Eisbären Berlin
O2 World
14.500 Zuschauer
Vereinsinformationen
Alleingesellschafter: Anschutz Entertainm. Group
Geschäftsführer: Peter John Lee, Billy Flynn
Titel:
Deutscher Meister 1966, 1967, 1968, 1976, 1977, 1978, 1979, 1980, 1982, 1983, 1984, 1985
1986, 1987, 1988
DEL Meister 2005, 2006, 2008, 2009, 2011
Pokalsieger 2008
European Trophy 2010
Hauptsponsoren:
GASAG; GSW, DKB, Dr. B Scheffler, HOWOGE, RAMADA, NCC, DWB-Bau,
Vereinsfarben: blau, weiss
NHL-Erfahrung: 4 Spieler / 561 Spiele
In Berlin wurde 1950 die Sportgemeinschaft Deutsche Volkspolizei (SG DVP) gegründet und im Jahr 1952 in SG Dynamo Berlin umbenannt. Durch einen Befehl „von oben“ wurde dieser Verein zwangsweise aufgelöst. Die Bezeichnung SG wurde durch Beschluss der Parteiführung in SC (Sportclub) geändert, so dass der Vorgänger der Berliner Eisbären ab 1953 SC Dynamo Berlin hieß.
Die erste von insgesamt 15 DDR Meisterschaften konnte in der Saison 1965/1966 gewonnen werden. Die Meisterschaft wurde durch vier Mannschaften (ASK Vorwärts Crimmitschau, TSC Berlin, SG Dynamo Weißwasser und SC Dynamo Berlin) in vier Turnieren ausgespielt.
In den Folgejahren 1966 – 1969 spielte der SC Dynamo Berlin jeweils im Europacup und konnte einmal das Halbfinale und einmal das Viertelfinale erreichen.
Durch Beschluss der DDR Staatsführung wurden im Jahr 1970 alle Eishockeyclubs bis auf Weißwasser und Berlin aufgelöst.
Somit spielten die beiden Teams SG Dynamo Weißwasser und SC Dynamo Berlin bis 1990 in der kleinsten Liga der Welt. Es folgte der Gewinn von weiteren 12. DDR Meisterschaften für SC Dynamo Berlin.
Am
Nach der Wende durften auf Entscheidung der Vertreter der 1. Bundesliga die beiden Ost-Vereine Dynamo Weißwasser und SC EHC Dynamo Berlin in der höchsten gesamtdeutschen Spielklasse teilnehmen.
Durch den neuen Spielmodus mit zwei Spielen am Wochenende konnten die Berliner um Ihren Trainer Hartmut Nickel und seinen Nachfolgern Lorenz Funk sen. und Gerhard Kießling den Abstieg in die 2. Eishockey Bundesliga nicht verhindern.
Nach dem Wiederaufstieg 1992 in die 1. Eishockey Bundesliga wurde der Verein in EHC Eisbären Berlin e.V. umbenannt. Nach Gründung der DEL im Jahr 1994 sollte es mit den Eisbären sportlich ganz nach oben gehen.
Die Anschütz Entertainment Group stieg im Jahr 1999 als Alleingesellschafter in den Club ein und mussten erstmal die aufgelaufenen Schulden von ca. 16 Mio. D-Mark ausgleichen.
Bis zur Saison 2003/2004 konnten die Berliner insgesamt 4x das Halbfinale der DEL erreichen und wurden zwei Mal im Finale geschlagen.
Durch den NHL Lock-Out 2004/2005 verstärkten sich die Eisbären mit Olaf Kölzig, Erik Cole und Nathan Dempsey und konnten die erste DEL-Meisterschaft mit einem Sweep von
3-0 Spielen im Finale gegen Mannheim gewinnen.
Auch im Folgejahr konnten die Berliner das DEL-Finale gegen Düsseldorf mit einem Sweep für sich entscheiden und feierten die zweite DEL-Meisterschaft.
Im Jahr 2007 war jedoch im Pre-Playoff erstmal Schluss.
Die Saison 2007/2008 war durch Top-Spieler wie Steve Walker (85 Scorerpunkte) und Deren Quint geprägt.
Florian Busch erzielte im vierten Finale in der Overtime den entscheidenden Treffer zum Gewinn der dritten DEL-Meisterschaft.
Im gleichen Jahr konnte mit dem Gewinn des DEL-Pokals sogar das Double nach Berlin geholt werden.
Im Jahr 2008 wurde die O2-World mit 14.000 Zuschauern als bislang modernstes Eishockey-Stadion in Europa eingeweiht und der legendäre "Welli" - Wellenblechpalast verlassen.
Trotz Anlaufschwierigkeiten in der Saison 2008/2009 und dem frühen Ausscheiden im DEL-Pokal erreichten die Eisbären erneut das Finale und bezwangen die DEG Metro Stars in vier Spielen und feierten ihren vierten DEL-Titel.
Eindrucksvoll und vorbildlich ist die Nachwuchsarbeit der Berliner.
Aus den Nachwuchsmannschaften sind zahlreiche deutsche Nationalspieler hervorgegangen.
Zu den Identifikationsfiguren und Publikumslieblingen gehören das Berliner Urgestein Sven Felski, der Hooligan Stefan Ustdorf und Hartmut Nickel, der an dem Gewinn von allen Titeln (DDR + DEL) in Berlin beteiligt gewesen ist.
Seit der Saison 2009/2010 spielt sogar mit Jeff Friesen ein 977 facher NHL Spieler und Stanley Cup Gewinner in den Reihen der Berliner. Doch trotz einer dominierten Hauptrunde die als Tabellenerster mit über 100 Punkte abgeschlossen worden ist kam das überraschende Aus gegen eine Jahrhundert Leistung der Augsburger Panther.
Dafür verlief die Saison 2010/2011 um einiges besser. Mit einem verstärkten Kader um die Rückkehrer Denis Pederson und Steve Walker wurde man souverän zum 5 Mal Deutscher Meister.
Seit 1994 spielen die Eisbären Berlin in der DEL
und erzielen folgenden Platzierungen:
| 1994 | Gründung der DEL | 1995 | 17. Platz |
| 1996 | 13. Platz | 1997 | Halbfinale |
| 1998 | Vizemeister | 1999 | 13. Platz |
| 2000 | 13. Platz | 2001 | 13. Platz |
| 2002 | Viertelfinale | 2003 | Halbfinale |
| 2004 | Vizemeister | 2005 | DEL Meister |
| 2006 | DEL Meister | 2007 | 9. Platz |
| 2008 | DEL Meister + Pokalsieger | 2009 | DEL Meister |
| 2010 | Viertelfinale | 2011 | DEL Meister |
| 2012 | |||
Rekordspieler (Stand 09/2011)
1.
Sven Felski
867
2.
Steve Walker
594
3.
Rob Leask
533
4.
Florian Busch
431
5.
Jens Baxmann
431
Fanclubs der Berliner Eisbären:












