DEG Metro Stars (Düsseldorf)
ISS Dome
13.400 Zuschauer
Vereinsinformationen
Aufsichtsratvorsitzender: Joachim Suhr
Geschäftsführer: Lance Nethery
Titel:
Deutscher Meister 1967, 1972, 1975, 1990, 1991, 1992, 1993,
DEL Meister 1996
Pokalsieger 2006
Hauptsponsoren:
METRO GROUP, Henkel, airberlin.com, Stadtsparkasse Düsseldorf, Sportstadt Düsseldorf
Vereinsfarben: weiss, rot, gelb
NHL-Erfahrung: 5 Spieler / 343 Spiele
Nach Berlin und München wurde am
Das Eröffnungsspiel fand am 23.11.1935 zwischen dem vielfachen Deutschen Meister SC Berlin mit Gustav „Justav“ Jaenecke statt.
Durch die Kriegsschäden dauerte es bis zum Jahr 1949 ehe das Stadion an der Brehmstraße wieder aufgebaut war und Eishockey gespielt werden konnte.
Die 1950 Jahre waren von Auf- bzw. Abstiegen geprägt. Im Jahr 1958 wurde die Eishockey Bundesliga gegründet.
Düsseldorf war zwar Gründungsmitglied hatte jedoch gegen die Mannschaften aus Bayern (EV Füssen, EC Bad Tölz, SC Riessersee) kaum Chancen und stiegen gleich im ersten Jahr wieder ab.
Die nächsten Jahre verbrachten die Düsseldorfer in der Oberliga bevor im Jahr 1965 der Wiederaufstieg in die 1. Eishockey Bundesliga gelang.
Die Zuschauerzahlen gingen auch wieder nach oben. Im Schnitt kamen ca. 5.500 Zuschauer pro Spiel.
Hans Rampf führte sein Team als Trainer in der Saison 1966/1967 zum ersten deutschen Meistertitel.
Mit den Spielern Walter Köberle, Walter Stadler, Vladimir Vacatko und Xaver Unsinn an der Bande konnte im Jahr 1972 die zweite Deutsche Meisterschaft gefeiert werden.
In den darauf folgenden Jahren 1972-1980 spielte die DEG zwar im oberen Tabellendrittel mit jedoch gelang keine erneute Meisterschaft.
Daran änderte auch die Verpflichtung von Trainer Gerhard Kießling, der seinen Sohn Udo Kießling mitgebracht hatte nichts. In der Saison 1980/1981 konnte das Finale erreicht werden, allerdings ging dieses gegen den SC Riessersee knapp verloren.
Im Team von 1981 waren u.a. der „Jahrhundertstürmer“ Dick Decloe, Ex-NHL Star Roland Eriksson und Ralph Krüger (ehem. Schweizer Nationaltrainer). Nicht nur die Zuschauerzahlen brachen in den Folgejahren ein, auch die sportlichen Leistungen der Düsseldorfer waren mit jeweils drei 8. Plätzen nicht gerade gut.
Es folgte der Umbruch und die Verpflichtung von Torhüter Helmut de Raaf, Uli Hiemer, Mike Schmidt, Andreas Niederberger, Dieter Hegen, Gerd Truntschka, Roy Roedger und Manfred „Mannix“ Wolf sowie aus Pittsburgh Peter John Lee und Chris Valentine aus Washington.
Durch dieses starke Team wurde die DEG Publikumsmagnet. Es waren fast alle Spiele ausverkauft und der Erfolg kam auch zurück als in der Saison 1989/1990 nach 15 Jahren die dritte Meisterschaft gewonnen werden konnte.
Mit dem Torschützenkönig Benoit Doucet und Trainer Hans Zach konnte in den nächsten zwei Spielzeiten ebenfalls der Meistertitel nach Düsseldorf geholt werden.
Ein Hattrick des Deutschen Meisters hatte bis dato nur der EV Füssen (1950) und die Kölner (1980) erreicht.
In der letzten Bundesligasaison 1993/1994 erreichten die Düsseldorfer zum 6. Mal in Folge das Finale mussten sich aber gegen Hedos München geschlagen geben.
Im Jahr 1994 wurde die DEL gegründet. Die Teams hatten sich alle Tiernamen als Namenszusatz gegeben, lediglich die Düsseldorfer EG blieb bei der Bezeichnung DEG.
Im Jahr 1995/1996 wurde die DEG mit Patrick Lebeau und Peter Andersson erneut deutscher Meister (DEL-Meister).
1998 entschied sich die Vereinsführung aufgrund der hohen Verschuldung freiwillig in die 2. Eishockey Bundesliga zu gehen. Im Jahr 2000 konnte mit Rückkehrer Andreas Brockmann die Meisterschaft der 2. Eishockey Bundesliga gefeiert werden und der damit verbundene Wiederaufstieg in die DEL.
Im Jahr 2001 wurde der Handelskonzern Metro als Namens- und Hauptsponsor gewonnen. Fortan hieß man DEG Metro Stars.
2006 zog die DEG Metro Stars von der Brehmstraße in den ISS Dome. Im Jahr 2006 konnte mit dem DEL Pokals der bislang letzte Titel gewonnen werden.
Seit 1994 spielen die DEG Metro Stars in der DEL und erzielen folgende Platzierungen:
| 1994 | Gründung der DEL | 1995 | Viertelfinale |
| 1996 | DEL Meister | 1997 | 9. Platz |
| 1998 | 9. Platz | 1999 | Viertelfinale (Abstieg in 2. Liga) |
| 2000 | Halbfinale 2. Liga | 2001 | Meister 2. Liga / Aufstieg |
| 2002 | 11. Platz | 2003 | 9. Platz |
| 2004 | Viertelfinale | 2005 | Vizemeister |
| 2006 | 10. Platz | 2007 | Vizemeister + Pokalsieger |
| 2008 | Halbfinale | 2009 | Halbfinale |
| 2010 | 6. Platz | 2011 | Halbfinale |
| 2012 | |||
DEG Metro Stars Heimspiele 2011/2012
Datum
Gegner
18.09.2011
Eisbären Berlin
23.09.2011
EHC München
01.10.2011
Thomas Sabo Ice Tigers
09.10.2011
Iserlohn Roosters
16.10.2011
Grizzly Adams Wolfsburg
23.10.2011
Hamburg Freezers
28.10.2011
ERC Ingolstadt
01.11.2011
Adler Mannheim
06.11.2011
Augsburger Panther
20.11.2011
Hannover Scorpions
27.11.2011
Straubing Tigers
02.12.2011
Krefeld Pinguine
09.12.2011
EHC München
18.12.2011
Adler Mannheim
26.12.2011
Kölner Haie
30.12.2011
Thomas Sabo Ice Tigers
08.01.2012
Iserlohn Roosters
15.01.2012
Straubing Tigers
20.01.2012
Hannover Scorpions
27.01.2012
Hamburg Freezers
03.02.2012
Krefeld Pinguine
14.02.2012
Eisbären Berlin
19.02.2012
Augsburger Panther
24.02.2012
ERC Ingolstadt
04.03.2012
Grizzly Adams Wolfsburg
09.03.2012
Kölner Haie
Rekordspieler (Stand 09/2010)
| 1. | Daniel Kreutzer | 526 |
| 2. | Bernd Kühnhauser | 445 |
| 3. | Patrick Reimer | 421 |
| 4. | Martin Bazany | 368 |
| 5. | Tore Vikingstad | 355 |
Bester Spieler der DEG aller Zeiten Otto Schneitberger
Der 119-fache Nationalspieler und dreifacher Olympiateilnehmer Otto Schneitberger wurde als bester Eishockeyspieler in der 75 jährigen Vereinsgeschichte der DEG Düsseldorf gewählt und ist seit 2006 Mitglied der Hall of Fame.
Otto Schneitberger begann seine Eishockeykarriere 1950 beim EC Bad Tölz, für die er bis zum Jahr 1963 spielte und 1962 zusammen mit Trainer Hans Rampf seinen ersten Meistertitel gewann. Im Jahr 1963 wechselte der "Bayer" an den Rhein zu der Düsseldorfer EG, wurde aber vom Verband für ein Jahr gesperrt, da von Bad Tölz aus keine Freigabe erteilt wurde.
Somit begann er 1964 für die Düsseldorfer auf Torejagd zu gehen und holte erneut mit Hans Rampf als Trainer 1967 die zweite Meisterschaft. Es folgten mit Trainer Xaver Unsinn 1972 der dritte und mit Chuck Holdaway der vierte Meistertitel im Jahr 1975.
Danach wechselte er zum Krefelder EV, wo er 1976-1978 erst als Spieler und dann als Trainer tätig war. Danach war er 1978/1979 udn von 1983 bis 1987 Trainer der Düsseldorfer EG, sowie in der Saison 1979/1980 Trainer des EC Köln, 1980/1981 in Iserlohn, 1981 bis 1983 EV Duisburg und im Jahr 1997 der Ratinger Ice Aliens.











