Aufsichtsratsvorsitzender: Wilfrid Fabel
Geschäftsführer: Robert Haake

Titel: 
Deutscher Meister 1952
DEL Meister 2003


Hauptsponsoren:
Autohaus Borgmann, EGN, Schulz Gruppe, Sparkasse Krefeld, SWK Stadtwerke Krefeld,
lekker Energie GmbH

Vereinsfarben: gelb, schwarz

NHL-Erfahrung: 6 Spieler / 433 Spiele





Am 07. November 1936 fand in Krefeld vor 8.000 Zuschauern das erste Eishockeyspiel statt.
Neben den German Canadiens (Krefeld-Kanadier), einer eingekauften Profimannschaft aus Kanada, entstand die Amateurmannschaft des KEV „Krefelder Eislaufverein 1936 e.v.“.

Nachdem zweiten Weltkrieg kümmerte sich Frank Schwinghammer um den Neuaufbau einer Eishockeyabteilung.
Im Jahr 1952 wurde durch ein Entscheidungsspiel gegen den SC Riessersee die erste Deutsche Meisterschaft nach Krefeld geholt.

Die Eishockey Weltmeisterschaft im Jahr 1955 in Krefeld war ein großer Erfolg, das Finale verfolgten über 10.500 Zuschauer.
Allerdings sollte es für den KEV nach der Weltmeisterschaft durch zahlreiche Querelen und interne Machtkämpfe bis zum Jahr 1974 erstmal nicht weiter nach oben gehen.
 

Zu Beginn der Saison 1974/1975 wurde die Trendwende des KEV eingeläutet, als Spieler wie Miro Slezak, Günther Kacmarek, Frank Neupert, Harald Kadow, Jan Marek, F.X. Müller und der Holland-Kanadier Dick Decloe nach Krefeld wechselten.
Dick Decloe wurde mit Hilfe seines wichtigsten Vorlagengeber Lothar Kremershof zum Torschützenkönig der Eishockey Bundesliga.

Dick Decloe brachte in der Folgesaison 1977 aus Kanada einen Verteidiger namens
Vic Stanfield zu den Krefelder.
Vic wurde in den Folgejahren zum Publikumsliebling und zu einem besten Verteidiger der Eishockey Bundesliga.
Am Ende der Saison wurde Krefeld Vizemeister.


In der Saison 1977/1978 konnte allerdings trotz vielfacher Rettungsversuche der Konkurs nicht verhindert werden und der KEV musste in Jahr später durch den Lizenzentzug in der Regionalliga neu beginnen.
Der Nachfolgeverein EHC Krefeld wurde gegründet.

Mit dem früheren Nationalspieler Horst Ludwig als Trainer gelang der direkte Wiederaufstieg in zwei Jahren in die 2. Eishockeybundesliga.

Im Jahr 1981 wurde dann der Krefelder Eislauf-Verein 1981 e.v. (KEV 1981) gegründet und verweilte insgesamt 11 Jahre in der 2. Eishockey Bundesliga ehe im Jahr 1991 der Aufstieg unter dem Trainer Uli Urban und der Torhüterlegende Karel Lang und den Top-Stürmern Francois Sills und Peter Jedrus in die 1. Eishockey Bundesliga gelang.

Der KEV stand im Jahr 1995 erneut vor dem finanziellen Aus, doch diesmal konnte der drohende Konkurs durch tatkräftige Unterstützung von Fans und neuer Sponsoren vermieden werden.
Im gleichen Jahr wurden die KEV Pinguine Eishockey GmbH gegründet.
Da bereits Anfang der achtziger Jahre vor jedem Heimspiel ein Pinguin namens "KEV
in" aus dem Krefelder Zoo auf den Mittelpunkt der Eisfläche gesetzt wurde, entstand die Bezeichnung „Krefelder Pinguine“.

In den Jahren 1995 – 2003 folgten ununterbrochen Playoff Teilnahmen doch über das Viertelfinale konnten die Krefelder nicht hinaus gelangen.





In der Saison 2002/2003 zogen die Pinguine als 6. platziertes Team in die Playoffs und kämpften sich durch die herausragenden Leistungen eines Robert Müllers, Christoph Brandner, Günter Oswald, Brad Purdie, Steffen Ziesche bis ins Finale gegen die Kölner Haie mit Ihrem „Alpen-Vulkan“ Hans Zach an der Bande.

Die Finalserie ging über die gesamte Distanz von 5 Spielen und konnte im entscheidenden Spiel mit 3:1 gewonnen werden.
Somit erreichte der KEV nach 1951 und 1952 die dritte Deutsche Meisterschaft.

Durch den Weggang der meisten Meisterspieler konnte der KEV nicht an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen und verpasste in den zwei Folgespielzeiten jeweils die Play-offs.

Im Jahr 2005 wurde der Umzug von der alten Rheinlandhalle in den König PALAST vollzogen.
Die folgenden Jahre 2006-2009 waren sportlich für den KEV nicht von Erfolg gekrönt.

Einzig und allein Einzelspieler konnten Titel gewinnen, wie Herberts Vasiljevs (Spieler des Jahres 2007) und Jiri Ehrenberger (bester Trainer 2007).
Im gleichen Jahr gewannen die Krefelder die WestLB Fair Play Trophy mit den wenigsten Strafminuten in der DEL. 



Seit 1994 spielen die Krefeld Pinguine in der DEL
und erzielten folgende Platzierungen:



 1994  Gründung der DEL  1995 Halbfinale
 1996  Viertelfinale  1997 Viertelfinale
 1998  Viertelfinale  1999 Viertelfinale
 2000  Viertelfinale  2001 9. Platz
 2002  Viertelfinale  2003 DEL Meister
 2004  10. Platz  2005 9. Platz
 2006  Viertelfinale  2007 10. Platz
 2008  11. Platz  2009 Viertelfinale
 2010  12. Platz  2011  Halbfinale
 2012      
       


75 Jahre Krefeld Video







Rekordspieler (Stand 09/2011)

1. Herberts Vasiljevs  388
2.  Daniel Kunce  347 
3.  Daniel Pietta 341 
4.  Boris Blank 334 
5.  Roland Verwey 330 




Links der Krefelder Pinguine 

Der schwarz gelbe Wahnsinn - http://www.icepingu.de/ 

Die Talentschmiede im Krefelder Eishockey  - www.kev81.de



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