Kölner Haie

Kölner Haie

Lanxess Arena
18.500 Zuschauer




Vereinsinformationen


Hauptgesellschafter: SHC Sport Holding Cologne GmbH
Geschäftsführer: Thomas Eichin, Jan Broer

Titel: 
Deutscher Meister 1977, 1979, 1984, 1986, 1987, 1988,
DEL Meister 1995, 2002
Pokalsieger 2004


Hauptsponsoren:
Rhein Energie AG, Toyota Unitymedia, Gilden Kölsch, Hit Märkte, taxofit, CompuGroup, Medical

Vereinsfarben: weiss, rot

NHL-Erfahrung: 5 Spieler / 573 Spiele

Trainer: Uwe Krupp






Im Jahr 1936 wurde der Kölner EK gegründet. Bis zum Jahr 1972 in der die Eishockeyabteilung vom Stammverein abgetrennt wurde spielte der Kölner EK in den verschiedenen unteren Eishockey Klassen.

Am 10. August 1972 wurde aus dem Kölner EK der Kölner EC (KEC) mit Zusatz „die Haie“ und begannen direkt in der Oberliga.
Das erste Vereinslogo von dem damaligen Torwart und Künstler Dieter Horky entworfen beinhaltete bereits einen Hai. Gleich im ersten Jahr gelang dem KEC der direkte Aufstieg in die Bundesliga.
In den Folgejahren gab es wegen des schlechten Abschneidens Probleme innerhalb des Vereins, auch die Zuschauerzahlen gingen zurück.

Im Jahr 1976 verpflichteten die Haie trotz finanzieller Probleme die Trainerlegende Gerhard Kießling und dessen Sohn Udo Kießling und Erich Kühnhackl vom EV Landshut.  
Ein Jahr später hätten Steuerschulden beinahe den Konkurs der Haie nach sich gezogen.
Dem Vereinspräsidenten gelang es jedoch dies zu verhindern. 

In der darauffolgenden Saison 1977 gewannen die Kölner Haie zum ersten Mal die
Deutsche Meisterschaft.

Mit Miroslav Sikora und dem zurückgekehrten Trainer Gerhard Kießling gelang es im Jahr 1979 die
zweite Deutsche Meisterschaft zu gewinnen.

Bis zum Jahr 1983 konnte trotz der guten Mischung von Jung und Alt im Kader (Spieler wie Miroslav Sikora, Gerd Truntschka, Uwe Krupp, Helmut de Raaf, Udo Kießling und Uli Hiemer) keine weitere Meistscherschaft mehr gewonnen werden.

1983 war es dann mit dem Trainer Jozef Golonka wieder möglich eine Meisterschaft an den Rhein zu holen. 

Diesen Erfolg wiederholten die Kölner Haie in der Saison 1985/1986 mit dem ehemaligen KEC Spieler Hardy Nilson an der Bande und feierten mit nur einem verlorenen Spiel in den Playoffs die vierte Deutsche Meisterschaft.

In der nächsten Saison gelang es zum ersten Mal den Titel zu verteidigen.

Den Titel-Hattrick machten die Haie in der Saison 1987/1988 perfekt als sie Rosenheim im Finale nach fünf Spielen mit 4:1 besiegten. 
Dabei stellten die Kölner einen bis heute unerreichten Rekord von 20 in Folge gewonnen Playoff Spiele auf.
Die Jahre 1988 bis 1994 waren durch die Revierderbys zwischen Düsseldorf und Köln geprägt.

Spieler wie Peppi Heiss, Helmut de Raaf, Dieter Hegen und Gerd Truntschka wechselten die Seiten. Dem Kölner EC konnte jedoch kein weiterer Titelgewinn gelingen.


Bei der Gründung der DEL 1994 spielte der KEC eine enttäuschende Vorrunde konnte sich aber von Spiel zu Spiel steigern, besiegte im Endspiel den EV Landshut mit einem Sweep von 4:0 und feierte die erste DEL Meisterschaft.

In der Folgesaison 1995/1996 konnte erneut das Finale erreicht werden, jedoch wurde dieses gegen Düsseldorf verloren. 

Es folgten zwei durchwachsende weitere Spielzeiten und im Jahr 1998 der Umzug in die LANXESS Arena (Größtes Eishockeystadion Europas). 

Im Jahr 2002 konnte der KEC zum ersten Mal seit 35 Jahren als deutsches Team den berühmten Spengler Cup in der Schweiz gewinnen.  Im selben Jahr erreichte man wieder das Finale verlor aber gegen die Munich Barons.

Die achte Deutsche Meisterschaft wurde in der Saison 2001/2002 gegen die Mannheimer Adler durch Tore von Alex Hicks und Dwayne Norris gewonnen.

Zur Saison 2002/2003 verpflichteten die Kölner den damaligen Bundestrainer Hans Zach und erreichten erneut das Finale, jedoch wurde dieses im fünften Spiel gegen Krefeld mit einem unbezwingbaren Robert Müller verloren.

Im gleichen Jahr wurde auch das Finale des DEL-Pokals gegen Mannheim verloren. 

In der Folgesaison 2003/2004 konnte der DEL Pokal gegen Kassel gewonnen werden und in den Playoffs war im Viertelfinale gegen den späteren deutschen Meister Frankfurt Schluss. 
Mit dem Ausscheiden im Halbfinale 2006 wechselte Hans Zach zu den Hannover Scorpions.


Auch der neue Trainer Doug Mason musste in der Saison 2006/2007 das Aus im Halbfinale gegen Mannheim und die Niederlage im Pokalfinale ebenfalls gegen Mannheim hinnehmen.  

Nachdem Travis Scott im Jahr 2008 während der Saison überraschend in die russische Liga (KHL) wechselte verpflichteten die Haie den Nationaltorhüter Robert Müller und kamen bis ins Finale, wo sie aber gegen die Berliner Eisbären verloren.

Im Playoff Viertelfinale stellten die Kölner beinahe einen neuen Weltrekord für das längste Eishockeyspiel aller Zeiten auf, als erst nach 168 Minuten in der 6 Verlängerung Philip Gogulla der Siegtreffer gelang. Der Weltrekord für das längste Spiel wurde um 8:15 Minuten verpasst, aber es ist das zweitlängste dauernde Eishockeyspiel der Welt. Der Weltrekord wird von den Detroit Red Wings und den Montreal Maroons vom 24.03.1936 mit 176:30 Minuten gehalten.  

In der Saison 2008/2009 nach Trainerwechsel (Doug Mason, Clayton Beddoes, Andreas Lupzig) erreichten die Kölner Haie mit dem eingesprungenen Nachwuchstrainer Rupert Meister zum ersten Mal seit 28 Jahren nicht die Playoffs.

Das schlechte Abschneiden und die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskriese haben den Kölner EC in finanzielle Schwierigkeiten gebracht.

Ein drohender Insolvenzantrag im Jahr 2010 konnte jedoch durch Mitwirken der Stadt Köln und einer bis dato noch nie dagewesen Fanunterstützung verhindert werden.

Uwe Krupp der zweifache Stanley Cup Gewinner und ehemalige Bundestrainer kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück und ist seit der Saison 2011/2012 Sportlicher Direktor und Trainer.



Seit 1994 spielen die Kölner Haie in der DEL
und erzielen folgende Platzierungen:





 1994  Gründung DEL  1995 DEL Meister
 1996  Vizemeister  1997 Viertelfinale
 1998  Viertelfinale  1999 Viertelfinale
 2000  Vizemeister  2001 Viertelfinale
 2002  DEL Meister  2003 Vizemeister
 2004  Viertelfinale + Pokalsieger  2005 Viertelfinale
 2006  Halbfinale  2007 Halbfinale
 2008  Vizemeister  2009 15. Platz
 2010  10. Platz  2011   9. Platz
 2012      
       



Rekordspieler (Stand 09/2011)

1. Mirko Lüdemann  907 
2.  Andreas Renz  545 
3.  Dave McLlwain  508 
4. Tino Boos  402 
5.  Dwayne Norris  393 








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