Iserlohn Roosters

Iserlohn Roosters

Eissporthalle Iserlohn 
4.999 Zuschauer

 

 

 

Vereinsinformationen


Hauptgesellschafter: Wolfgang Brück, Josef Jost
Geschäftsführer: Wolfgang Brück, Josef Jost,

Titel: (keine)

Hauptsponsoren:
Balver Zinn, Iserlohner Pilsener, Märkische Bank, Kirchhoff, Seissenschmidt

Vereinsfarben: weiss, blau

NHL-Erfahrung: 7 Spieler / 2.094 Spiele






In Dellinghofen wurden 1953 nach dem Koreakrieg UN-Truppen stationiert welche im Jahr 1954 eine Eishalle bauten um Eishockey spielen zu können.
Nachdem die Truppen drei Jahres später die Halle auch für die einheimische Bevölkerung zur freien Verfügung freigegeben hatten wurde im Jahr 1959 der erste offizielle Eishockeyverein ECD Dellinghofen gegründet.
 

Die Anfänge machte man im Sauerland mit einer Jugendmannschaft bevor man sich im Jahr 1961 dazu entschloss mit einer Herrenmannschaft in der Gruppenliga Nord zu beginnen.
Vier Jahre später gelang der Aufstieg in die Oberliga.

Im Jahr 1971 folgte dann notgedrungen ein Umbruch als die stationierten Kanadier abgezogen wurden und Engländer stationiert wurden, welche das Eisstadion als Fahrzeughalle zum reinigen Ihrer Panzer verwendeten.

Durch den Einfluss von lokalen Politikern und einem Krefelder Unternehmen IBACO wurde im Nachbarort Iserlohn ein Eissporthalle (Eissporthalle am Seilersee) errichtet, welche am
09. Januar 1971 gegen den SG Nürnberg eingeweiht wurde.
In den Jahren 1972 – 1977 spielte man in der 2. Eishockey Bundesliga ehe durch tatkräftige Unterstützung von Dr. Günther Sabetzki die Aufnahme in die 1. Bundesliga im Jahr 1977 zu verzeichnen war.
 

Der Verein wurde im Jahr 1980 offiziell in ECD Iserlohn umbenannt. Kurz darauf stieg man erstmals in der Vereinsgeschichte ab, konnte aber zwei Jahre später am grünen Tisch wieder in die 1. Liga aufsteigen.

Mit prominenten Neuzugängen wie Vitezslav Duris (Toronto Maple Leafs), Paul Messier (Bruder von Mark Messier) startete man in die Saison 1982/1983 verpasste allerdings die Playoffs und musste in die Abstiegsrunde, welche am Ende klar gewonnen wurde.

Die 1980 Jahre verliefen wirtschaftlich sehr schlecht für Iserlohn. Mitte der 1980 Jahren forderte das Finanzamt Steuerschulden von 5,8 Mio. Mark und der Verein war zu Beginn der Saison 1987 kurz vor der Insolvenz.


Der Alt-Bürgermeister Hans Meyer flog nach Libyen um einen millionenschweren Vertrag mit Muammar al-Gaddafi abzuschließen um den Verein vor dem Konkurs zu retten.

Am
4. Dezember 1987 kam es dann zu einem einmaligen Skandal im deutschen Sport. Der ECD Iserlohn spielte mit einer Trikotwerbung „Grünen Buch“ in dem Bundesligaspiel gegen den SB Rosenheim.

Auf Druck der Politik und der Androhung vom Deutschen Eishockey Bund die Lizenz zu entziehen und die Spieler zu sperren wurde die Trikotwerbung unverzüglich wieder entfernt.
Eine Woche später meldete der Club Konkurs an, konnte diesen aber durch eine Spende von 100.000,00 Mark bereits 16 Stunden nach dem Antrag beim Amtsgericht für zwei weitere Spiele zurücknehmen ehe der Konkursverwalter am
11. Dezember 1987 endgültig das Aus erklärte. 1988 musste der neu gegründete Verein ECD Sauerland nach rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen den Verbänden in der Oberliga den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Bereits ein Jahr später stieg man als Oberliga-Meister in die 2. Eishockey Bundesliga auf.

Nach sechs Jahren ECD Sauerland musste 1994 erneut ein Konkursantrag gestellt werden. Es folgten Neugründungen mit den ECD Sauerland Iserlohn Penguins und dem Iserlohner EC.
Die Saison 1994/1995 spielte man in der 2. Liga Nord.
Mit Greg Poss, der als neuer Trainer im Jahr 1997 ins Sauerland kam folgte der erste Platz nach der Hauptrunde und schließlich der Aufstieg in die DEL im Jahr 2000 als die Lizenz vom SB Rosenheim am grünen Tisch erworben worden war.

Mit Einstieg in die DEL wurde die Iserlohn Roosters GmbH gegründet.
In der Saison 2007/08 erreichten die Iserlohn Roosters zum erstenmal die Playoffs.



Seit 2000 spielen die Iserlohn Roosters in der DEL
und erzielten folgende Platzierungen:


2000 15. Platz  2001  12. Platz
2002 9. Platz  2003  12. Platz
2004 11. Platz  2005  11. Platz
2006 11. Platz  2007  11. Platz
2008 Viertelfinale   2009  11. Platz
2010 11. Platz  2011   12. Platz
2012      
       
       
       
       

Rekordspieler (Stand 09/2011)

1. Collin Danielsmeier  466
2.  Michael Wolf  321
3.   Christian Hummel  310
4.  Robert Hock  271
5.  Jimmy Roy 243





Fanclubs:


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